Beiträge von Christian M.

    So ... der Panther ist soweit zusammengebaut, bis auf das Laufwerk, was erst gesondert lackiert wird und dann später mit dem Panzer "Verheiratet" wird.


    Wie das so bei einem größeren Projekt ist, hat sich die Planung im Laufe der Arbeiten geändert. Eigentlich wollte ich den Panther abgeschossen darstellen, aber irgendwie habe ich lange recherchiert und festgestellt, dass ich da echt mehr machen muss, als "nur" ein passendes Einschußloch in der Turmseite oder so ... mmmpf!

    Also Alternative: Liegengeblieben mit technischen Defekt und vorne kommen Abschleppstangen eines Bergepanzers dran, der aber dann den Bergeversuch wegen "ich glaube die Russen sind da" abbrechen musste und sich verdünnisierte.

    Diese 2 Abschleppstangen kommen auch später erst dran, wenn das Modell lackiert ist ;-)


    Hier die Bilder ...


    Damit der Blick durch die offenen Fahrer- / Funker Luken nicht in eine totale Leere fällt, habe ich mit "Schrotte und Plastik Sheet ein grobes Innenleben gemacht und grob mit Weiß lackiert... grob reicht wegen der Lichtverhältnisse ;-)


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    Und dann der soweit zusammengebaute Panther fertig zur Lackierung...


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    Wie man sieht, habe ich ein paar Sachen geändert und nachgebessert ...


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    Wie man sieht habe ich die beiden Staukästen hinten geöffnet dargestellt, also aufegschnitten und mit Plastik Sheet die Deckel gemacht und mit gezogenem Gußast die Schnallen des Verschlusses gemacht. Ebenfalls kam der Behälter von den Rohrwischern von der linken Seite an auf das Heck. Diese Maßnahme wurde von vielen Panther Besatzungen gemacht, weil der Behälter an der Seite schnell total verbeulte, kaputt ging oder sogar ganz abgerissen wurde.

    Die beiden Flammvernichter Auspuffe habe ich leicht angebohrt ... eigentlich sitzt da ein Rotor drauf / drin, aber den bekomme ich in der kleinen Größe nicht gemacht ... zumindest ich nicht.

    Ach so ... ja, das Lüftergitter rechts hebt sich hoch, habe ich auch erst auf dem Bild gesehen und ist mittlerweile korrigiert ;-)


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    Am Turm habe ich vorne mit Plastik Sheet das Schutzblech in leicht verbeultem Zustand nachgebildet. Die Halterung / Lafette für das FlaMG 34 habe ich mit gezogenem Gußast neugemacht, unter Verwendung der eigentlichen Halterung am Drehring und die für das MG. Das originale Bauteil ist nicht gut genug ;-)


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    Vorne habe ich ein Abdeckblech der Kette entfernt und die Luken von Fahrer und Funker haben mit Gußast die Innenseite nachgebildet bekommen.

    Hallo,


    heute mal eine kleine Bausatzvorstellung ... des Panther G late von der Firma Arsenal-M in 1/87.


    Es handelt sich um einen Plastikbausatz, der sehr schön detailliert und gemacht ist. Sicher ... im Prinzip könnte man sagen, er ist wie "ein zerlegtes Herpa / Roco Minitank Modell" und kein wirklicher Bausatz ... was auch im Prinzip stimmt. Allerdings trifft das wiederum auf 90% aller 1/87 Modelle zu, aber hier muss man tatsächlich auch kleben und nicht nur zusammenstecken.


    Es gibt zu dem Arsenal-M Modell noch eine gleichwertige Alternative von Trident und Alsa Cast, welche wie Arsenal-M auch den Panther A und D im Sortiment haben, bzw.auch den Jagdpanther.
    Was mir hier noch fehlt ist der PE Satz von der Firma Hauler für die Lüftergitter ... die Tscheschen haben im Moment Lieferschwierigkeiten und daher ist es bestellt, aber noch nicht da. Jedoch gibt es laut Werbung ja nur Lösungen und keine Probleme ... daher wird "Kannibalisiert"! Bei dem scratch gebauten Bergepanther auf meinem alten Diorama steht eine Überarbeitung an, witzigerweise genau auf dem Motordeck und da ich dafür eh die Lüftergitter abnehmen muss ... tja ... wandern die jetzt zu dem Panther G und wenn die bestellten neuen eintreffen, dann mache ich auch die Überarbeitung des Bergepanther und er bekommt die neuen Gitter. Problem gelöst! ;)



    Der Bauplan ist nicht existent ... gibt keinen, nur diese beiliegende Zeichnung. Da ich den Panther allerdings bis in kleinste Detail kenne, ihn gefühlt in 30 Jahren 100 Mal gebaut habe, kann ich den auch blind zusammenbauen :D

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    Und die Teile ... wie gesagt alle sehr gut gemacht und auch die Laufräder sind geschickt gelöst um sie einfacher zu bemalen...



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    Update ...


    Ich habe mich mal mit dem Studebaker - Haubitze Gespann weiter beschäftigt. 5 Figuren und Kisten auf die Ladefläche gepackt und die Türen mit einem Decal aus dem JS-2 bausatz versehen.


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    Die 122 mm Haubitze von Trident ist ein Resinbausatz. Leider muss ich sagen, dass der Bausatz nicht der Brüller ist, sondern nicht nur Details fehlen, sondern auch noch Fehler beinhaltet!

    Resin Bausätze werden ja immer so dolle gelobt, aber was man hier erhält ist Note 4 ... bestenfalls! Und wenn ich mir dazu im Vergleich die exzellente Umsetzung der leFH 18 oder der 75 mm Pak 40 von Preiser in Plastik im selben Maßstab ansehe, dann ist das Urteil sogar noch schlechter!

    Wie dem auch sei ... hier der Zusammenbau, denn eine Alternative habe ich leider nicht...


    Hier die Bauteile...


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    Der "umfangreiche" Bauplan ...


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    Das Schild ist zu hoch und musste gekürzt werden. Der obere Zylinder musste gekürzt werden ... die Zieloptik fehlt komplett und wurde "grob" nachgemacht ... Die Streben am Schild innen fehlen, mit gezogenem Gußast nachgemacht. Eine Sichtklappe am Schild rechts hat außen die Nachbildung, aber innen nicht. Diese "Dinger" an den Beinen wo den Rückstoß in die Erde leiten fehlen, aus Plastiksheet nachgemacht. Es fehlen hunderte Nieten, aber nuch 6 davon mit Ponal Kleber am Schild nachgemacht ... Soll reichen.


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    Und mal Gundlackiert an den "Stude" angehängt ...


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    Joooo ... ;(

    Hätte ich den Tipp bei meinen WW-1 britischen Panzern mit ihrer weiß / roten Markierung gewusst, hätte ich weit weniger den hier machen müssen ...

    :fluch:

    Weil mir ... sch*** egal wessen Tape ich da nehme und wie doll und gut ich das andrücke ... dasselbe ständig passiert :cursing:

    Jepp ... da kann einer Holz malen :thumbup:


    Was nimmst du eigentlich als Lösungsmittel für die Ölfarbe?

    Hm, selbst 65,25cm erscheinen mir zu groß. Selbst Heute sind Gehwegplatten kleiner, 30x30cm oder 40x40cm. Müsste ich mal nachmessen :/ .


    Bernd

    In Köln Marienburg ist so eine "Bonzensiedlung" ... sage ich mal ... wo originales Kopfsteinpflaster und auch Gehwege aus den 20er oder älter Jahre sind. Ich hatte keinen Zollstock mit, aber die sind quadratisch knapp 3 Fußlängen lang gewesen ... also Fußlängen in Größe 43. Das sind meiner Meinung um die gut 60 cm ... wenn ich mich nicht täusche.

    Die modernen Betondinger wie sie auch bei uns vor dem Haus liegen sind wie du sagst ungefähr 30x30 oder 40x40 oder so ... aber selbst hier habe ich auch schon größere Platten in der Koblenzer Altstadt gesehen.


    Zu guter Letzt ... kennst du die Serie Ku'damm 59 waren die Platten auch definitiv größer als die modernen Standard Platten ;-)

    Christian, das Problem sehe ich eher bei den Gehwegplatten, Kopfsteinpflaster aus Bruchsteinen gab es. Wenn ich mir den Gehweg mit der Litfasssäule ansehe dann sind die Platten da viel zu groß meiner Einschätzung nach. In Originalgröße dürften die ca. 1qm groß sein, und so große Platten gab es damals zu Adi's Zeiten nicht. Sag ich mal, dazu bin ich zu jung.


    Bernd


    Hallo Bernd,


    ich bin mir sicher, du bist da einer optischen Täuschung aufgelegen was die Größe der Platten angeht. Bilder sagen ja (oft) mehr als Worte ...


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    Wie du siehst, sind 4 Platten hier 3 cm lang im Maßstab 1/87.

    Einfaches Mathe ... diese 3 cm im Modell entsprechen daher 3 x 87 = 261 cm. diese 261 cm geteilt durch 4 Platten macht dann 65,25 cm pro Platte und das passt mit Blick auf die Originale. ;-)


    Apropos ... vorne rechts siehst du einen einzelnen Ziegelstein im Maßstab 1/87 aus dem Modellbahnzubehör ebenfalls als Größenvergleich ...

    Was die fugen zwischen den Platten angeht, so werden die noch ... sagen wir mal kleiner durch Farbe :-)



    Danke dir Rene ... Der Schutt ist aber eine "never ending Baustelle" auf dem Diorama ... :-)

    Tolle Arbeit Frank!

    Da kann man mal wieder sehen was man aus einem eher suboptimalen Bausatz alles rausholen kann.

    LG

    Peter

    So kann man es auch ausdrücken ... :thumbup:


    Aber genau das ist nach meiner eigenen Definition "Modellbau"! Man kann einen Bausatz auch einfach nur nach Bauplan zusammenbauen und bemalen ... aber man kann sich den Bausatz auch anders vornehmen, ihn mit dem Original vergleichen und die "Fehler" beseitigen. Modellbau ist ja letztlich die Darstellung des Originals im kleineren Maßstab und daher soll das Modell so originalgetreu wie möglich sein.


    Ach herrje ... mal wieder 2 Euro für Phrasen Schwein weil "Wort zum Sonntag" ... sorry! :-D

    Irgendwie ist da ein wenig "Resin-Wahnsinn" im Modellbau vorhanden...

    Sicher, machmal ist ein Teil aus Resin besser, was am material liegt was detailreicher sein kann ... aber wie du schon sagst, die Qualität ist aber auch oft nicht überzegend.


    Bei meinen 1/87 Dioramaprojekt hatte ich mir einen Opel Oldtimer Typ "Keine Ahnung" besorgt, ein Resin Modell. Das Ding ist eine herbe Enttäuschung und jedes Brekina, Busch, Wiking, Herpa & Co. Modell ist um Längen besser!

    Also habe ich es als Basis für ein ausgebranntes Wrack genommen ... bei dir aber eher nicht die Lösung ... glaube ich mal. :/ ;)

    Kleines Update ...


    Beim mittleren Haus war ich nicht zufrieden ... es steht neben einem eingestürztem Haus und muss noch mehr bearbeitet werden. Zunächst habe ich einfach mal dem Dach noch 2 weitere Beschädigungen gegeben...


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    Da das Dach schon mal ab war dafür, habe ich einige Fenster von innen mit Brettern zugemacht ...und in einem Fenster einen Opa mit Enkelkind gestellt.

    Ebenfalls hat das mittlere haus und das rechte Haus ab 1. Etage dieselben Bauteile ... daher habe ich an der Fassade mit Spachtelmasse und Farbe ein klein wenig abgeändert, damit es unterschiedlicher aussieht ;-)


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    Und auch 2 Propagandaplakate an die Wand geklebt ... die sind via Google gefunden worden, runtersakliert und in Word ausgedruckt,.

    Rechts "Spare Seife" ... passt irgendwie zu einer Klempnerei ;-)


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    Und eine Litfaßsäule muss natürlich auch sein ... Plakate ebenfalls aus dem Internet und dann runterskaliert in Word etc.


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    Hallo,
    Hier der Baubericht zum "Studebaker" ... ;)
    Der Studebaker US6 wurde in riesiger Stückzahl im Rahmen des "Land Lease" von den USA an die Rote Armee geliefert. Die meisten Fahrzeuge waren Pritschenaufbau, aber es wurden auch Tankfahrzeuge, Kofferaufbau und Sattelzugmaschinen geliefert ... ebenfalls diente der Studebaker als Fahrzeug für den berühmten Katjuscha Raketenwerfer ("Stalinorgel").

    Das Modell von ADV Models ist von mittelprächtiger Qualität und bedarf einiger Überarbeitung... aber es ist derzeit halt auch das einzige Modell des "Stude" mit Pritsche auf dem Markt. Leider hat es die seltenere Pritsche enthalten, die meisten Studebaker hatten die Einheitspritsche des GMC 2,5to LKW ... aber egal, wird auch genommen. Ehrlich gesagt auch keine Lust dafür extra noch einen GMC zu kaufen...

    Hier der Bausatz, rechts die 122mm Haubitze von Trident, welche angehängt wird (Bau erfolgt später).

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    Und ausgepackt ... warum auch immer 2 x Lenkrad dabei.

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    Der Studebaker hat eine nach vorne / oben hochklappbare Frontscheibe, welche ich auch hier machen will. Diese wird aus gezogenem Gußast gemacht...

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    Die Aufsteigehilfen an der Bracke sind natürlich überdimensioniert und werden entfernt, anschließend ebenfalls durch Gußast ersetzt.

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    Der Auspuff ist nur verkümmert dargestellt ... also mit Plastiksheet soweit ersetzt wie er sichtbar sein wird am fertigen Modell ...

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    Der Tank ist witziger weise oben offen beim Modell, also mit Plastiksheet geschlossen...

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    Da dieser "Stude" keine Plane bekommen soll und hinten Soldaten = Crew der Haubitze Platz nehmen, habe ich die Spriegel aus Sheet und Kupferdraht gemacht. Die Recherche hier war aufwendig, denn die meisten Bilder zeigen die GMC Pritsche, die andere Spriegel hat.

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    Natürlich bekommt er auch einen Fahrer ... für eine Beifahrer Figur ist leider nicht Platz genug :(

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    Nach ein paar kleinen weiteren Ausbesserungen ging es an das Lackieren der Teile und den Zusammenbau, wobei hier noch weitere kleine Details wie die Rückspiegel dazu kommen (gemacht aus gezogenem Gußast und einer kleinen runden PE Scheibe aus der "Grabbelkiste"

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    Die Lackierung erfolgte mit Revell Aqua Farbe - NATO Oliv was ich mit gelb und Beige etwas abänderte damit es passt. Das "Shadowing" ist schwarze Ölfarbe....
    Hier mal vor eines der Häuser platziert wo er später auch ungefähr stehen wird. Im Moment trocknet das Modell erstmal ...

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    Des Weiteren habe ich noch ein ausgebranntes Wrack eines Opel Typ "Keine Ahnung" angefangen und mal dahin gestellt wo er später hin soll...

    Und ich habe mal das Schaufenster der Klempnerei mit Brettern zugenagelt ... ist realistischer ;-)


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    LG

    Christian

    Sooo ... nächstes Update:


    Habe mich mit dem Thema Schutt weiter beschäftigt und ihn auch auf der gegenüberliegenden Straßenseite mal platziert. Ebenfalls kam mehr "Ziegel Brösel" drauf ... ;-)


    Auf dem ersten bild sieht man den ersten Studebaker ... Baubericht dazu folgt noch, aber auch der ist noch lange nicht fertig.


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    Auch die Rückseite wurde gemacht ...


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    Ich will ja nicht unken ... aber irgendwie hatte ich das aus eigener Erfahrung geahnt, dass das noch "Arbeit" machen wird ;-)

    Aber das machst du wie immer wieder gut :-)

    Sehr gut gemacht! :thumbsup:


    Kleiner Tipp ... ich würde das MG-34 an dem Halter montieren. Während des Eisenbahntransportes war ja immer Gefahr von Tieffliegern und / oder Partisanen und daher war man immer "vorbereitet" ;-)

    Allmählich kommt ja richtig "Leben" rein...

    Je mehr kleine Brösel, desto authentischer!

    Falls nicht geplant, empfehle ich einen ollen Zielelstein fein zu pürieren ;), dazu etwas Zementstaub und dada... :thumbsup:

    Danke euch :-)


    Jepp ... habe ich auch vor, aber das kommt erst etwas später. Der Schutt beschränkt sich auf dem Diorama ja nicht nur auf den Bereich der Ruine ;-) .... und daher kommt das dann zusammen an alle betreffenden bereiche später :-)