Beiträge von Floyd

    Detaillierung... immer wenig zu sehen, dauert aber ewig. Die Beleuchtung ist zum Teil von verschiedenen SKP Lenses und aus dem Bausatz (leider gibt es für diese Variante nur einen kompletten Zurüstsatz von Voyager und der war zeitweise nicht erhältlich) Leider sind die meisten Klarteile im Bausatz totaler Müll, die Scheinwerfer sind glatte Scheiben ohne jede Struktur. Neben den Zusatzscheinwerfern sind noch Blinker die eingepasst werden müssen. Leider ist Passform nicht das, was Chinesen darunter verstehen. Auch die Scheiben der Türen müssen erst wieder passend gemacht werden... Die zum Umrüstsatz gehörenden Wasserkanister passen nicht in die Halter, die Spritkanister aber ohne Problem. Der rechte Spiegelhalter bricht immer mal wieder ab, jetzt lass ich das erstmal sonst ist er irgendwann ganz weg. Die Spurstange ist zwar nach Bauanleitung montiert, hängt aber eher zu tief, da muss ich nochmal ran


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    Dejavu oder so vielleicht auch frühe Demenz, geantwortet hatte ich hier schon, wohl nicht abgeschickt...


    Die Reifen kommen aus dem Defmodel Zurüstsatz für den M1234. Die Zwillinge hinten hat nur dieser Typ, wohl vor allem der Zusatzpanzerung geschuldet. Die Platten sind aber Verbundwerkstoffe, kein massiver Stahl. Inzwischen sind alle Löcher wieder offen und die Schutzgitter auf den Fenstern. Ist noch ne menge Arbeit und mir raucht die Fontanelle wegen der Diogestaltung. Diesmal zieh ich das durchX(


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    Karlheinz ist auf dem richtigen Weg... aber mit Enamel Washes und ähnlichem wie eben auch den sogenannten Streaking Effects ist auf den Gunze Farben Vorsicht geboten. Beide Produktlinien werden durch die Enamels angelöst! Die Aqueous basieren nicht nur auf Wasser sondern enthalten auch alkoholische Bestandteile, was man auch gut riechen kann. Damit ist auch der ganze Vernetzungsprozess bei der Trocknung Acryle ein anderer als der Acrylfarben von AK, MIG, Vallejo und Co. Man könnte die Aqueous Farben abschließend mit einem farblosen Acryllack der erwähnten Hersteller überziehen und dann sollten die Enamel Finishes auch kein Problem mehr darstellen. Auch besteht die Möglichkeit das Weathering mit Wasserfarben oder mit in Wasser angerührten Pigmenten zu machen und anschließend zu versiegeln, da diese nach dem Trocknen einfach abzuwischen wären.

    Beim Aufmalen von Abplatzern (Chipping) spielt das alles weniger eine Rolle, das soll ja halten. Allerdings ist das Auftragen nur mit viel Gefühl möglich, was dargestellt werden soll sind ja eigentlich Fehlstellen und die sind nicht erhaben sonder Vertiefungen in der Oberfläche. Die Vorzugsvariante wäre hier die meist als "Haarspraymethode" bezeichnete Technik, bei der die Farbe partiell wieder abgetragen wird. Meine Empfehlung für ungeübte wäre die Verwendung von Farbsystemen, die Farbe und Alterung passend bereitstellen. Meist gibt es auch erklärende Literatur passend dazu, inzwischen auch in deutsch. Die vom Albatros beschriebenen Methoden sind eher was für Fortgeschrittene, die ihre Oldschool Methodik richtig drauf haben.

    Federherstellung verpseudowissenschaftlicht (nun, das Wort steht vermutlich nicht im Duden8)) Man Leute, wozu der ganze Aufstand. In einem Funktionsmodell würde ich das ja verstehen. Hier muss es doch nur optisch möglichst nah am Original sein. Wenn das mit dem Druck ein verwertbares Ergebnis bringt, dann ja... Drucken! Wenn nicht, dann mit dem am leichtesten zu verarbeitenden Material wickeln. Die meisten der benötigten Federn sind eh lackiert und wenn sie verchromt benötigt werden, ist das lackiertechnisch auch besser zu machen. Das funktioniert bei Kupfer mit den einfachsten Mittel und die beschaffung ist auch problemlos. Die Bearbeitung der Enden ist aber immer eine Quälerei. Hier muss die Steigung geringer werden und dann noch der Planschliff, damit die Auflage ein nahezu geschlossenener Kreisring wird.

    Ja, es gibt auch die maschinenbautechnische Option. Aber auch nur dann, wenn einem alle dazu benötigten Materialien, Geräte und Maschinen zu jeder Zeit zu Verfügung stehen. Nur wird das Drucken trotzdem schneller von der Hand gehen. Zeit ist die wertvollste Ressource, die am Ende auch darüber steht, wie viele Modelle man in seinem Restleben noch bauen kann;)


    Agent K : Gute Arbeit:thumbsup: Wie ist den die Oberfläche der Feder, ein Makro wäre nicht schlecht:stups:

    Beides, Karlheinz. Die Chinesen versuchen zwar viele Details zu bringen nur ist die Umsetzung in den Formen grottig. Wegen der Detaillierung wird es aber umso schwerer, etwas vernünftig zu schleifen. Mit den PE Teilen kann man etwas herausholen, aber auch da will's manchmal nicht wirklich passen. Die Tritte an den Türen sind da ein gutes Beispiel. Die Aufhängungen passen in Profil und Stellung nicht zur Position der Tritte und lassen sich dadurch schlecht verkleben. Mit Geschick lässt sich das kaschieren aber es zeigt, wie schlecht manche Sachen konstruiert sind. Es gibt einen besseren Bausatz, denke ich jedefalls, von Bronco. Allerdings eine andere Variante des Maxxpro, den M1235 DASH. Der hat ein Schraubenfederfahrwerk und ist eher eine leichtere Variante dieses MRAP. Die Zusatzpanzerung und die doppelbereifte Hinterachse gibt es aber nur mit der blattgefederten Basisvariante als M1234. Bei Erscheinen dieses Bausatzes hatte ich aber schon den Kinetic mit dem DEF model Zurüstsatz...

    Fazit: nach und nach weiß man, von welchen Herstellern man die Hände lassen sollte. Bleibt zu hoffen, das die Chinesen die Qualität irgendwann im Griff haben und nicht nur schnell und in Massen auf den Markt werfen.

    ...musste erstmal Suche ,wo der BB eingestellt war... wie die Zeit vergeht. Immerhin ist der Aufbau verklebt , einiges an Anbauten schon dran und auch die Grundierung ist größtenteils drauf. Die Zusatzpanzerung habe ich heute angepasst, die kann jetzt auch Grundiert werden. Der Bausatz ist zum Abgewöhnen, ohne Zurüstteile geht der nur aus der Ferne. Alles Blech hab ich aber auch nicht verwendet, auch der PE Satz schwächelt. Für das Dio passt das am Ende schon. Na, jedenfalls geht es voran...


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    Kann den schlechten Fotos geschuldet sein, aber die Aluteile sehen nicht so toll aus... Auch die Schwinge hat dadurch eher was von Steampunk. Mir persönlich gefallen die lackierten Metallteile nicht. Ein wenig Wash hätte die Sterilität auch genommen. Die Metallfarben sind eben nie wirklich Metall, Ausnahme hier vielleicht der Molotow Chrom, wenn er auf einenr wirklich hochglänzenden Grundierung kommt. Natürlich ist auch das alles Geschmackssache, aber gerade bei der Kette säuft der eigentlich sehr realistische Look in der Farbe ab. Handwerklich ist aber alles sauber gebaut.

    Mmh, halt ich gar nichts von. Der ganze Kram wäre mir permanent im Weg. Wenn ich so nachdenke wo und wie ich die Moppeds teilweise hinundherdrehen musste, um die vielen Winzteile dranzubringen, nein sorry... nichts für mich. Ich wüsste nicht, in welcher Bauphase das wirklich Vorteile bringt. Mir reichen da meine Legosteine, wenn ich die Dinger am Ende des Tages sicher parken will8)

    Mal sehen wie sich das so anlässt und was dabei herauskommt.

    Mit den Fernost Zurüstsets ist generell Vorsicht geboten. Manchmal passt da nicht eins zum anderen. Vor allem die Anleitungen sind zum Vergessen. HD hat wie bereits erwähnt wenigstens 3 Anläufe gebraucht, bis das Set halbwegs gepasst hat. Dem großen Set lag dann wenigstens ein Poster mit diversen Aufnahmen ohne Verkleidung bei. Am besten man versucht immer mit Originalbildern erstmal herauszubekommen, wie das ganze aussehen soll und verwendet dann die Teile des Zurüstsets, die das ganze verbessern. Der Rest kann in die Grabbelkiste oder in die Tonne...


    Carbon trägt die Tricolore ab Werk nicht: https://www.handelsblatt.com/i…8328/2-formatOriginal.jpg . Kann man aber trotzdem machen. Wie, ist dann letztlich wieder egal. Das bunte Zeug würde ich aber nicht bevorzugen. Was den Maßstab betrifft: eigentlich egal. Das Carbongewebe gibt es in den verschiedensten Webstrukturen und Fadenstärken. Wenn man etwas exakt nachbilden will, sollte man schon die Größe und Struktur so genau wie möglich wählen. Das macht man, indem man sich alle am Markt existierenden Carbonfolien beschafft (wie ich 8o) oder auf gut Glück. Die Maßstabsangaben sagen da nur wenig genaues. Auch gibt es Meinungen, das es besser ist, die Struktur etwas größer als im Original wiederzugeben. So wirkt der Effekt einfach besser, da zu feine Strukturen ohne Vergrößerung kaum noch wahrnehmbar sind.


    Sehr wichtig ist immer wieder anzuprobieren, dass das Schutzblech auch richtig mittig sitzt. Durch Lackierung und Carbonfolie ist das nicht unkritisch... Auch aufpassen beim Umbau der hinteren Bremsscheibe, das passiert auch schnell das gleiche. Auch was die Positionierung der Federn betrifft: unbedingt probieren, ob die nicht irgendwo im Weg sind. In der Regel geht bei den Tamiya Passungen kein Mückenbein mehr dazwischen.


    Die Scheibe für den ABS Sensor muss übrigens auch schwarz. So, hoffentlich verzeihst Du mir noch den Hinweis: Der Krümmer/Auspuff hätte als Basis auch besser Stainless Steel (wie beim Ständer) gebraucht und/oder in der Grundierung etwas mehr Glanz. Matter wird das ganz später noch durch die Anlassfarben, ggf durch den entsprechenden Klarlack. So wirkt die Oberfläche zu rauh.

    Nun, das ist aber ein ganz anderes Caliber... Das ist eine Einzelgliederkette die abschnittsweise mit einer Vorrichtung einem Hammer und viel Gefühl hergestellt werden muss. Wer sich hier überschätzt, scheitert grandios. Schon ein wenig zu viel draufgehauen und die Verbindung ist steif... Eigentlich sollte man sich das nur antun, wenn man ein ausgebautes Hinterrad darstellen will. Eingebaut sieht man zu der HD Kette nur am gestauchten Kopf des Kettenbolzens einen Unterschied. Ich hab selbst 2 gebaut die hier im Forum auch zu sehen sind. Ganz optimal sind die auch nicht geworden aber das ist meine vielleicht auch zu anspruchsvolle Sicht der Dinge. Ich werde mir das aber nur noch mal antun, wenn es keine andere Möglichkeit gibt oder wenn die Länge für ein Custombike mit den HD Ketten nicht passt.

    Ja, man muss nicht alles PE Teile verbauen und die Schraubendummies gehören eh erst zum Schluss drauf.

    Mal sehen, was Du daraus machst. Ich werde bei der Gelegenheit daran erinnert, auch mal wieder auf meiner Baustelle weiter zu machen. Der Fighter liegt schon eine Weile auf Eis... Hier werde ich weiterbauen, wenn ich dann irgendwann im nächsten Jahr mal mit 3D Druck starte. Das Thema hab ich aber zugunsten der Fotografiererei zurückgestellt. Ein weiteres Hobby, was natürlich dem Modellbau Zeit entzieht, obwohl es Anfangs nur um Modellfotos ging:rolleyes:

    Die Auswerfer sind hier egal (ist auch alles innen). die großen Hohlräume hab ich aber aufgefüllt. Wichtig: alles was in den Messingröhren verschwindet, auf keinen Fall mit lackieren. Die Passung ist sehr eng gehalten und es braucht dort auch keine Farbe.

    Viele brauchbare Teile, aber auch viel Unfug. Es werden Teile nachgebildet, die dann schlechter aussehen als das Originalteil (z.B. Fersenschutz) Bemerkenswert ist, das die Chinesen heute wenigstens die Bremsscheibenträger korrekt beilegen, das war nicht immer so. Ich selbst habe 3 von diesem Set und auch das ganz große mit den Resinteilen verbaut. Keins der Sets enthielt die gleichen Platinen, auch da wurde anfangs ständig geändert, weil Bauteile seitenverkehrt wiedergegeben waren. Die Kette ist kein großes Ding, das geht an einem Nachmittag locker von der Hand. Vorteil ist, das alle Teile nur von der Folie gelöst und nicht noch getrennt werden müssen.

    Klingt vielversprechend. Mal sehen, wie das dann in Farben gehüllt wirkt... Metallfarbtöne gibt es dafür ja reichlich. Die Stabilität wird sicher vom Harz abhängig sein und hoffentlich gibt es in der gehärteten Pampe keine weiteren Chemikalien, die das Material mit der Zeit verspröden. Wäre schade wenn nach ein paar Jahren alles zerbröselt. Meinen persönlichen Einstieg in die Druckerei hab ich die Tage auf das nächste Frühjahr vertagt. Die Kohle dafür ist erstmal für ein 60-600er Sigma draufgegangen, ein Supertele war schon länger ein Wunsch fürs Zweithobby. Modelle ablichten kann man damit aber eher nicht8)

    Ohne eine CNC Maschine sind diese Übungen recht mühselig, zehntelgenau reicht in diesem Maßstab auch nicht mehr. Die vielen Teile zusammenzuklöppeln muss man auch erst mal machen... Ich hab 2 von den TopStudio Ketten gefertigt. Hier ist der Bolzen ein CNC Drehteil, das alle Durchmesser abbildet. Die Kettenlaschen sind aber dämlicherweise nicht vollständig aus der Platine geätzt, so dass auch hier sehr präzises Arbeiten nötig ist, soll es nach was aussehen. Sinn und Unsinn der Einzelgliederkette sei auch mal beleuchtet. Verbaut macht das Null Sinn und lauffähig als Funktionsbauteil... haha. Ich hab das mal versucht und weis wovon ich spreche. Allein jedes Glied der Kette so leichtgägig zu bekommen, das die Kette sich gleich mäßig bewegt, ist fast unmöglich. Die kettenräder sind auch keine maschinenbauteile sondern bestehen in der Regel aus mehreren geätzten Layern. Mal nur auf einer Platte mit Steckachsen aufgebaut, hakt es bei jeder etwas festeren Kettengliedverbindung und wenn etwas Kraft ins Spielkommt gibt ganz schnell irgendetwas nach... Für Funktionsmodell bleibt nur ein Maßstab, der zu einer mit entsprechender Präzision gefertigten Kette aus dem Maschinenbau passt, z.B. : https://knupfer.info/shop/inde…-antriebsteile/ks-00.html


    Die Idee das drucktechnisch zu lösen ist ja schonmal eine gute Lösung, vor allem, wenn es im Zubehör nichts gibt. Bei 1/12 ist bereits eine breite Auswahl auf dem Markt und 1/6 gibt es durch die AfricaTwin ebenfalls gute Möglichkeiten. Nochmal gesagt sei: Einzelglieder nur, wenn es ein Dio mit ausgebautem Hinterrad werden soll, oder es eben nur die Lösung (1/6!) gibt. die 1/12er Ketten von Hobbydesign sind die einfachere und damit bessere Lösung, vor allem weil man den Unterschied im verbauten Zustand max. an dem etwas kleineren Bolzenkopf sieht.


    Einzelgliederketten:


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    Feste PE Kette (unbeweglich)


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    So, hoffentlich nimmt das keiner übel, das war etwas vom Thema abgeschweift...8)

    Die Detaillierung der Kette ist schon super. Was nicht passt sind die Proportionen, im Moment würde ich eher Fahrradkette sagen. Einzelglieder in Teilen würde ich nicht machen, die Abschnitte sind da doch deutlich schneller verbaut. Einzelsegmente wären eine Option, wenn die längeren Stücke nicht wirklich gerade sind. Wichtig ist, das die Kette gerade ist, besser mit etwas Durchhang. Die Druckerei zahlt sich hier wirklich mal aus, Alternativen gibt es hier kaum.

    Kai, da hast Du Dir ja was aufgeladen... Der Motor schaut super aus! Viele andere Sachen sehen aber typisch weißmetallmäßig aus. Ich kann mich mit dieser Art Bausätze gar nicht anfreunden. Für das viele Geld erhält man eher schlechte Qualität, zumindest aus der Sicht superdetaillierter Modellbau. Ich habe mal einen Satz Bremszangen von MFH verarbeitet, naja, das ging gerade so... Die Kette zeigt das auch deutlich. Warum kann MFH nicht mal da ein paar Drehteile liefern?? Leider gibt es in dem Maßstab keine alternative. Meng ist neuerdings in diesem Maßstab unterwegs, vielleicht bringen die ja noch eine Kette für die H2R... Einzelgliederketten müssen auch nicht unbedingt sein, das Prinzip von HobbyDesign sieht am Modell genau so überzeugend aus. Leider machen die aber auch nicht in dem Maßstab. Was mich bei MFH am meisten stört, sind die Kettenrollen. Zum einen der beschissene Anguss und dann auch noch Versatz und jede Menge Grat. Sowas lässt sich doch gar nicht vernünftig nacharbeiten, und man sieht das auch mit bloßem Auge. Auch die Art der Verarbeitung ist kritisch. Top Studio hat eine richtige Vorrichtung, in die die Teile eingelegt werden. Dort muss man eigentlich nur gleichmäßig klopfen. Hier quillt das Material auch zwischen die Seitenteile, bewegt sich da überhaupt noch was ?


    Nun, ich hoffe, der Rest passt dann wieder etwas besser. Für mich wäre der Frustlevel aber eindeutig zu hoch...

    Mit dem Zusammenpassen und den selbst gefertigten Teilen... Wenn Befestigungspunkte ins Spiel kommen, wirds oft eng. Hier aber wahrscheinlich eher nicht das Problem. Die Schrauben sehen gut aus, aber vielleicht schon ein wenig zu klein. Am Bausatzteil sind sie aber definitiv zu groß, aber immerhin Sechskant

    Technisch passt es noch nicht ganz, aber eine super Idee. Die Lage und der Auslass des Triebwerks werden so wohl den Piloten verschmoren. Ich würde das Triebwerk tiefer ansetzen und Tank und Sitz darüber

    Inbus lohnt sich vielleicht, wobei ich die Nacharbeit an der entfernten Stützstruktur als sehr aufwendig empfinde. Wenn der Innensechskant gut rüber kommt, macht das vielleicht Sinn. Seckskant würde ich als ausgebohrte Version gut finden. Wegen der Zeilen...ist das schon höchste Auflösung?


    Sonst sehr informativ, danke Karlheinz

    Agent K : leider ist auf dem Schraubenbild nicht viel zu erkennen, ist das schon lackiert...


    Die Frage ist aber, wie gut ist die Druckqualität bei den Kleinteilen. Die Sechskantschrauben haben ausgebohrte Köpfe und einen Bund und die Imbussschrauben oft Rändel, wie gut wird das wiedergegeben?


    Eines würde mich auch interessieren, warum immer das graue Resin? Das transparent grüne ist ja wohl deutlich härter. Wie sehen denn die Teile damit aus. Außerdem würde ich mir mehr Bilder mit Stützkonstuktion wünschen. Oft ist nicht nachvollziehbar, wie nun wirklich gedruckt wurde.

    Die Ventile sind schon mal genial, fehlt noch ein wenig Rändel auf der Kappe und Gewinde natürlich8)


    Honigtau : das Abtrennen sollte schon klappen, es gibt Resingussbausätze, da sind die Teile auch so filigran.


    Generell scheint das mit den Kleinteilen besser zu klappen. Leider wäre aber wichtiger das die etwas größeren Sachen funktionieren. Mit den Problemen ist an Rahmen, Schwingen oder Verkleidungsteile gar nicht zu denken. Da passt ja kein Stück zum anderen und die Räder werden nie gerade zum Rahmen stehen.


    Das Thema Stützen scheint hier wirklich im Mittelpunkt zu stehen. Leider liefern die Hersteller und Auftragsdrucker selten noch mit Stützgerüst aus. Clever verkaufen sie das als Dienstleistung obwohl das eher der Schutz des eigenen KnoffHoffs ist. MAIM hat das zum Anfang nicht gemacht, so dass ich wenigsten da ein paar Vorlagen habe. Nur sind 1/35er Figuren nicht das, worauf ich eigentlich schaue...

    Für mich steht aber auch in Frage, ob die UV Aushärtung das Wahre ist. Günstig, keine Frage, aber für geometrisch exakte Wiedergabe von Maschinenteilen offensichtlich nicht unproblematisch. Das ist aber genau das, was gerade in kleinen Maßstäben unabdingbar ist. Nachbearbeitung ist hier fast unmöglich, ohne die Qualität der Arbeit zu beeinträchtigen. Leider ist Formlabs vergleichsweise recht teuer und in der Nachbereitung mit Aceton eine richtige Sauerei. Ich beobachte erstmal weiter... Prinzipiell würde ich lieber mehr in die Hardware und Software investieren, wenn das System was taugt.

    Dank an dieser Stelle von mir an die Testpiloten, die hier Ihre Erfahrungen berichten.8)

    "Ein rasendes, grauenvolles Inferno"--- möchte man hier sagen. Was soll der Bockmist mit den Hohlkörpern nur immer?! Wenn der Sclicer das nicht hinbekommt, dann gute Nacht. Ist ChiTu nicht die Standard Software zu dem Drucker. Hhm, eigentlich möchte ich ja nicht ein Forschungsprojekt sondern ein funktionierendes Werkzeug kaufen... Mal sehen wie Ihr das hier hinbekommt, aber darauf habe ich keine Lust. Klar gehört etwas Übung und Feintuning zu einem optimalen Ergebnis, aber das....

    Hi Bob


    die Nähte sind eher selten blau angelaufen, eigentlich nur das angrenzende Material. Die Naht selbst ist blank. Bei den handgeschweißten Birnen sind manchmal am Umfang noch an den Ansatzstellen kurze verfärbte Bereiche http://www.sportbikerider.us/P…2033604993548288_o-GP.JPG Hier handelt es sich offenbar um einen nagelneuen Auspuff, der noch kein Heißes Abgas gesehen hat. Vor allem im Krümmerbereich wäre sonst mehr Farbe... https://www.visordown.com/site…0engine.jpg?itok=K9m7BogD

    Tip: versuch doch mal mit dem Molotov Zeug und einem dünnen Pinsel die Naht auf das Blaue draufzuzittern

    langsam findet eins zum anderen... Leider kann ich die Frickelei mit den Winzteilen nicht lassen. Schalt- und Bremsgestänge waren mit nicht gut genug, die blauen Muttern sind von Meng, leider braucht das 4x Farbe. So hübsch wie Metall wirkt es im Makro leider nicht. Die Pedalgummis sind aus Schrumpfschlauch auf 0,7er Neusilber. Die Schweißnähte sind fast alle so dran, hab sehr vorsichtig lackiert... Der Zündunterbrecher ist so im Bausatz , nur ein wenig Draht dazu. Die Schutzsiebe der Vergaser sind aus dem Tamiya Upgrade, da ist viel Überstand abzuschnippeln. Der Motor kann jetzt bald in den Rahmen, der Tank ist auch schon lackiert. Von den PE Teilen hab ich bis jetzt nicht so sehr viel benutzt, teilweise wirken die Sachen weniger realistisch, als die Bausatzteile. Da fehlt oft die Tiefe.

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