Alfa Romeo 8C 2300 Monza, GP Monaco 1932, Italeri 1/12

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  • Nachdem sich mein Lotus 72 dem Bauende nähert, widme ich mich so langsam dem

    Alfa Romeo 8C 2300 Monza von Italeri im Maßstab 1:12.


    Für diejenigen, die mit der Bezeichnung wenig anfangen können mal ein Foto vom

    Bausatzdeckel.


    1.JPG


    Genau diese Version will ich auch bauen, Tazio Nuvolari, Sieger beim GP Monaco 1932.


    Zuerst gings mal um Recherche, da hab ich unter den vielen Restaurationsobjekten und den

    sehr wenigen Originalbildern doch 2 interessante Seiten gefunden, die für mein Objekt

    Referenz sein werden - allerdings nicht in 1:1, denn auch dieses Modell soll ein

    "echter pancha" werden, mit allen seinen guten und schlechten Seiten. Ob der Rahmen aber jetzt andersfarbig wird, oder der Kompressor blau ist alles noch in der Findungsphase.


    Zuerst mal den Link zum Amalgam Modell - eine sehr große Hilfe.


    https://www.amalgamcollection.…fa-romeo-8c-2300-nuvolari


    Dann noch ein Link zu einer Modellbau Seite - auch sehr hilfreich, weil im Ausland

    wohl noch Bilder ohne Zustimmung des Besitzers eingestellt werden können.


    http://www.scalemotorcars.com/…-model-1-4th-scale-6.html


    Hier geht es zwar mehr oder weniger um den Motor, ist aber für mich auch wichtig.


    Vom Originalauto - GP Monaco 1932 - hab ich ein paar s/w Bilder - aber die sind halt nicht arg aussagekräftig.


    Sollte jemand unserer begabten Suchmaschinen (Oscar) zufällig etwas zum Originalfahrzeug

    finden - es würde auch ein Tipp reichen mit was für Begriffen Tante Google bereit ist, etwas über das Originalfahrzeug auszuspucken, wäre ich dankbar darüber. Mit den üblichen Suchbegriffen hab ich schon alles abgegrast.


    Was ich mir zu dem Modell gegönnt hab, sind erstens diese 2 Vallejo Rottöne, da muß ich dann mal schauen, wie die in Natura rauskommen.


    2.JPG


    Außerdem gabs noch diese Resine Muttern, einmal Sechskant, einmal Kronenmutter.

    Die Kronenmuttern werden am Rahmen zum Einsatz kommen, weil die angegossenen

    sehr rudimentär sind.

    Außerdem hab ich ja immer noch diese Drahtsicherungen für Muttern im Kopf - da könnt ich zwischen die Kronenzacken ein Loch (Löchlein) bohren und den Draht durchführen, ob ich das in der Realität aber schaff, steht noch in den Sternen geschrieben.


    3.JPG


    4.JPG


    Aber jetzt zur Gegenwart zurück.


    Als erstes Paßprobe - bin ja vom Italeri Fiat 806 einiges gewohnt - darum auch hier erst mal sehn wie die grundlegensten Teile zusammenpassen.

    Mal den Rahmen grob versäubert - die Querstreben etwas angepasst - bin zufrieden.


    5.JPG


    Dann die Karosse grob versäubert und auf den Rahmen gesetzt - im großen und ganzen

    passt alles.


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    7.JPG


    Vorne an der Motorhaube siehts noch nicht ganz stimmig aus - aber auf keinen Fall ein unlösbares Problem.


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    9.JPG


    Im großen und ganzen bin ich zufrieden mit dem was ich in den Händen hab - jedenfalls

    angenehmer zu bauen wie Italeri/Protar Nachgüsse - allerdings hab ich auch hier das Gefühl, daß ein relativ weiches Plastik zum Einsatz kommt - dürfte aber diesmal kein Problem sein, da ich, außer den Alclad II Farben, versuchen will, alles mit Vallejo Farben in den Griff zu bekommen.

    So, die ersten Schritte sind getan - nun gehts Step by Step weiter.


    LG

    pancha

  • Hallo pancha,

    auf diesen Baubericht habe ich gewartet weil ich den irgendwann auch noch mal haben will :-)

    Es handelt sich hier ja um eine komplette Neuentwicklung, da sollte die Paßgenauigkeit wohl deutlich besser ausfallen als beim Fiat, so meine Hoffnung.

    Schön finde ich schonmal das einige Rahmenteile vorbildgetreu "gelocht" sind.

    Bin gespannt wie es weitergeht!

    LG

    Peter

  • Hallo Pancha,


    ich setzte mich dann mal erwartungsschwanger direkt neben Peter in die erste Reihe!:thumbsup:


    Liebe Grüße

    Frank

    "Die Kunst des Lebens besteht mehr im Ringen als im Tanzen"

    aus den "Selbstbetrachtungen" des Marcus Aelius Aurelius Verus

  • da sollte die Paßgenauigkeit wohl deutlich besser ausfallen als beim Fiat, so meine Hoffnung.

    Ja, Paßgenauigkeit dürfte OK sein - ABER - der ist nix für faule Leut - jedes Teil hat Trennfugen und auch Sinkstellen - das hätt ich mir für ne neue

    Gußform schon viel schöner vorgestellt.



    denke die Verkleidungen passen wenn sie erst mal gut versäubert sind noch besser

    Denk ich auch, hab nach den Fotos festgestellt, daß unter die Haube vorne noch ein "Brett" kommt, somit ist der Spalt ausgefüllt.


    LG

    pancha

  • Da kann sich jeder der will, ein Bild von den "neuen" Gußformen machen.

    Ach nö, diese Ausgangsbasis ist wirklich gar nicht mal so gut.:(Da hätte ich nun, genau wie Du, schon eine bessere Qualität vermutet. Bevor die Hersteller an die Detailierung gehen, sollten sie vielleicht zunächst `mal den Guss perfektionieren. :fluch:

    Aber Pancha, Du wirst es schon zu richten wissen!:thumbup:


    Liebe Grüße und gutes Gelingen

    Frank

    "Die Kunst des Lebens besteht mehr im Ringen als im Tanzen"

    aus den "Selbstbetrachtungen" des Marcus Aelius Aurelius Verus

  • Ja schon, aber das versäubern nimmt einfach so viel von meiner Restlebenszeit in Anspruch.

    Ärgerlich ist das schonX(, schließlich möchte man sich auf die Optimierung der Bauteile stürzen und nicht erst einen verbaubaren Zustand herstellen müssen.;)

    Aber prinzipiell bin ich ja schon froh, daß sich ein Hersteller an soche Modelle wagt, die doch schon weitab vom Mainstream liegen.

    Sicher richtig, aber ich denke die Guss- bzw. Spritzqualität sollte deshalb nicht auch aus den 30ern stammen!^^


    Liebe Grüße

    Frank

    "Die Kunst des Lebens besteht mehr im Ringen als im Tanzen"

    aus den "Selbstbetrachtungen" des Marcus Aelius Aurelius Verus

  • Jetzt gehts dem Rahmen an den Kragen.


    Zuerst mal ausgelotet, wo meine Resine Muttern hinkommen können, dann

    entsprechende Löcher gebohrt und die ersten mal eingesetzt.


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    14.JPG


    Weil mir die Bausatzlösung mit den "selbstschneidenden" Schrauben nicht gefiel,

    hab ich, wo es nur ging entweder ein M1,2 oder M1,4 Gewinde reingeschnitten.

    So sieht der Rahmen dann jetzt aus.


    15.JPG


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    18.JPG


    19.JPG


    Als nächstes sind die Blattfedern vorne und die Reibungsstoßdämpfer dran.

    Auch dort werd ich versuchen meine Knupfer Box zu leeren und Schrauben mit Metrischem Gewinde zu verarbeiten.


    LG

    pancha

  • Jetzt gehts dem Rahmen an den Kragen.

    Die reinste Schraubenorgie, sowohl in Resin als auch in Metall, macht aber jetzt schon ordentlich was her!:thumbsup:


    Liebe Grüße

    Frank

    "Die Kunst des Lebens besteht mehr im Ringen als im Tanzen"

    aus den "Selbstbetrachtungen" des Marcus Aelius Aurelius Verus

  • Geht ja wirklich besser, aber auch schlechter. Mit Modellen geht es mir halt wie mit Menschen. Nehme halt die, die mir im Leben über den Weg laufen.

    Wenn der Plan nicht funktioniert, ändere ihn. Niemals jedoch dein Ziel.

  • Das sieht schon in diesem frühen Stadium wieder absolut edel aus! :thumbup:


    Was die Probleme mit Formenversatz und co. angeht, da habe ich langsam den Eindruck, dass Italeri zwar ordentliche Arbeit bei der Entwicklung geleistet hat, aber beim Formenbau gespart hat. Der macht ja einen nicht gerade geringen Teil der enormen Kosten für einen 1/12er aus. Slide Mold bringt zwar richtig tolle Ergebnisse, aber kostet eben auch richtig Geld.


    Denn an sich sind Sachen wie die Federpakete echt hübsch designt (Bild aus meiner Bausatzvorstellung), aber wie man sie abgeformt und gegossen hat ist einfach nicht zeitgemäß.



    In der Bausatzvorstellung war ja diese komische "Antirutschmatte" auf dem Cockpitboden bereits Thema. Ich habe beim recherchieren ein Bild gefunden, was vielleicht erklären könnte, wie Italeri darauf kam:


    https://www.flickr.com/photos/transaxle/9020101202


    Sollte aber eher in die Richtung gehen:


    https://hymanltd.com/wp-content/uploads/2015/07/5541_9.jpg


    https://hymanltd.com/wp-content/uploads/2015/07/5541_10.jpg


    https://i.pinimg.com/originals…99f28d46e24a45907a1b6.jpg

    Grüße


    Philipp


    “Smoking marijuana, eating Cheetos, and masturbating do not constitute plans in my book." - Walter White

  • Gestern hab ich noch den ersten Teil der Sträflingsarbeit geschafft.

    Blattfeder und Reibungsstoßdämpfer versäubert und mit meinen Schraubenvorstellungen

    zusammengeschustert.


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    27.JPG


    Die Reibungsstoßdämpfer sind zwar aufwendig zu versäubern - 11 Teile pro Dämpfer - aber

    der Aufwand von Italeri lohnt sich, so kann man die Reibplatten sehr gut andersfarbig gestalten - was ein wenig Pepp in den Stoßdämpfer bringt. Das wäre bei einem Blockguß nicht, oder nur sehr schwierig zu gestalten.


    Und warum der Aufwand dieser umfangreichen Trockenpassung? Durch die Verwendung von meinen Schrauben und Muttern sieht man an einigen Stellen, daß sie noch gekürzt werden müssen - und andererseits nicht überall dort, wo ich es gerne hätte Muttern auf die Schrauben passen, weil Abstände zu gering sind. Das sieht man einfach am besten wenns zusammengeschraubt ist.


    Demnächst dann das ganze an der Hinterachse.


    LG

    pancha

  • In der Bausatzvorstellung war ja diese komische "Antirutschmatte" auf dem Cockpitboden bereits Thema.

    Da hab ich mir auch schon ein wenig Gedanken drüber gemacht. Der Noppenboden wirds auf keinen Fall. Ich werd wahrscheinlich aus dünnem Alu Blech Einlagen auf den Noppenboden machen - ein wenig polieren - vielleicht noch ne Nietenreihe rein und gut is.


    Ich dank dir jedenfalls für die Links - wobei ich 2 davon auch schon abgespeichert habe.


    LG

    pancha

  • Sollte aber eher in die Richtung gehen:

    Jo, genau so hab´s ich es auch in Erinnerung!:thumbup:

    zusammengeschustert.

    Vermag ich nicht zu erkennen, kannst Du bitte noch ein Bild von den Teilen einstellen, die Du zusammengeschustert hast!:D


    Liebe Grüße

    Frank

    "Die Kunst des Lebens besteht mehr im Ringen als im Tanzen"

    aus den "Selbstbetrachtungen" des Marcus Aelius Aurelius Verus

  • Das klingt nach einem Plan für den Boden! :thumbup:


    Wird bei mir schätzungsweise noch mindestens 2 Jahre dauern, bis ich meinen in Angriff nehme (was praktisch ist, da ich dann voraussichtlich deinen kompletten Bericht als Hilfestellung habe :thumbsup: ), aber bißchen Gedanken macht man sich ja auch schon vorher. Will etwas wegen der Punzierungen versuchen, die bei den Rädern von Fernando Pinto nicht berücksichtigt sind. Ich habe noch fotogeätzte Punzierungen von den Autograph Borranis. Die hielt ich eigentlich für nutzlos, da flach. Aber evtl. kann man die mit so einem Zahnarztinstrument (halbrundes Kügelchen am Ende) auf einer Moosgummimatte in eine konvexe Form drücken. Mit den Nabendeckeln der Autograph Borranis hat das ganz gut funktioniert.

    Grüße


    Philipp


    “Smoking marijuana, eating Cheetos, and masturbating do not constitute plans in my book." - Walter White

  • Das klingt nach einem Plan für den Boden! :thumbup:

    Son richtiger Plan ists noch nicht - hab die Bodengruppe vom Bausatz noch gar nicht so genau angeschaut.

    Was mir aber bei den Recherchen im Kopf hängenblieb, bei manchen restaurierten Modellen ist der Mitteltunnel in Fahrzeugrot gehalten - was mir

    sehr gut gefällt. Ob jetzt Original oder nicht - diesen Weg werde ich auf jeden Fall im Hinterkopf behalten. Außerdem sind seitlich an der Bodengruppe bei manchen

    Fahrzeugen Erleichterungsbohrungen vorhanden - auch diese werde ich in meine Überlegungen mit einbeziehen.


    LG

    pancha

  • pancha , schreibe jetzt bitte, dass die Blattfedern noch nicht versäubert sind. Sonst verliere ich meinen Glauben in einen Teil der Menschheit und bete in Zukunft den Gott der vertikal geteilten Blattfeder an.

    Wenn der Plan nicht funktioniert, ändere ihn. Niemals jedoch dein Ziel.

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