- Offizieller Beitrag
Hallo liebe Gemeinde,
lange habe ich überlegt was ich als nächstes bauen werde, da fällt mir beim Kartons
sortieren ein Bausatz in die Hände, den ich schon Jahre lang im Lager liegen habe.
Ich hatte ihn auch schon öfter geöffnet mich dann aber durch andere Bausätze ablenken
lassen. Nun aber habe ich entschieden diesen klassischen Bausatz endlich mal zu bauen.
Viel hat der Karton nicht zu bieten so stammt die Form wohl aus dem Jahre 1960.
Enstprechend des Formenalters sind die Teile aber unerwartet gut. Ja einige Details sind
etwas grob dargestellt, lassen sich aber vielleicht aufwerten oder bearbeiten. Ferner ist
noch eine nach übelstem Zigarettengestank riechende Bauanleitung dabei. Sowie
ein für sein Alter recht frisch wirkender etwas vergilbter Decalbogen.
Und los ging es auch gleich damit den stinkenden Karton samt Bauanleitung in den Müll zu bringen.
Die Bauanleitung habe ich mir zuvor abfotografiert. Wobei hier ganz viele Teile selbsterklärend sind.
Unseren vergilbten Decalbogen habe ich gleich mal in die Sonne gehängt.
Dann ging es an die Sichtung aller vorhandenen Teile. Eigentlich war alles am Start was auf der
Teileübersicht zu finden war. Leider aber fehlten zwei kleine Verbindungsstücke für das Fahrwerk.
Da ich unbedingt die kleine Funktion erhalten wollte welche viele ältere Bausätze bieten mussten
diese Verbindungsstücke aus Restplastik selber angefertigt werden. Ich zeig Euch dazu die Bilder.
Hier seht Ihr die Verbindungsstücken in Weiss. Mein Daumen soll als Größenvergleich dienen.
Mit dieser kleinen Mehrarbeit kann die spätere Funktion des Modells erhalte bleiben. Was sich
lohnt, denn wenn man später am Propeller dreht fährt sich das Fahrwerk ein und aus.
Ein weiteres Problem war das man eine der inneren Stützen die später dafür sorgen soll das unser
Fahrwerk nicht zusammenbricht von aussen gegen sichern musste. Dies habe ich mit grob zurecht
geschnittenen Plastikresten gelöst. So kann die Stütze beim benutzen der Fahrwerksfunktion nicht
mehr aus ihrer Verankerung raus, die Stütze zu kleben war keine Option sie soll ja beweglich bleiben.
Später sieht man die grobe Sicherungsmaßnahme nicht mehr daher musste an dieser Stelle nicht auf
Schönheit geachtet werden. Hier das Bild dazu. Ohne das weiße Plättchen würde die Stütze rausspringen.
Hier nocheinmal die mit kleinem Aufwand erhalten Funktion des Fahrwerkes. Das hat sich gelohnt.
Das Fahrwerk ohne Bereifung in eingefahrenem Zustand.
Fahrwerk eingefahren inklusive Abdeckung und Bereifung.
Fahrwek ausgefahren, man sieht nochmal wie das weiße Plättchen die Stütze auf Position hält.
So liebe Freunde zum Start des Berichtes war das erstmal genug. Vielleicht schaut mir der ein
oder andere wieder zu. Ich freue mich auf Kommentare und Eure Teilhabe.
Ob und wie viel ich an dem Kit verfeinern werde kann ich jetzt noch nicht sagen.
Vielleicht wird das ganze auch ganz streng OOB gebaut. so richtig klassisch. Wir werden sehen.
LG Patrick![]()





