Beiträge von Floyd

    Technisch passt es noch nicht ganz, aber eine super Idee. Die Lage und der Auslass des Triebwerks werden so wohl den Piloten verschmoren. Ich würde das Triebwerk tiefer ansetzen und Tank und Sitz darüber

    Inbus lohnt sich vielleicht, wobei ich die Nacharbeit an der entfernten Stützstruktur als sehr aufwendig empfinde. Wenn der Innensechskant gut rüber kommt, macht das vielleicht Sinn. Seckskant würde ich als ausgebohrte Version gut finden. Wegen der Zeilen...ist das schon höchste Auflösung?


    Sonst sehr informativ, danke Karlheinz

    Agent K : leider ist auf dem Schraubenbild nicht viel zu erkennen, ist das schon lackiert...


    Die Frage ist aber, wie gut ist die Druckqualität bei den Kleinteilen. Die Sechskantschrauben haben ausgebohrte Köpfe und einen Bund und die Imbussschrauben oft Rändel, wie gut wird das wiedergegeben?


    Eines würde mich auch interessieren, warum immer das graue Resin? Das transparent grüne ist ja wohl deutlich härter. Wie sehen denn die Teile damit aus. Außerdem würde ich mir mehr Bilder mit Stützkonstuktion wünschen. Oft ist nicht nachvollziehbar, wie nun wirklich gedruckt wurde.

    Die Ventile sind schon mal genial, fehlt noch ein wenig Rändel auf der Kappe und Gewinde natürlich8)


    Honigtau : das Abtrennen sollte schon klappen, es gibt Resingussbausätze, da sind die Teile auch so filigran.


    Generell scheint das mit den Kleinteilen besser zu klappen. Leider wäre aber wichtiger das die etwas größeren Sachen funktionieren. Mit den Problemen ist an Rahmen, Schwingen oder Verkleidungsteile gar nicht zu denken. Da passt ja kein Stück zum anderen und die Räder werden nie gerade zum Rahmen stehen.


    Das Thema Stützen scheint hier wirklich im Mittelpunkt zu stehen. Leider liefern die Hersteller und Auftragsdrucker selten noch mit Stützgerüst aus. Clever verkaufen sie das als Dienstleistung obwohl das eher der Schutz des eigenen KnoffHoffs ist. MAIM hat das zum Anfang nicht gemacht, so dass ich wenigsten da ein paar Vorlagen habe. Nur sind 1/35er Figuren nicht das, worauf ich eigentlich schaue...

    Für mich steht aber auch in Frage, ob die UV Aushärtung das Wahre ist. Günstig, keine Frage, aber für geometrisch exakte Wiedergabe von Maschinenteilen offensichtlich nicht unproblematisch. Das ist aber genau das, was gerade in kleinen Maßstäben unabdingbar ist. Nachbearbeitung ist hier fast unmöglich, ohne die Qualität der Arbeit zu beeinträchtigen. Leider ist Formlabs vergleichsweise recht teuer und in der Nachbereitung mit Aceton eine richtige Sauerei. Ich beobachte erstmal weiter... Prinzipiell würde ich lieber mehr in die Hardware und Software investieren, wenn das System was taugt.

    Dank an dieser Stelle von mir an die Testpiloten, die hier Ihre Erfahrungen berichten.8)

    "Ein rasendes, grauenvolles Inferno"--- möchte man hier sagen. Was soll der Bockmist mit den Hohlkörpern nur immer?! Wenn der Sclicer das nicht hinbekommt, dann gute Nacht. Ist ChiTu nicht die Standard Software zu dem Drucker. Hhm, eigentlich möchte ich ja nicht ein Forschungsprojekt sondern ein funktionierendes Werkzeug kaufen... Mal sehen wie Ihr das hier hinbekommt, aber darauf habe ich keine Lust. Klar gehört etwas Übung und Feintuning zu einem optimalen Ergebnis, aber das....

    Hi Bob


    die Nähte sind eher selten blau angelaufen, eigentlich nur das angrenzende Material. Die Naht selbst ist blank. Bei den handgeschweißten Birnen sind manchmal am Umfang noch an den Ansatzstellen kurze verfärbte Bereiche http://www.sportbikerider.us/P…2033604993548288_o-GP.JPG Hier handelt es sich offenbar um einen nagelneuen Auspuff, der noch kein Heißes Abgas gesehen hat. Vor allem im Krümmerbereich wäre sonst mehr Farbe... https://www.visordown.com/site…0engine.jpg?itok=K9m7BogD

    Tip: versuch doch mal mit dem Molotov Zeug und einem dünnen Pinsel die Naht auf das Blaue draufzuzittern

    langsam findet eins zum anderen... Leider kann ich die Frickelei mit den Winzteilen nicht lassen. Schalt- und Bremsgestänge waren mit nicht gut genug, die blauen Muttern sind von Meng, leider braucht das 4x Farbe. So hübsch wie Metall wirkt es im Makro leider nicht. Die Pedalgummis sind aus Schrumpfschlauch auf 0,7er Neusilber. Die Schweißnähte sind fast alle so dran, hab sehr vorsichtig lackiert... Der Zündunterbrecher ist so im Bausatz , nur ein wenig Draht dazu. Die Schutzsiebe der Vergaser sind aus dem Tamiya Upgrade, da ist viel Überstand abzuschnippeln. Der Motor kann jetzt bald in den Rahmen, der Tank ist auch schon lackiert. Von den PE Teilen hab ich bis jetzt nicht so sehr viel benutzt, teilweise wirken die Sachen weniger realistisch, als die Bausatzteile. Da fehlt oft die Tiefe.

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    Agent K : Die ovalen Speichen gehen mit verrunden nicht. Dazu musst Du hier mit Projektionsebenen arbeiten und ein Oval innerhalb der Nabe und ein weiteres Oval innerhalb des Felgenrings auf eine solche Ebene skizzieren, die beiden Skizzen dann mit Sweeping verbinden. Das ganze kann dann durch runde Anordnung auf die gewünschte Anzahl der Speichen gebracht werden. mit den Dimensionen musst Du halt etwas herumspielen , bis das passt. Die Übergänge können dann entsprechend verrundet werden.

    Honigtau : Danke Micha. Ich werde mal alles vorbereiten, dann komm ich gern auf das Druckangebot zurück.

    Das Angebot nehme ich gern an, Danke Karlheinz8)


    Ich will mich mal mit dem Slicen etwas warmlaufen, Drucker wird zum Jahresende. Leider raucht mir im Moment die Birne, der Job dreht sich im Moment nur CAD/CAM, Werkzeugverwaltung und so Zeug. Die Firma wagt gerade den Sprung ins 21 Jahrhundert...

    Dank Dir Micha, auf das Druckangebot werde ich gern zurückkommen. Ich hatte die Tage versucht das ChiTuBox Tool runterzuladen. Leider lässt sich kein Account erstellen, ich bekomme keinen Bestätigungscode gesendetX(.

    Der Verschleiß auf der Lauffläche ist doch kein Problem, Martin. Das kannst Du bereits in das Profil des Rotationskörpers einarbeiten. Die Projektionsebene liegt dann dort schon näher an der Oberfläche. Je nach Härte der Räder lässt sich das allerdings auch am gedruckten Reifen mit Schleifleinen und einer Bohrmaschine erledigen. Vor allem kannst Du dort dann auch eine rauhe Oberfläche erzeugen, wie sie gebrauchte Reifen aufweisen.

    Könnte alles , Fighter aber am ehesten. Ich möchte mal mit allem etwas rumspielen, Turbo und Supercharger, die Möglichkeiten und Vorbilder sind da fast grenzenlos. Chopper eher weniger, wobei ich das nicht vollkommen ausschließen möchte. So die Art schwebt mir als erstes vor: https://www.deviantart.com/and…R-Streetfighter-392680761

    Interessant ist die Hayabusa : https://i.pinimg.com/originals…e3760d14c4da6e4a3fb68.jpg.


    Ohne die entsprechenden Teile nicht zu machen... Die Räder waren immer das größte Problem, dort ist nun endlich Licht am Ende des Tunnels...

    Danke für die Tipps, Micha. Mit dem Druckproblem werde ich mich noch auseinanderzusetzen haben. Eins ist klar, so einfach wird das nicht. Entscheidend ist, Fügestellen und Stützen dürfen so wenig wie möglich stören. Ich bin im Maßstab 1/12 und brauche möglichst sauber Flächen. Ich werd daher auch mit der höchsten Auflösung arbeiten müssen, auch wenn's Stunden länger dauert. Hohldruck werde ich nur im Ausnahmefall machen, ich sehe darin keine Vorteile. Die im CAD erzeugten Dateien sind zwar als Hohlkonstruktionen machbar , aber nicht notwendigerweise. Sicher, Verkleidungsteile u.ä. macht man nicht als geschlossenen Block. Motoren, Räder usw. mach voll aber mehr Sinn. Der Mehrverbrauch an Harz ist mir bei 1/12 wurscht. Außerdem bringt Gewicht auch Standsicherheit. Die Reifen längs aufzuschneiden ist eine Option, vorausgesetzt, die Passgenauigkeit stimmt. Auf den beschrifteten Seitenwänden sollten keine Stützen sitzen, das bekommt man nicht sauber weg. Auf der Lauffläche könnte man sie bei dem gezeigten Profil aber auch anbringen. Ich werde mich da durchpflügen. leider macht bei solchen Teilen bisher keiner den Testpilot. Alles was man im Netz findet sind von Lohnfertigern gedruckte Sachen, bei denen meist schon die Stützkonstruktion entfernt wurde. Alles in allem bin ich gespannt, was die Auflösung der preiswerten Drucker heute hergibt. Ich will ja nicht drucken um des Druckens willen. Ich hab daher auch immer erst mal noch gewartet, was da so kommt. Der Formlabs ist ja schon eine Weile auf dem Markt und hatte mich schon interessiert. Allerdings ist die Art der Belichtung und der damit einhergehende Verschleiß der doch recht teuren Harzbehälter ein Problem und noch schlimmer die Nachbehandlung mit Aceton. Alles zusammen macht den Druck dort sehr teuer und für den modellbau nicht wirklich erschwinglich. Mal sehen wie sich der Anycubic in der 2 Generation so macht, mechanisch hat man da ja einige Probleme ausgeräumt. Worauf ich überhaupt nicht scharf bin, sind Geräte, bei denen man ständig Hand anlegen muss.

    Inzwischen hab ich auch die Felge mal soweit fertig. Der Nabe fehlen noch die Anschlussflansche für Kettenrad und Bremsscheibe. Mir ging es erstmal um ein paar geometrische Ansätze. Die Schrauben sind inzwischen versenkt, wahrscheinlich für den Druck eh besser... . Reifen und Felge sind nur zusammengefügt, also alles auch einzeln zu drucken. Hohl oder Voll alles mit wenigen Handgriffen einzustellen. Die nächsten CAD Schritte zum Custom Mopped werden Schwinge und ggf. auch ein Rahmen. Bausatzteile lassen sich ja auch noch einbringen, alles zu konstruieren wird etwas schwierig. Da müsste man ein zerlegtes Original zum Vermessen haben, oder irgendjemand veröffentlicht mal ein paar Konstruktionsunterlagen.


    Hinterrad 19C.JPG


    Hinterrad 19.JPG

    Das Thema Reifen hab ich inzwischen im Griff, als Abschlussübung hab ich nochmal ein 300er Rad erstellt. Dabei hab ich die Möglichkeiten variabler Profiltiefen von der Mitte zum Rand noch etwas beleuchtet. Inventor lässt als Projektionsebene nur einen einfachen Bogen zu, will man außen z.b. mit einem Radius zum Rand hin etwas abflachen (was der Realität nahekäme) ist aber Schluss. Man kann maximal den Radius von Lauffläche und Projektionsebene so anpassen, dass eben außen etwas weniger Tiefe kommt als mittig. Weiterhin hab ich noch etwas verrundet und endlich auch maßstabsgerecht un richtig proportioniert gezeichnet. Bei den Beschriftungen zeigt sich, das nicht alles, z.B. aus Symbolzeichensätzen, funktioniert. Bei dem 1:12 skalierten Reifen ist die Beschriftung zwischen 0,5 und 1,5 mm groß. Wenn das sauber gedruckt würde, wäre ich schon sehr zufrieden. Die Beschriftung ist etwas nervenaufreibend, weil hier zwischen 2 Ebenen extrudiert wird, die nur 0,15mm Abstand haben. Die Ebenen richtig zu treffen ist schon Handakrobatik. Das geht aber durch die Projektion von der Skizzierebene aus nicht anders zu lösen. leider haben nun mal Reifen keine völlig ebenen Seitenwände...


    Jetzt fehlen nur noch die Speichen, dann ist das erste Rad fertig. Nun wäre es dann Zeit, das Ding zu sclicen um mal zu sehen, wie das Ding am besten in den Drucker kommt. Ideal wäre eine waagerechte Lage, um mögliche Abstufungen längs zur Laufrichtung zu bekommen. Reifen und Felge sind hier eine Baugruppe, würden sich also zusammen aber auch getrennt drucken lassen.


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    Die Beschriftung wird mit den installierten Fonts direkt erzeugt. Ausrichten kann man an jeder beliebigen Geometrie. Die passenden Fonts muss man halt vorher ermitteln. Für Good Year gibt es einen speziellen kompletten Zeichensatz. Und was nicht so einfach geht, ja Corel Draw ist eine gute Lösung. Allerdings eine weitere Software, die man erst beherrschen muss. Ich habe mal vor über 20 Jahren bei Version 4 angefangen... Man sollte aber auch bedenken, wie schlecht lesbar die Reifenbeschriftung sein wird. Wir reden ja hier nicht über eine plakative Beschriftung wie auf Rennreifen. Die Reliefhöhe wird in 1/12 kaum mehr als 0,1mm betragen und die Größe der Buchstaben 1-2 höchstens aber 3mm. Damit muss der Font eigentlich nur in etwa so aussehen. Der Metzeler Schriftzug ist Arial Black, eine Windows Standardschrift. Der weicht an wenigen Stellen etwas ab. Also alles gar nicht so problematisch. Etwas kniffliger wird es nur, wenn die Beschriftung nur aus den Umrahmungen der Buchstaben besteht. Das kommt aber recht oft vor. In Coreldraw u.ä. Geschichten kein Problem, da kann man jede Standardschrift so erzeugen. Inventor enthält aber kein Text Art Modul, wo das so einfach wäre. Man müsste jeden Buchstabe einzeln als Skizze heraus arbeiten. Da setzt ich mich aber nächste Woche mal ran. Inventor gibt es übrigens auch als Studentenlizenz für kleines Geld.

    Agent K : wird immer besser!

    Ich danke Euch!


    Agent K : keine Sorge, das wird ein Mid Level Bau. Mir gehen die Zurüstteile langsam aus, also wird nicht jede Schraube ersetzt. Viel liegt diesmal im Handwerk, mal sehen ob ich Deine Kabelummantelungsspirelli hinbekomme. Zurüstteile gibt es wie schon gesagt nicht so viele, obwohl der Bausatz das bitter nötig hat. Trotz des noch jungen Alters gibt es auch hier viel nachzubessern. Das Mopped will man ja nun nicht nur verkleidet in die Vitrine stellen, die muss nackt! Die Farbe ist natürlich Zero seidenmatt, gutes Auge. Die Decals sind im Moment nirgends im Angebot, ich hab den Kram auch schon eine Weile.


    Icky Bob : Ich hätte mir die Schraubendummies lieber aufgespart, aber bei dem Schwarzen Block sind die ein Muss. Das Ätzteil ist nur Molotovchrom, die Klappensteuerung liegt nahezu unsichtbar hinter dem Rahmen.

    Hi Bob, noch ein Veteranen Mopped! Weniger Kabel, viel Naturmetall... Hasegawa hat da einen ordentlichen Bausatz hingestellt. Ich finde den Rahmen sehr gut ausgeführt, auch wenn immer noch ein paar Stellen hohl sind. Dort wird man aber kaum was davon sehen.


    Das Timing für den Bau... da seh ich kein Problem. Wir können uns ja gegenseitig inspirieren. Bis jetzt sieht handwerklich alles sehr gut aus. Zurüstteile braucht es hier wirklich nicht, die Detaillierung passt.

    Die möchte ich Euch nicht vorenthalten, auch wenn es vielleicht nicht ganz so ausführlich wird.


    Die (frühe) 84er NSR500 ist ein außergewöhnliches Konstrukt. Um den Schwerpunkt und auch das Wheely Verhalten zu verbessern wurde der Tank in den Kiel verlagert und damit mussten die voluminösen Expansionskammern der Abgasanlage nach oben verlegt werden. "Heißer Ofen" war damit eine sehr treffende Bezeichnung und die Zeugungsfähigkeit wurde langfristig sicher ein Problem:huh:

    Dafür ist das ganze als Modell sehr interessant zu bauen und anzusehen: https://s3-eu-west-1.amazonaws…site/uploads/7d7a54b2.jpg


    Zubehör gibt es zum Bausatz nicht so viel. Hobby Design hat ein kleines und ein großes PE Set gebracht, wobei letzteres eine Kette enthält. Tamiya selbst hat ein Gabelset spendiert, das auch die Ansaugsiebe enthält. Leider haben sie dafür wohl Probleme mit Michelin gehabt. Hier fehlen die Decals, die es aber von Tabu Design gibt. Ich habe noch eine Kupplung von Top Studio dazugepackt, allerding ist die für die NS500. So habe ich die Frontplatte vom Bausatzteil abgetrennt und verwendet. Die Abdeckung lässt leider nur wenig von dem Ganzen sehen, naja, was soll's.


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    Damit schon mitten im Bau. der Motor ist schlicht schwarz, ein paar Schraubendummis hab ich noch spendiert, der Vorrat geht aber zur Neige. Eine kleine Bare Metal Übung gab's auch, der Schriftzug sollte unbedingt wie im Original hervortreten. Mit Farbe ist das aber kaum machbar, daher wurde der gewölbte Teil des Deckel mit BMF bezogen und nach dem Lack wieder freigelegt.


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    Rahmen und Schwinge sind mit Milliput gefüllt und werden als nächstes geschliffen. Es sind viele Aluteile mit schönen Schweißnahtarbeiten an diesem Mopped zu machen, da freu ich mich schon drauf...


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    Wird 1/12, die Teile müssen nicht zwingend hohl sein. Ein wenig Masse hier gibt dem Modell einen günstigen Schwerpunkt. Der Harzverbrauch ist in dem Maßstab zu vernachlässigen. Schraubendummies sind inzwischen so teuer (0,50€/Stück) das ich die auf jeden Fall drucken werde. Die Druckerei wird ein Winterprojekt, wird interessant...

    Drucken würde ich auch nicht unbedingt am Stück. Vorteil wäre, es gebe keine Montage, die womöglich beim Kleben Probleme an der Hochglanzfelge bringt. Das wird am Ende alles ein Versuch, das haben ja unsere Druckkünstler alle durchlebt.

    So, fast alles am Rad mal getestet, nur die Speichen kommen mal noch. Für breite Räder gibt es merkwürdige Methoden der Herstellung. Häufig zu finden sind 3 teilige Felgen, da wird der Speichenteil in der Mitte zwischen das 2teilige Felgenbett geklemmt. Zu erkennen an den vielen Schrauben. Einteilige Felgen sind fast immer verbreiterte Originalfelgen, wobei hier spezielle Schweißverfahren verwendet werden. Mein Versuch passt von den Proportionen nicht ganz, es ging aber nur um Techniken. So sieht es jetzt aus:

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    Wow, ich hoffe ihr habt mehr Gründe für eure Rechenmonster als das bissi CAD. Bei mir schnurrt das auf einem Office Laptop und das ganz entspannt. Dank SSD hört man das Ding kaum und der Lüfter wird nur hin und wieder mal bemüht. Dabei läuft meist neben den Standardprogrammen CAD und CAM parallel. Ich hab manchmal den Eindruck ihr wollt ganze Filmsequenzen rendern8o


    Agent K : natürlich Bau ich das öffentlich... Wenn ich ein Stück ran bin, kommt erstmal der BB zur 84er NSR 500

    Auf jeden Fall, nur der Zeitpunkt steht noch nicht fest. Bei der Druckerei ist ja nun endlich was verwertbares am Start. Die Oberflächen sind nun so gut, das auch ohne viel Nacharbeit in kleinen Maßstäben was geht. Größer drucken wäre zwar auch möglich nur lässt sich dann wieder nicht alles Drucken und anderes Zubehör wie PE Teile gibt es aber eben immer noch nur in den gängigsten Maßstäben. Bis zu diesem Schritt in den Custom Modellbau hab ich aber noch einige angefangene Projekte, die ich erst zu Ende bringen will. In CAD weitere Versuche zu fahren macht aber trotzdem Sinn, damit dort dann alles zügig flutscht. Heute hab ich mal den Reifen noch etwas überarbeitet. Dabei habe ich wieder bemerkt, wie wichtig es ist, auch hier systematisch zu arbeiten. Wenn die Basis passt, ist es sehr einfach möglich, verschiedene Profile zu erstellen, ohne gleich alles neu anlegen zu müssen. Bild hab ich leider keins, hab ich vergessen, nach hause zu schicken...

    CAD Lösungen müssen einfach und überschaubar sein. Die Projektionsebenen sind für das Reifenprofil ausreichend. Längs ist der Profilabschnitt ja nun nicht so weit gezogen und Quer auch nicht wirklich. Die breiten Straßenreifen fallen zum Rand jetzt nicht so wahnsinnig ab, das es zu einer großen Verzerrung kommen könnte. Außerdem sind die Profilschnitte eh nicht geradlinig oder haben eine geometrisch exakte Form. Ich habe mal versucht ein reales Profil nachzubilden wie es Metzeler auf den bis zu 300mm breiten Reifen verwendet. Mit Spiegeln geht das hier nicht, da das Profil auf den Schultern versetzt ist. Theoretisch könnte man aber auch Spiegeln, den Reifen dann längs zerteilen und versetzt wieder zusammenfügen. Wie gesagt, das sind nur Versuche... Leider hat wohl ein Update die Beleuchtungseinstellungen zerschossen, daher ist jetzt übermäßig viel Glanz auf den Gummi gekommen. Der erste Versuch ist schon ein halbes Jahr früher entstanden (damals noch ohne Profil) Das ist zwar nicht so wichtig, allerdings sieht der Screenshot deswegen etwas unübersichtlich aus.


    reifen2.JPG