Beiträge von Christian M.

    Das ist beim Auslaufen. Hinterher sind die Passagiere vollgefressen.


    Geht aber leider mathematisch nicht auf, weil das Ganze nur aus den Lebensmittel Lagern in die Mägen der Passagiere wandert und danach in die Kloaken Tanks ... war also schon an Bord und bleibt bis zum Einlaufen und Leeren der Tanks an Bord :-D


    Aber vielleicht liegt es an Unmengen Red Bull, was ja Flügelchen bewirken soll und somit die Aida dann leichter deswegen? :/

    Christian, die letzte Pistole vor der Evolution war eine Gabbert-Fengda, Herr Gabbert hat ja da die Düse/Nadel Kombination überarbeitet oder sogar ausgetauscht, leider war die Brush ruckzuck verstopft, das Problem hat sich dann mit der Evolution nie wieder gezeigt!

    Vielleicht kannst du dir ja mal irgendwo eine leihen, oder ich komm mal in Köln vorbei und bring meine mit.


    Arru

    Danke für das Angebot. :-)

    Im Grunde bin ich mit meinen 2 Airbrushes zufrieden und an sich funktionieren sie auch ohne Verstopfung, wenn ich halt etwas verdünne. ;-)

    Sollte ich eine Notwendigkeit für eine neue Pistole sehen, wende ich mich mal an dich ;-) :-)

    :yes: . Und mit Spraydosen :saint:


    Immer diese Graffiti Sprayer im Modellbau ... 8o8o8o


    8):thumbup: außer bei den ALCLADs ;) die spritz ich unverdünnt :saint:

    Ja Ok ... da kann ich nix zu sagen, habe die Alclad Farben noch nie benutzt bislang ;-)


    Mit meinen ersten beiden Airbrushes hatte ich das gleiche Problem ( ich benutze Vallejo Air unverdünnt), anschließend die „Schnauze voll“ und hab mir eine Harder&Steenbeck Evolution gekauft, seitdem alles wunderbar!


    Arru

    Also ich habe 2 verschiedene Luftpinsel von Fengda und die tun soweit ihren Dienst ganz gut ... und wie gesagt, wenn ich Vallejo Air etwas verdünne ... übrigens mit dem Airbrush Reiniger von Vallejo ;-) ... dann klappt das auch mit denen.

    Aber die Harder & Steenbeck Evolution ist natürlich auch eine tolle Pistole :-)


    Ich kenne das bei Wolle oder Stoffen, dass man da auf die Farbcodierung schauen musste, um den gleichen Farbton zu bekommen.

    Bei Pflasterflächen mischt man normalerweise die Steine aus den Paletten, damit der Farbkontrast der einzelnen Fertigungen ausgeglichen wurde.


    So halte ich das meist auch mit meinen Farben. Hier ist die Grundierung von Alclad als glänzendes Schwarz ausgeführt.

    Von dem Blau habe ich zwei Gläser, die augenscheinlich den gleichen Ton haben. Da das Blau aber dünn auf dem Schwarz lackiert
    ist, fallen leichte Nuancen nicht weiter ins Gewicht. Ansonsten kann ich in den Randbereichen der unterschiedlichen Flächen noch übernebeln
    oder drybruschen bzw. Washings egalisieren das auch meist.

    Vollkommen richtig Reinhart ... wenn man sich die US Navy "Fliejer" so ansieht auf den s/w und vor allem auf den Farbaufnahmen von damals, dann wurden die oft nachlackiert und hatten diverse Nuancen des Navy Blue gehabt.

    Im Grunde zählt das mit dem Nachlackieren für alle Flugzeuge von allen damals. Wenn die im Luftkampf diverse Lüftungslöcher von Gegner verpasst bekamen und / oder einigermaßen crashten bei den Landungen usw., dann musste Blech geflickt und ausgetauscht werden ... und die Bereiche hatten wohl kaum noch denselben Farbton wie der Rest, bzw. man lackierte deswegen wohl kaum jedes Mal das ganze Flugzeug neu ;-)

    Ich verdünne nichts, bei mir bleibt alles Pur :|

    Wie gesagt, bei 2 verschiedenen Dosen derselben Farbe kann es immer zu Unterschieden kommen. und wenn es dieselbe Dose zu unterschiedlichen Zeiten ist, sollte es eigentlich übereinstimmen ... aber auch dann gibt es verschiedene Gründe wenn es nicht der Fall ist.

    Vielleicht war die Airbrush nicht gründlich genug gereinigt ... die Farbdose war irgendwelchen äußeren Einflüssen ausgesetzt wie zu nah an der Heizung im Winter oder stand länger im Sonnenlicht und hat sich erwärmt ... und und und. ;-)


    Aber ... du verdünnst nichts bei der Farbe? Ich staune ... weil egal welche Farbe und Farbart und egal von welchem Hersteller bislang, wenn ich die pur durch den Luftpinsel jage ist der recht schnell verstopft oder spritzt ekelhaft in Klecksen bis dann verstopft. Unverdünnt war bei mir noch nie gegangen ... selbst bei denen wo drauf steht, dass man direkt so nehmen kann. :/

    Ich verwende selten und ungerne Mischungen, aber selbst wenn ich Farbe so aus Original-Dosen verwende habe ich schon Farbunterschiede erlebt X/

    Bei 2 verschiedenen Dosen / Gläschen desselben Farbtons kann das durchaus mal passieren, da hast du Recht ... aber wenn es bei ein und derselben Dose passiert, dann liegt das meistens an einem unterschiedlichen Mischungsverhältnis mit dem Verdünner ... mal von Fehlern abgesehen wie nicht so ganz klarer / sauberer Verdünner, Restfarbe eines anderen Tons in der Airbrush usw.


    Persönlich mische ich meistens meine Farben selber ... denn von Farbe nach RAL / RLM / Federal Standard usw. halte ich im Modellbau nicht wirklich etwas. Zum einen gibt es den Maßstabseffekt, denn je kleiner der Maßstab ist, desto heller muss die Farbe sein ... Nimm das Panzergrau RAL 7021 der frühen Fahrzeuge der Wehrmacht. Die entsprechende Originalfarbe auf einem Modell wirkt viel zu dunkel und je kleiner das Modell ist, desto schlimmer ist es. Mag sein, dass die bekannten Hersteller im Modellbau die richtige Farbe in der richtigen Helligkeit für den Maßstab 1/35 haben, aber auf einem 1/72 oder 1/87 Modell ist sie zu dunkel.

    Und dann kommen noch die Alterungseffekte dabei, wie zum Beispiel das Ausbleichen durch UV Strahlen usw.


    Allerdings bin ich jetzt auch dazu übergegangen, kompliziert zu mischende Farbtöne vorgefertigt zu kaufen ... auch aus Faulheit. Zum Beispiel habe ich mir bei meiner Typhoon das "RAF late war Set" von MIG besorgt, weil das Grün unklar war und das Grau schwer selber zu mischen ist ;-)

    Alclad ist quasi "wasserdünn", und sollte auch nur in feinen Schichten aufgetragen werden, sonst gibt's Sauerei.

    Dabei ist nachher tatsächlich ein sichtbarer Unterschied bei heller bzw dunkler Grundierung erkennbar, und auch durch zB eine (recht dezente) Farbverschiebung wenn rötliche/bläulich Töne zur Grundierung eingesetzt werden....

    Ganz wichtig für alle die noch keine Alclad benutzt haben:

    Die STINKEN wie hulle! ;)

    Danke für die Info ... :thumbup:


    Also ist die Farbe nicht dafür geeignet, mal eben am offenen Küchenfenster zu lackieren oder sonst irgendwie in einem Raum mit "Umluft" zur restlichen Wohnung etc. mit dem Luftpinsel aufzutragen ... sonst gibt das die tief gelbe Karte von der heimatlichen Frau Bundeskanzlerin wegen erheblicher Geruchsbelästigung. Gut zu wissen ... bevor man mal wieder wegen seinem Hobby Modellbau in der Garage schlafen darf :-D

    Die Metalloberflächen finde ich klasse!

    Dezente Schattierungen habe ich (bei begrenzten Erfahrungen mit Alclad) schon durch unterschiedliche Grundierung erzeugt;

    Schwarz oder Weiß als Basis verwendet, und mit EINEM Metallton (Alclad) dünn gebrusht, ergibt sichtbare Farbvarianten!

    Mal für die kleinen Christians die damit keine Erfahrung haben nachgefragt...


    Wenn ich so einen Alu Vogel nehme und ihn an einigen Stellen mal schwarz, an anderen Stellen grau und an wieder anderen Stellen quasi weiß grundiere ... und dann ein und dasselbe Alclad Aluminim anschließend drüber lackiere, dann hat das entsprechend unterschiedliche Schattierungen ... also verschiedene "Aluminiums"?

    Zunächst auch Dir lieben Dank für die wirklich erstklassige Aufschlüsselung, lieber Christian.:thumbup: Wie ich selbst jedoch schon herausgefunden habe, passt die Bezeichnung an Axel´s Tiger II aber eben doch, zumindestens für einen Panzer der sPzAbt. 505 (siehe oben).;)


    Liebe Grüße

    Frank

    Ja ...das mit der größer gemachten Zahl für die Kompanie gab es auch bei sPzAbt. 507. Ich habe noch mal gezielt nachgesehen und in der Tat hatte die 505 mit ihrem Ritter in der Mitte diese Besonderheit auf den Königstigern bei allen Kompanien. Wie ich schon sagte ... Opas Wehrmacht macht was die will manchmal :-D

    Sorry für die Verspätung ... :-D


    Also ... 2 3 3 steht für:


    2. Kompanie

    3. Zug

    3. Fahrzeug


    Hier ist allerdings ein kleiner Fehler unterlaufen, der ja auch schon angemerkt wurde. Auf der einen Seite haben wir 233, auf der anderen 332 ... passt leider nicht ;-)


    Also immer die Reihenfolge "Kompanie" - "Zug" - "Fahrzeug Nr. im Zug". Die Kompanieführung hatte meistens eine Null beim Zug drin, also vor allem z.B. 200 und 201 für die beiden Fahrzeuge der Kompanieführung der 2. Kompanie. Aber wie das bei Opas Wehrmacht so ist, gab es auch da Abweichungen, z.B. hatten die beiden Tiger der Kompanieführung bei der sSSPzAbt. 101 (die vom Michael Wittmann) z.B. 205 und 206 gehabt ... und bei den 3 Panzern der Abteilungsführung ist das Chaos dann perfekt.

    Ein Panzerregiment hatte am Anfang 2 Bataillone (Abteilungen). Die von der Regimentsführung hatten R01, R02 und R03. Die von den Abteilungsführungen hatten römisch 1 und dann 01, 02 und 03, bzw. bei der 2. Abteilung dann römisch 2 und 01, 02 und 03.

    Die Tiger gehörten aber in der Regel keinem Panzerregiment an und daher gab es dann dort Wildwuchs ... meisten und Norm wären 001, 002 und 003 .... aber dann haben wir z.B. Michael Wittmann in der Normandie mit seinem berühmten Tiger 007.


    Und um die Verwirrung komplett zu machen ... :-D ... ich habe sogar schon vierstellige Nummern auf Fotos gesehen, allerdings waren das SdKfZ 251 Halbketten Fahrzeuge der Panzergrenadiere ... und wenn ich mich recht erinnere, ist da die erste Zahl das Bataillon gewesen :-D


    Eine Tiger Abteilung hatte am Anfang eine Mischung aus Tiger I E und Panzer III Ausf L, M mit der 5 cm lang Kanone und auch N mit der kurzen 7,5 cm wie sie frühem Panzer IV drin war ... insgesamt 45 Gefechtsfahrzeuge.

    Später entfielen die Panzer III und die Abteilungen waren dann komplett Tiger I E, bzw. später dann Tiger II B ... und auch wieder 45 Tiger dann ... gegliedert in:


    3 Fahrzeuge in der Abteilungsführung

    3 Kompanien mit jeweils 14 Tiger, 2 für die Kompanieführung und dann 3 Züge zu jeweils 4 Tiger.


    Merke: Mehr als eine 4 hinten bei einem Fahrzeug in einer Kompanie gibt es nicht ;-)


    Je nach Abteilung hatten die Fahrzeuge der Abteilungsführung und auch die der Kompanien die Turm Nummern in unterschiedlicher Farbe ... entweder komplett in einer Farbe oder weiß (oder auch schwarz) mit unterschiedlicher, farbiger Umrandung der weißen Nummer ... oder auch nur die erste Zahl (= Kompanie) in einer Farbe, Rest dann weiß ... das änderte ich oft und wenn man es dann ganz genau nehmen will mit einem Fahrzeug einer bestimmten Abteilung zu einem bestimmten Zeitpunkt, dann muss man schwer recherchieren gehen ... oder hier Fragen und die Leute mit der Literatur zu Hause gucken nach ;-)

    Tja, Christian, wie soll ich sagen...

    Ich als Panzerbauer kann dich da voll verstehen. Dreck ist da nicht so viel und Schlamm schon gar nicht..

    Bei den Fliecher ist da eher Abplatzer angesagt und Abgasfahne...

    Evtl. noch etwas durch den Fahrtlugwind verstäubtes Öl aus dem Maschinenotorraum

    Ja ... aber guck mal zum Beispiel hier bei der späteren Typhoon Variante was der gemacht hat. Das sieht echt stark aus und der hatte es im Prinzip so gemacht wie ich es auch mache ... also keine Vorschattierung usw.


    http://www.modellversium.de/ga…-hawker-typhoon-mkib.html

    Welche Farbe?

    Ich steh gerade auf dem Schlauch :vm:

    Blau oder Schwarz oder ??


    Allerdings kommen ja noch washes und so ...

    Blau ... also dieses Navy Blau und dann etwas aufgehellt eventuell. Guck mal in den Bauplan von Airfix, welche Humbrolfarbe das sein soll bei dem Blau und kauf die + Weiß zum Aufhellen ;-)

    Danke euch ... :-)

    Ja, die ist echt groß und es macht das "Handling" mit dem Modell auch nicht einfach. Ein kleines Modell in 1/72 oder auch 1/48 kann man ja einfach mit der einen Hand festhalten und dann mit der Haupthand (rechts oder linkshändig) dann "arbeiten". Das ist hier deutlich schwieriger bei der enormen Größe ... UND da als nächstes die Mosquito in 1/24 folgen wird (neben dem in Beschaffung befindlichem 1/72 Flugplatz Diorama), wird das BEI DER noch "lustiger" werden ... :whistling::whistling::whistling:


    Nun aber zur Alterung und Schattierung ....

    Zunächst einmal stellt sich die Frage, aus welchem Metall ist die Haut der Typhoon...! Aluminium würden wohl die Meisten sagen, aber ich bin mir da nicht so sicher nach meiner Recherche, denn der Gitterrahmen darunter war auch bei vielen Maschinen aus Stahl gemacht. Aber wie dem auch sei ... aus welchem Material sind die Nieten? Hier bin ich mir recht sicher, dass die nicht aus Aluminium sind... und da sind unzählige Nieten bei der Maschine, welche die Konturen bilden, welche sonst gerne vorschattiert werden.


    Hier auf linken Flügelchen des Höhenleitwerk sieht man vorne schön die Löcher der Nietenreihen vorne ... und hinten auf den Leitwerk selber die hervorstehende Nietenköpfe selber.


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    Im Prinzip sind das und auch die Stoßkanten der Bleche wie vorne an der Flügelkante zu sehen, die Linien, welche man oft vorschattiert, aber ich wähle wie bereits gesagt, einen anderen Weg ;-)


    zunächst einmal zu dem "Werkzeug" was ich verwende ...

    Die im Bauplan von Airfix angegebenen Farben von Humbrol (Enamel Farben) + Matt Weiß zum Aufhellen für das Trockenmalen ... wobei der grüne Farbton krass von dem Farbton von MIG abweicht und ich mich dazu entschlossen habe, zusätzlich mit der MIG Farbe ebenfalls zum Trockenmalen verwenden werde. Trockenmalen mit den wasserverdünnbaren Farben, egal ob Revell, Vallejo, MIG oder Life Color ist nicht einfach, aber machbar. Ansonsten noch Revell Silber als Enamel für Abblatzungen und metallische Effekte, zum Beispiel für die 20 mm Kanonen.

    Daneben Ölfarbe, Schwarz und Gebranntes Sienna, 2 verschiedene Flachpinsel und andere schon ausgelutschtere Pinsel und einen noch feinen 0.5er Pinsel.

    Ebenso diverse Plastikdeckel von Getränkeflaschen für das Mischen usw.

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    Als Verdünnungsmittel verwende ich Balsam Terpentin Öl von Schminke, was leider doch heftiger riecht. Daneben noch Feuerzeugbenzin für diese Zippos und hier auch von Zippo selber. Dieses trocknet deutlich schneller als das Balsam Terepentin Öl, "mökert" auch nicht so heftig ... und ich verwende es an sich bei den Sachen, wo die Ölfarbe schneller trocken sollte usw.

    Und für das Grün von MIG natürlich noch Wasser als Verdünner, aber ein Foto davon ist wohl eher überflüssig ;-) :-D


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    VORWEG EINE INFORMATION:

    Leider durfte ich feststellen, dass meine Idee mit der Haarspray Methode ... also das Flugzeug komplett mit Aluminium von Revell lackieren, dann Haarspray drüber, bevor dann das Tarnmuster kommt ... um dann mit dem Pinsel Abplatzer in der Tarnung = blankes Metall kommt wieder durch ... für das "Popöchen" war. Irgendwie dauert es unerklärlich länger, bis ich durch die Tarnfarbe bin und wenn ich dann durch bin, bin ich schon fast direkt auf dem grauen Plastik gelandet.

    Ärgerlich ... :rolleyes: ... aber es gibt keine Probleme, nur Lösungen. Also werde ich Abplatzer mit dem Pinsel und der Schwammtechnik versuchen, wobei dann das blanke Metall dann auf die Tarnfarbe letztlich drauf kommt. Der Effekt ist aber am Ende fast derselbe ;-)


    Hier der rechte hintere Flügel nach der ersten Bemalung. Ich habe hier schwarze Ölfarbe und etwas gebranntes Sienna verwendet und es sehr mit Balsam Terpentin Öl verdünnt. Mit einem etwas ausgelutscherem Nuller Pinsel bin einfach die Nietenreihen lang gegangen und die Farbe hat sich dann in die Vertiefungen gesammelt, bzw. bei den erhabenen Köpfen sich um diese gelegt. Anschließen mit einem anderen, sauberen alten Nuller trocken über die Streifen gegangen um überflüssige Farbe aufzusaugen.

    Allerdings muss man hier eine richtige Mischung aus Malen und Fließen lassen finden, siehe Kommentar am Ende des Postes ;-)

    Wichtig ist, dass sich hier eine dunkler, leicht bräunlicher Schimmer ergibt. Eventuell muss man das auch mal wiederholen um es deutlicher sichtbar zu machen.


    VORSICHT:

    Niemals ... ich wiederhole NIEMALS mit purem Balsa Terpentinöl hier arbeiten oder bei Problemen rumfuschen! Dadurch wird die Acrylfarbe nämlich recht schnell angelöst und dann bekommt man ... sorry ... das kalte Kotzen weil man es nur verschlimmbessert!

    Wenn etwas schief geht, sauber wischen, trocknen lassen und wenn notwendig die Stelle noch mal neu mit der Airbrush lackieren oder mit dem Pinsel ausbessern wenn es nur eine kleine Fläche ist.


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    Anschließend geht es an das Trockenmalen ...

    Das Grau von Humbrol ist OK und kann leicht mit Matt Weiß auf den gewünschten Ton aufgehellt werden.... aber das Grün ist wie bereits weiter oben erwähnt, krass unterschiedlich zu dem grün von MIG wie man sieht (die anders aussehenden grünen Stellen sind Humbrol).

    Aber ist das jetzt schlimm? :/

    Nein ... aber nur mit diesem Grün pur oder leicht aufgehellt zu arbeiten ist nicht gut und befriedigend. Also mache ich auch noch zusätzlich etwas Trockenmalen mit dem Grün von MIG ... was dann eine befriedigende Schattierung ergibt ;-)


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    Bin ich mit diesem ersten Teilbereich zufrieden was das Ergebnis angeht? NEIN!

    Wie die meisten von euch, strebe ich auch letztlich da wo meine Fähigkeiten es zulassen, nach Perfektion im Modellbau... und das hier ist nur eine Schulnote 2 minus!


    Dieser erste Teilbereich hat etwas von "Learning and Doing", bzw. von "Try and Error" für mich.

    Wie ihr ja wisst, bin ich eigentlich hauptamtlich "Panzerbauer" und hier vor allem im kleinen Maßstab 81/72 und 1/87).

    In meinem jugendlichem Leichtsinn ... mit 49 Jahren ... dachte ich, ich könnte die Methode aus dem Panzerbereich in 1/35 (mache ich ja auch) mal eben 1:1 übernehmen ... falsch gedacht!

    Ein... grob vereinfacht gesagt ... einfach nur in die Vertiefungen fließen lassen wie bei den Panzern und wenn da etwas nicht so perfekt lief = egal funktioniert hier nicht wie bei den Panzern. So ein Flugzeug ist nicht wirklich ein Gerät, was im Matsch und Dreck wühlt und schon bei einem Tag Standzeit anfängt Flugrost anzusaugen um es entsprechend zu kaschieren ...

    Ich muss hier mehr malen als fließen lassen ... also die richtige Mischung von beidem finden ... aber den Bereich hier lasse ich jetzt so und passe ihn nur noch an das restliche Flugzeug diesbezüglich etwas an später... mit Trockenmalen und Korrekturen mit der Ölfarbe ;-)

    Ja Christian.... das ist sie...nur auf den Bildern schlecht zu erkennen

    Dann ein kleiner Tipp ... denn davon ist echt nix zu sehen, nur eine beige Fläche.

    Nimm mal Burned Sienna Ölfarbe und verdünne sie kräftig mit Balsam Terpentinöl ... so ungefähr 15 bis 20% Farbe, Rest Verdünner ... und pinsel damit mal das ganze Deck mit einen breiten Flachpinsel ein. Wenn das trocken ist, sieht man die Struktur deutlicher und da Ölfarbe ist es auch Wasserfest ;-)


    Probier erstmal an einer kleinen Stelle irgendwo :-)

    Danke euch :-)


    Die Decals sind fast alle drauf ... fast, weil da noch einige übrig sind aber der Bauplan schweigt sich darüber aus wo die hin müssen.

    Ich meine natürlich keine von den anderen "Versionen", sondern Decals mit Wartungshinweis usw., z.B. "24 Volt" in gelb ...

    Da muss ich mal im Internet Bilder recherchieren wo noch welche hinkommen ... aber dann geht es endlich mit der Alterung, der Schattierung usw. los :-)


    Apropos ... falls sich jemand fragt, warum im Cockpit noch immer abgetaped ist...

    Zum einen sind die beiden "Türen", also die Wände noch zu montieren, die ich aber gesondert mache, weil die komplett Klarsichtteil sind (unten muss in Tarnfarbe lackiert werden, Fenster ist nur oben mit Rahmen usw.)...

    Zum anderen muss noch am Ede komplett Mattlack drüber, der aber nicht wirklich ins Cockpit rein soll ... und erst danach kann ich all die Glasteile beim Cockpit und anderen Stellen machen und montieren ;-)


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    Durch das runde Loch hinter der hinteren 20 mm Kanone kann man an sich etwas den roten Benzintank sehen ... aber leider nicht auf dem Foto. :-)


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    Hier noch mal die Kanonen von Master ... bei der Betrachtung des Bildes dachte ich direkt "Scheiße! Ist die hintere schief???"

    Noch mal nachgesehen am Modell, aber irgendwie ist die nicht schief ... seltsamer Effekt auf dem Foto ... :/

    Die werden übrigens beim Altern noch dunkler werden ;-)


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    Die Auspufftöpfe sind auch montiert ... Die "Nähte" die man da sieht müssen so sein nach Begutachtung von Originalfotos. Da scheint auch beim Original irgendeine Schweißnaht gewesen zu sein, also habe ich sie nur etwas geschliffen...


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    Und zum Schluss noch mal die Unterseite ...


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    Kurzes Update ...


    die 20 mm Kanonen von Master sind montiert, ebenso die Reifen und die Fahrwerkbeine komplettiert. Der Propeller ist nochmal ab wegen der gelben Spitzen an den Spitzen der Propeller Blätter.

    Die Inneren Klappen des Fahrwerks habe ich auch noch mal abgemacht, ist einfacher wegen der Alterung später.


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    Danke euch...


    Da ich bei den gelben Streifen an der Vorderkante irgendwie den restlichen Flügel nicht weit genug mit Tape abgedeckt hatte ... blöder Sprühnebel ... muss ich da noch mal etwas unten und oben mit den Tarnfarben nachkorrigieren, aber ansonsten sind das Tarnkleid und die Lackierarbeiten mit der Luftpistole fast fertig. Ich muss nur noch mal im Cockpit Bereich bei den Türen usw. ran ... und natürlich noch Nachbesserungen mit dem Pinsel hier und da etwas machen, bevor es dann langsam an die Decals und das Altern geht.


    Der Propeller ist nur provisorisch drauf gesteckt und an den Spitzen der Blätter muss ich auch noch glebe Streifen machen (mit dem Pinsel).


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    Hier beim Motor kommen jetzt noch als nächstes die Auspufftöpfe dran ...



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    Beim Fahrwerk vorne fehlen noch ein paar Teile ... mal von den Reifen abgesehen. Hinten das Spornrad muss noch komplett gemacht werden.


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