Die Messerschmitt Bf 109 G von Eaglemoss

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  • Hallo Freunde, seit 2 Wochen liegen hier zwei Pakete, voll gepackt mit 140 Ausgaben des Fliegers. Zwei Wochen jucken

    unaufhörlich die Finger, nu mach ich dem ein Ende!

    In Ausgabe 1 sind ja immer Teile, welche die Größe eines Modells erahnen lassen sollen, hier sind es die Propeller - Blätter.


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    Schauen wir uns nun mal eines der Hefte an, ich hab einfach mal wahllos reingegriffen.


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    Aufgeschlagen zeigt man uns, was wir denn mit dieser Ausgabe bauen.


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    Weiter geht es dann mit der Bauanleitung, ich finde die ganz gelungen,


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    Natürlich, wie bei Abobausätzen üblich, baut man wieder an verschiedenen Bauabschnitten.


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    Dann kommt etwas zu verschiedenen Jagdflugzeugen, technische Daten und andere Infos.


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    Nun noch etwas zur allgemeinen Geschichte des Luftkampfes.


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    Und zu guter letzt noch Bilder und Fakten zum zu bauenden Modell.


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  • Die Tragflächen


    Da ich ja alle 140 Ausgabe hab, brauch nicht quer durch den Gemüsegarten bauen und kann mir die Bauphasen aussuchen

    und diese durchweg bauen. Begonnen hab ich mit den Tragflächen. Diese werden in Spantenbauweise erstellt, hier mal die

    ersten Bauteile.


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    Es bietet sich an, die Kanten etwas zu entgraten, erleichtert ungemein das Zusammensetzen.


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    Schnell fügen sich die ersten Teile zusammen, gehalten mit Sekundenkleber.


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  • Schön, das so viele reinschauen und liken.

    Da ja der Spantbau ziemlich rasch über die Bühne geht, hier schon mal die erste Tragfläche.


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    Auch die zweite Tragfläche ist so weit fertig, hier mal ein Bild zur Größe. Die Flasche ist eine 0,5l.


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  • Ist schon toll, das Ding. Da streiten sich wieder Engelchen und Teufelchen auf meinen Schultern, ob ich die auch haben muss.

  • Frank Du pflanzt da ein ganz schlimmes Saatkorn. Innere Dämonen lassen mich schon nach dem passenden Anstrich suchen. Eine normale Hartmann G 6 mit "Tulpe" ist mir tzu profan. Sieht man zu oft. .

  • Ist das Material des Spantengerüstes aus Alu?

    Jepp, bisher alles komplett Alu. Deswegen ist auch mit einer gewissen Vorsicht zu bauen, leichte Gewalt kann schon zu Verformung führen.



    Mal 'ne Frage: Lohnt sich da nicht schon das Löten?

    Wie schon Martin schrieb, Alu löten ist ne Kunst für sich. Der Sekundenkleber scheint bisher sehr gut zu halten.


    Frank Du pflanzt da ein ganz schlimmes Saatkorn. Innere Dämonen lassen mich schon nach dem passenden Anstrich suchen. Eine normale Hartmann G 6 mit "Tulpe" ist mir tzu profan. Sieht man zu oft.


    Ja, ich bin auch schon am suchen, ob es was "außergewöhnliches" gab, hab ich mich ja bisher eher weniger mit Fliegern beschäftigt

    oder besser, gar nicht, ist mein erstes Flieger-Modell.

  • was wär denn was "außergewöhnliches"? ?( Sowas? ?( Oder Norm-Anstrich mit Wintertarn drüber? ?(

    Gruß vom Roland aus Pernitz ;) /NÖ


    Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann,
    den Mut, Dinge zu ändern die ich ändern kann
    und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden


    ein gutes Wort verweilt vielleicht ein wenig, aber ein schlechtes geht nie wieder weg


    off Topic ist in meinen BB's

    ERLAUBT

    Einmal editiert, zuletzt von Balrog ()

  • was wär denn was "außergewöhnliches"? ?( Sowas? ?( Oder Norm-Anstrich mit Wintertarn drüber? ?(

    Wie gesagt, ich bin noch am suchen und vergleichen, was zum Fliescher passt, hat aber zum Glück noch Zeit.

  • Jepp, bisher alles komplett Alu. Deswegen ist auch mit einer gewissen Vorsicht zu bauen, leichte Gewalt kann schon zu Verformung führen.



    Wie schon Martin schrieb, Alu löten ist ne Kunst für sich. Der Sekundenkleber scheint bisher sehr gut zu halten.

    Danke, ich wusste nicht, dass das Alu ist. Sah für mich wie Weißblech aus.

  • Hallo Reinhart, ich glaube, du könntest da Recht haben. Durch die weichen Spanten und den dunklen Schmirgelabrieb ging ich von

    Alu aus aber bei den ersten Aufliegern der Tragflächen tendiere ich nun auch eher zu Weißblech.


    Da ich ja alles mit Sekundenkleber verbinde, musste erst mal wieder Vorrat ran. Ich denke mal, dürfte für den Fliescher reichen.


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    Und wenn ich schon mal dabei bin, gleich mal zu den Fortschritten. Als nächstes kamen nun die Flügelspitzen dran.


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    Die sind ganz spektakulär mit Metallklammen gesichert.


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    Nun gehts an die ersten Spantauflieger. Einfache Streifen, gleicher Länge.


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    Diese sollen angehalten und gekürzt werden, ist mir aber zu ungenau. Ich mach mir die Arbeit, klebe sie im ganzem drauf, dann mir am

    Flügel grob abgesägt und anschließend plan gefeilt.


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    So, das wars erst mal für heute, die Kleberei hält ja doch etwas auf, meistens je zwei Streifen vor der Arbeit und zwei Streifen abends

    und dann muss ja alles noch auf Maß gebracht werden. Schaun mer mal.

  • Hallo Freunde, so sieht nun die Auflage von oben verklebt aus.


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    So arbeitet man sich langsam voran.


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    Nach der Trocknungsphase alles schön auf bündig absägen und plani schleifen.


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    Beide Tragflächen haben nun ihre ersten Aufleger ...


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    ... sind verschliffen und begradigt.


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  • Danke.

    Und wieder ging es etwas weiter, Aufleger müssen ja auch an die untere Seite der Tragfläche.


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    Die Übung machts und beide Tragflächen waren fertig.


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    Hier sehen wir nun auf der Unterseite die Stellen, welche für die Radkästen (heißen die beim Fliescher auch so?) vorgesehen sind.


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    Dazu müssen diese Stege aus den Spanten entfernt werden.


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    Tja, und das ist dann das Ergebnis. Mal schauen, wies weiter geht.


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  • Guten Abend Freunde, heut waren einige Kleinigkeiten dran, um das Grundskellett der Tragflächen fertig zu stellen.

    Zum einen ging es an die Schaniere für die Höhenruder, Scharnier ist etwas übertrieben, 2-3 mal bewegt, bricht das

    Plastik. Aber das ist ja auch kein Spielzeug und damit hinnehmbar. Oben seht ihr die jeweiligen Verstärkungen.


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    Hier sind nun die Schaniere eingelassen und mit den Verstärkungen verklebt. einmal von innen und ohne Verstärkung außen.


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    Weiter geht es mit Spanten, bzw, deren Spitzen, hier mal noch in der Platiene.


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    Diese sind dann auch schnell angebracht, mit den Keilen verklebt.


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    Sehen mächtig schief aus, gell? Sollen sie aber auch, zumindest nach Bauanleitung. Schön 90° zum Holm.


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    Nun noch die oberen Schaniere eingesetzt und ebendso mit Verstärkungen verklebt.


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    Und das Ganze muss man natürlich zwei mal machen.


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    Die nächste Bauphase wird ganz interressant, da gehts ans beplanken. Da bin ich ja mal gespannt, wird wohl morgen geschehen,

    da hab ich frei.

  • Bei dieser Grösse des Modells, wäre es da nicht interessant die Höhenruder beweglich zu halten oder ist dies am Schluss nicht mehr sinnvoll?

    Naja, sinnvoll hin oder her, zwar schön zu wissen, das es geht aber mal ehrlich, das Ding kommt unter ne Haupe und erwischt man jemand,

    der mit die Pfoten an den Fliescher geht, ist Besitzer eines Hausverbots bis Lebensende und 10 Monate mehr zur Sicherheit.

    Da es aber auch mein erstes Modell dieser Sparte ist, will ich es erst mal so gut wie möglich hinbekommen und auch sehen, was sind beim

    Bau die sinnvollsten Bauabfolgen, später Lackierung und vor allem, wie!

  • ….. Sehen wird man es bei beiden nicht. …

    .....außer er lässt die Beplankung weg ;):saint:

    Gruß vom Roland aus Pernitz ;) /NÖ


    Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann,
    den Mut, Dinge zu ändern die ich ändern kann
    und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden


    ein gutes Wort verweilt vielleicht ein wenig, aber ein schlechtes geht nie wieder weg


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    ERLAUBT

  • So Freunde, es geht an die erste Beplankung. Zu den Teilen gibt es eine Schablone, ...


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    ... diese wird am besten mit einen Pritstift aufgeklebt und zeigt dann die Linien, die mit dem Zahnrädl abgefahren werden. Dabei muss

    man kräftig aufdrücken, die Blechle sind doch sehr dick.


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    Und so zeigt sich dann die Oberseite.


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    Nun noch die Laschen im 30° Winkel biegen. Ich nutze die Ätzteil-Biegehilfe und biege dann etwas nach, um in etwa den Winkel zu bekommen.


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    Nun kann das Teil an der Tragfläche angebracht werden.


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  • Das sehe ich nicht als Problem Reinhart, die kann man nachkaufen. Raddurchmesser und Zähnezahl als Anhaltspunkt

    nehmen und mal im Netz schauen.

  • So Freunde, da bin ich noch mal. Jetzt wirds etwas länger, hab ich mich doch zur Abwechlung mit den Fahrwerkschächten beschäftigt.

    Das sollte eigentlich schnell von Handen gehn, wird ja alles nur gesteckt und verklebt.


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    Doch schnell ergab sich ein Problem, irgend was wollte nicht passen. Hab ich mal Tante Google befragt und siehe da, alle hatten selbiges

    Problem, den es wurde ein falsches Teil verschickt. Rote Pfeil das richtige Teil, blau falsch.


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    Ok, jetzt hätte ich hier stoppen können und bei Ebay schauen, die Ausgabe mit dem schon einem richtigem Teil kaufen. Aber 7 € für nen

    Stücke Blech tut ja nun auch nicht Not. Also, das falsche Teil bearbeiten. In der Höhe zu lang und in der Länge zu kurz, kann es ja trotzdem

    was werden. Deshalb hab ich die Länge erst mal geteilt.


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    Nun in Position übereinander gelgt und die Höhe korrigiert.


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    Dann die Zapfen in die richtige Länge gefeilt, sieht doch schon ganz gut aus.


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    Jetzt konnte es mit dem Bau weiter gehen.


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    Den Schlitz hab ich verspachtel und während der Trocknungzeit mal die Einbauten fürs Fahrwerk betrachtet. Tja, und ausgerechnet da

    gibt es Plastik.


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    Hier muss man nun einiges nacharbeiten, Teile zu groß oder Aussparungen zu klein, ist aber nur ne kleine Sache. Die Auflagen fürs

    Fahrwerk passen ...


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    ... und werden rückseitig durch eine Krampe gekontert.


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    Zwischenzeitlich ist der Spachtel getrocknet und konnte verschliffen werden. Wenn Grundierung drüber ist nix mehr zu sehen.


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    Also weiter mit den Einbauten, nun die bewegliche Aufnahme für das Fahrwerk.


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    Alles macht man natürlich zwei mal und wenn an seine Position in den Tragflächen angebracht (nicht verklebt, nur zur Passung) sieht

    das Ganze so aus.


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  • Hallo Freunde, und weiter geht es in diesem Theater. Am Höhenruder sind nun auch die unteren Platten dran, bisher

    alles noch beweglich.


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    Und da ich nun einmal bei den Fahrwerkschächten bin, gehts da auch gleich weiter. Die Schächte sind nun eingeklebt und für die

    Radaufnahme erweitert.


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    Nun weiter mit dem "Radbein" ^^^^^^ - was anderes fiel mir nicht ein- , aus Plaste und naja, qualitatiev durchschnittlich.


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    Hier sollen Muttern eingeklebt werden, in welche die Radachse verschraubt werden soll.


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    So soll es dann aussehen, mit den Fahrwerksklappen.


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    Einfach mit paar kleinen Schrauben verbunden und gut für die Brut. Kann man vergessen! Da hält nix! Nun brauch ich aber die Klappen

    um zu sehen, wo die Beplankung hinkommt. Also alles vorher verklebt, auch die Schrauben. Dann wird alles verspachtelt und geschliffen.

    Nun bin ich am überlegen, ob ich schon die Innenseite Brushe und dann später abklebe. Ich denke mal eher, ich lass das so und lackiere

    später, wenn eh alles dran ist. Außerdem muss ich mich erst mal schlau machen, welcher Farbton überhaupt gebraucht wird, für Klappe

    innen und Radbein.

  • Nu gut, wenn beides den gleichen Farbton hat, kann ich auch nach Einbau noch problemlos lackieren. Vielen Dank für

    die Info Philipp. :thumbup:

  • Als du vom Lackieren geschrieben hast, da dachte ich mir: bei dem Masstab kommste mit den handelsüblichen Fläschchen nicht weit. :D

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