Fokker D.VI // Roden 1:32

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    Hallo Gemeinde,


    zum Wochenende kann ich Euch nun die fertige Fokker D.VI zeigen. Auch dieses Modell

    habt ihr bei seiner Entstehung beobachtet. Daher brauche ich über den Bau nicht viel sagen.


    Für mich Reizvoll war das Farbshema der kleinen Fokker. Daher habe ich mich auch für

    die Lackierung vom Kartonbild entschieden. Das gesamte Lozengemuster besteht aus Decals.


    Kurzes zum Vorbild:


    Die Fokker D.VI war ein als freitragender Doppeldecker ausgelegtes Jagdflugzeug der deutschen

    Fliegertruppen und erhält wegen seiner geringen Stückzahl von 47 gebauten Exemplaren nur sehr

    wenig Aufmerksamkeit in der Geschichte. Andere Fokker Modelle wie die Dr.I oder die D.VII sind weit

    bekannter als unsere Vorbild. Wie ihre direkte Vorgängerin die Fokker Dr.I ist auch die D.VI als ein

    freitragendes Flugzeug ausgelegt, das heißt zur Stabilisierung braucht es wie bei fast alle Fokker-

    modellen keine Verspannung der Tragflächen. Fast das gesamte Flugzeug wurde von der Fokker Dr.I

    übernommen. So auch der bekannte Oberursel UR II-Motor mit 110 PS (bei einigen Exemplaren war

    es der Goebel Goe III mit 160 PS). Auch die Bewaffnung blieb mit zwei 08/15 MG´s vollkommen gleich.

    Da gleichzeitig die Fokker D.VII entwickelt wurde nahm man von weiteren Bestellungen der D.VI

    schnell wieder abstand, weil die Fokker D.VII hinlänglich als Leistungsstärker galt.

    Nur wenige D.VI schafften es überhaubt zu deutschen Einheiten unteranderem zur Jasta 80b.


    Zum Piloten:

    Unsere Maschine wurde von Leutnant Kurt Seit geflogen welcher bereits beim Eintritt in die

    Fliegerabteilung 199 das Eiserne Kreuz II. Klasse an der Brust trug. Später absolvierte Kurt Seit

    die Ausbildung zum Jagdpiloten und wurde am 4. Juni 1918 der Jasta 80 b (bayrisch) zugeteilt.


    Einen knappen Monat später gelang ihm mit seiner "Fratz" getauften Fokker D.VI sein erster

    Abschuss als Jagdflieger. Vier Tage später hat er das Eiserne Kreuz I. Klasse erhalten

    In den nächsten Monaten gelangen Kurt Seit weitere 4 Abschüsse, darunter unteranderem

    zwei Airco D.H. 9 sowie eine Breugot 14 und ein Ballon. Kurt Seit wurde insgesamt 4 mal verwundet.

    Für diese Verletzungen wurde ihm das Verwundetenabzeichen in Silber verliehen.

    Kurt Seit war einer der wenigen Flieger die auf dem Muster Fokker D.VI Erfolge erzielten.


    Sein weiteres Schicksal und sein Verbleib sind bis heute unbekannt die Spur ist mir mehrfach

    im Sande verlaufen. Auf einschlägigen Seiten zur Thematik kann ich leider nichts weiter finden.


    Das Modell:


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    So liebe Gemeinde das war es auch mit dem Rollout unserer kleinen unbekannten Fokker D.VI. Leider silbern die Decals

    des Kreuzes am Rumpf ein wenig, zum Glück aber nur im Gegenlicht. Der Propeller ist wieder selbst geschnitzt.


    Wie immer hoffe ich, das Euch mein Modell gefällt. Kritik, Lob oder Anregungen sind wie immer sehr gerne gesehen.


    LG Patrick :)

  • :love: :love: :love: süßer Fratz :thumbsup: :00000436:

    Gruß vom Roland aus Pernitz ;) /NÖ :wikend01:


    Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann,
    den Mut, Dinge zu ändern die ich ändern kann
    und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden


    ein gutes Wort verweilt vielleicht ein wenig, aber ein schlechtes geht nie wieder weg


    off Topic ist in meinen BB's

    ERLAUBT

  • Ich mag deine modellbauerische Handschrift, Patrick.

    Die ist auch bei diesem Modell wieder sehr schön zu Tage getreten.