Beiträge von albatros32

    Alclad ist quasi "wasserdünn", und sollte auch nur in feinen Schichten aufgetragen werden, sonst gibt's Sauerei.

    Dabei ist nachher tatsächlich ein sichtbarer Unterschied bei heller bzw dunkler Grundierung erkennbar, und auch durch zB eine (recht dezente) Farbverschiebung wenn rötliche/bläulich Töne zur Grundierung eingesetzt werden....

    Ganz wichtig für alle die noch keine Alclad benutzt haben:

    Die STINKEN wie hulle! ;)

    Die frühen Jets waren fast alle im "Naturmetallkleid" unterwegs, ob nun F-85,F-86,Starfighter, BAC Lightning oder eben Mirage....

    Ursprünglich ging man davon aus, daß Angriffe/Luftkämpfe in großer Höhe stattfinden, dieses mit hoher Geschwindigkeit, und (dank Raketen Bewaffnung) auf relativ große Entfernung zueinander ;

    Tarnfarbe wären dabei unnütz, somit spart man Gewicht,und den Luftwiederstand der Farboberfläche!


    Es zeigte sich bereits im 2. Weltkrieg, das "glanzpolierte Lackflächen", oder noch besser, glänzend blanke Metall den Luftwiederstand senken, und ein paar km/h mehr brachten!

    Die US Luftwaffe wollte mit ihren glänzenden Bomber und Jägern wohl auch deutlich auf ihre Quantitative Überlegenheit hinweisen ;

    Die Deutschen sollten schon vom Boden erkennen, das der Himmel voller Feinde war!

    Frank Wessels

    Upps, da hat was geklemmt!

    Ich hatte dir sinngemäß geantwortet, was du inzwischen soweit selber herausgefunden hattest, aber mir wurde hier eben angezeigt : "Entwurf wieder hergestellt" :/

    Da hatte ich wohl dicke Finger (!? ) und die Antwort ging nicht 'raus.....

    Frank, nicht alles was in Bauberichten zu sehen ist, hat auch auf Anhieb so funktioniert ;)

    Metallicfarben verzeihen keine Macken in der Oberfläche!

    Da sieht man im ungünstigen Fall schon einen Fingernagelkratzer im Plastikuntergrund....


    Vorschattieren wirkt, wie Roland bereits erwähnt hat, nur wenn die folgende Farbschicht bis zum "durchscheinend" verdünnt werden kann; Bei Metallic kaum vernünftig machbar...

    Hier kannst du auf dem Goldlack "Wasserfarben" (Tuschkasten), oder falls verträglich, mit Feuerzeugbenzin verdünnte Ölfarbe/Enamel Farbe zur Betonung der Rillen/Kanten versuchen!

    Als Ich heute brav die Gattin zu Shopping und Kaffeetrinken ausführte, kamen wir (REIN ZUFÄLLIG!) an einem Modell Eisenbahn Laden vorbei, in dessen hinterer Ecke, im Untergeschoss, sich eine Ecke mit Bausätzen fand..... Wer hat gerade Trüffelschwein gesagt? :P


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    Die "Tütenkits" (innen im Original verschweißten Folienbeutel) wollten gleich alle mit ;

    Wäre ja herzlos, die zu trennen!

    Sind Sie!

    Die 72er Italeri /Revell ist für Ihr Alter (1985) nicht schlecht, und wenn gewünscht, gibt's reichlich Zubehör!

    Die 48er kommt von Monogram, egal was auf dem Karton steht ;

    Versenkte Blechstöße usw. gab's damals noch nicht, aber allgemein haben die ollen Monogram Kits nette Details!


    Lindbergh, Aurora oder "krumme" Revell Maßstäbe stammen aus grauen Vorzeiten des Modellbau, das sind eher "Sammlerstücke" :thumbsup:

    Die Schleiferei an der Hornet hat sich gelohnt!

    Wieder mal so ein Beispiel, das etwas teurere Kits nicht unbedingt durch Passgenauigkeit überzeugen :|


    War das die Italeri Ju88, oder sitzt die Haube der "Neuen Revell" so schlecht?

    Bei den Gewächshäusern mache ich mir wo immer möglich, die Arbeit einfacher :


    https://www.scalemates.com/pro…103-18297-14-pristine.jpg


    Für die paar Euro spar ich mir Nerven und viel Zeit!

    Bei den osteuropäischen Herstellern gibt's die Masken (im Versand oder auf Ausstellungen) schon ab 1,50€!!!

    Bausätze gelten als "Spielzeug", da verbietet die EU Tabakwerbung, während "Fertigmodelle" unter den Begriff "Sammlerartikel" fallen, da ist's dann der Vorbildtreue wegen wieder erlaubt..... :sagnix:

    Es gibt offenbar inzwischen neue Auflagen der Do-17, bei denen die andere Verteilung der (Haupt-) Bauteile auf neue Formen schließen lässt!?

    Auch die Resin Teile sind deutlich sauberer gegoßen!

    Mein Kit erhält grobe Spritzguß Motoren, in der neuen Ausgabe gibt's Resin mit separaten Zylindern....



    Da ich gerade beim Bau bin, mal ein Blick auf die "unglücklich sitzenden Auswerferpinne" auf den flachen Teilen der Höhenruder :rolleyes:


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    Dieses "ärgerliche Phänomen" hat mich auch bereits des öfteren heimgesucht ||

    Hast du den "beweglichen Teil" vom Canopy auch fix verklebt?

    Von dort hätte ich als ersten Versuch Bodenglänzer auf die Innenseite der Frontscheibe gegeben; KANN funktionieren....

    Meist ist das Teil zu nahe an der Armaturen Abdeckung, und dann macht die Kappilarkraft eigenständig den Rest!

    Falls ausschleifen der Kleberflecken nötig wird, rate ich zu Nagelpoliturfeilen aus dem Kosmetikbedarf (möglichst 3 einzelne, kein "Kombigerät"!).

    Abschließend in Bodenglänzer dippen wirkt oft wahre Wunder!

    Dornier Do-17P

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    Modell: Dornier Do-17P "Westfront"

    Hersteller: RS Models

    Modell-Nr.: 92026

    Maßstab: 1/72

    Teile: ca. 90 ( + 15 Resin & 34 Ätzteile)

    Anzahl der Spritzlinge: 3 hellbraun , 1 Klar, Fotoätzteile, Fotofilm, Resinteile

    Schwierigkeitsgrad: Für Hartgesottene ! ;)

    Preis: ca. 20-40€

    Herstellungsjahr: 2010 (?)
    Verfügbarkeit: Antiquarisch (?)

    Besonderheiten: Ätzteile (teilw. farbig bedruckt) und Resinteile enthalten



    Plastik :


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    Klarteile :


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    Resin :


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    Ätzteile :


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    Decalbogen :


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    Bauanleitung ( NEIN, kein Ausschnitt; Dieses beidseitig bedruckte A4 Blatt ist alles !) :


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    Bemalungsanleitung :


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    +) Der Bausatz des deutschen Aufklärers vom Typ Do-17P ("fliegender Bleistift") glänzt mit feinen versenkten Linien, einem teils farbig bedruckten Ätzbogen von Eduard und 3 interessanten Bemalungsoptionen.

    -) Die zugehörigen Resinteile waren bei meinem Exemplar extrem schlecht gegoßen, und teilweise unvollständig ;

    Heftiger Verzug in den großen Bauteilen



    Der Spritzguß ist selbst für ein Short Run Modell sehr unsauber;

    Nicht die gewohnten "Fischhäute" sind hier gemeint, sondern "Auswüchse der Bauteile" die gut 1qcm groß, und genauso dick wie die kräftigen Wandstärken der Plastikteile sind !

    Überall Auswerferstifte im Format der Gußrahmen; Fast keine Markierungen zur Anbringung von Bauteilen; Klebeflächen von Rumpf und Flügel stark verzogen..

    Es gibt wohl kein Teil an diesem Kit, welches nicht mehr oder minder stark nachgearbeitet werden muß ! <X

    Die Preis/Leistung ist hier mal schwer daneben geraten; Hoffentlich ein Ausreißer, da ich noch andere Bausätze der Marke besitze =O


    Nur ein paar Beispiele :

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    In die eckigen Löcher kommen runde Auspuffrohre !

    Die Bereiche der "Auswerferstifte" sollten glatt sein, da erstens die Position der Zylindersterne, und zweitens von vorne sichtbar.....

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    Heute komme ich endlich mal dazu hier einen echten Klassiker zu dem Thema einzubringen !


    DIE ME-109 aus dem Titelgebenden Film :thumbsup:


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    Den Kit von "Special Hobby" hatte ich natürlich mal wieder ein paar Jährchen im Keller vergraben, aber wenn Roland zum Gruppenbau ruft, MUSS der selbstverständlich auf die Werkbank !

    Aufgrund der Tücken beim Bau, und da öfter mal wegen meiner Art Schattierungen zu erzeugen, wurde der Baubericht etwas länger, und ich habe ihn zur besseren Übersicht in den entsprechenden Bereich gestellt :

    HA 1112 M-1L Buchón "Movie Star" 1/72


    Dafür gibt´s hier aber "exklusive Bilder" des fertigen Modells !


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    Jetzt wird´s bunt ......( obwohl die Farben wegen wechselnder Beleuchtung teilweise seltsam aussehen!)


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    Eine dunkle Grundfarbe , stellenweise mit Schwarzgrau stärker abgetönt, bildet die Basis;

    Mit einem Schwarzgrün wird hierauf die erste Tarnfarbe so aufgebracht, das bereits ein Schatteneffekt eintritt...


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    Die dunklen Bereiche der Lackierung habe ich mit Tape entsprechend der Anleitung abgedeckt ( Der Verlauf des Filmdoubles entspricht nicht der echten Bf-109!) .


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    Dank der 0,15 Düse in der Gun ,und stark verdünnter Gunze Farbe ,kann ich jetzt quasi jedes Blech der Struktur für sich bemalen, wobei immer ein kleiner Rand der dunklen Grundierung stehen bleibt !


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    Wenn auch leider unscharf, am Rumpf das gleiche Vorgehen ....


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    und nun wird der Bereich mit der NICHT DECKENDEN FARBE ganz sanft übernebelt, bis von der Schattierung nur ein subtiler Schein zu erkennen ist !

    Merke : Mehr den Effekt erahnen, als tatsächlich sehen ! ;)


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    Masken runter und das Werk betrachten ....

    Erkenntnis : N Ö ! die Optik paßt mir nicht, im Film ist das Grün irgendwie "grüner" :(

    Fazit : Alle grauen Bereiche wieder abdecken , und dann mit einem treffenderen Farbton ( British Harrier Green / Gunze) nochmal ´ran !


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    Die Unterseite erhielt einen Überzug in "RLM 65" Himmelblau (Gunze)


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    Die Farbgrenze der Flügel abgedeckt, und freihand erstmal die Unterseitenfarbe etwas nach oben gezogen;

    Mit Maskiertape (Goldband auf ca 3mm geschnitten) decke ich den Verlauf der Oberseitentarnung ab, und schütze den Rest mit grob angepaßten Abschnitten, um eine scharfe Kante der blauen Farbe nach oben zu erhalten.


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    Auf diese folgt nun eine Lage glänzender Klarlack von Vallejo, um einerseits eine glatte Fläche zum aufbringen der Deacals zu erhalten, und zweitens die Bemalung vor der weiteren Patinierung zu schützen.


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    Die sehr dünnen und gut haftenden Decals schützt eine weitere dünne Lage Klarlack, denn jetzt werden Blechstöße und andere Details mit einem Dunkelgrauen Mix aus mehren "Tamiya Panel Line" Farben betont. Diese lassen sich nach wenigen Minuten (!) antrocknen mit einem fusselfreien Lappen,der mit etwas Feurzeugbenzin befeuchtet ist, sehr gut von unerwünschten Bereichen entfernen.


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    Testors Dulcoat ( sehr matter Mattlack! ) bringt die militärisch stumpfe Oberfläche !


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    Mit einem sauberen, breiten Borstenpinsel läßt sich die extrem matte Oberfläche wenige Minuten nach dem Lacküberzug ganz sanft auf seidigen Glanz polieren, wodurch das Modell lebendiger wirkt !


    Die groben Arbeiten sind damit erledigt !

    Jetzt wird die Haube demaskiert; Kleinteile wie MG,Auspuff und Ruderjustierungen , Fahrwerkschacht und Spornradmanschette etc. bemalt; eine Antenne aus "Uschis Gummifaden" angebracht, und weitere Teile wie Propeller, Fahrwerk usw. angebracht.


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    Mit spitzem Pinsel gab´s noch ein paar Lackschäden und Schmutzschlieren, denn auch im Film waren die Täubchen nicht ganz so gepflegt !


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    Wie schon eingangs erläutert, ein Modell das ein bisschen fordert, aber grundsätzlich durch ein gutes Ergebnis erfreut, und auch nicht überall zu sehen ist !


    Mehr Bilder :

    Gruppenbau "Luftschlacht um England"

    HA 1112 M-1L oder auch "Bf-109 E der Luftwaffe".....


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    Das Vorbild:

    Auch nach dem 2.Weltkrieg entstanden in mehreren Ländern weitere Exemplare der Me-109, oder wurden durch Umbauten im Dienst gehalten.

    Die spanische Luftwaffe rüstete aus Mangel an Original Ersatzmotoren ihre Messerschmitts (überwiegend Lizenzbau Me-109G-2) mit "Hispano Suiza 12Z" Motoren aus, die sich nicht besonders bewährten, worauf man nach Kriegsende zu britischen "Rolls Royce Merlin 500-45" Triebwerken wechselte. Dieser Leistungsstarke Motor erforderte jedoch eine sehr voluminöse Verkleidung, welcher der so ausgerüsteten Version den Spitznamen "Buchón" ( Taube mit großem Kopf) einbrachte....

    Bis Mitte der 60er Jahre standen diese Jäger/Jagdbomber (teilweise mit Raketenbewaffnung!) im Einsatz!

    Für die Dreharbeiten zum Film "Battle of Britain" reaktivierte man 1969 25 noch flugfähige Maschinen, die optisch an deutsche Bf-109E angeglichen wurden.

    Die Tragflügelenden wurden "eckig gekürzt", die Höhenflossen mit Streben versehen, auf der Motorhaube wurden Verkleidungen angefügt um die MG anzudeuten, und an den Flächen montierte man Rohre als Kanonenattrappe....

    Durch wechselnde Lackierungen erweckte die Filmcrew den Eindruck von ganzen Jagdgeschwadern der deutschen Luftwaffe, bei Bedarf wurden die Buchons aber auch mal als "Hurricane der polnischen Jagdstaffeln" zurecht gepinselt !

    Viele der heute restaurierten "Messerschmitt" sind auf Basis der spanischen HA 1112 entstanden, wobei der Großteil der Filmflugzeuge an den Texaner Connie Edwards ging, der diese als Bezahlung für seine Mitwirkung am Film als Koordinator der Flugszenen und Pilot erhielt.

    Edward verstarb im Mai 2019, und erst dann gelangte ein Teil seiner "Schätze" auf den Markt

    ( neben den "109" gehörten im im laufe der Zeit auch diverse "Mustang" etc. ,die er ebenfalls als Gage für seine Dienste erhielt, oder nach Ausmusterung für wenig Geld kaufte, im Wissen was daraus einmal für Sammlerstücke werden würden....

    Seine ( kauzige ) Devise, wenn wieder mal Kaufinteressenten auftauchten :

    "Ich weiß was ich hier habe; Zahle meinen Preis, oder verschwende nicht meine Zeit...."



    Vermutlich hat jeder Flugzeugfan mindestens einmal im Leben den Film "Luftschlacht um England" gesehen, daher war es für mich ein Muss ,diese so "typische Maschine" anläßlich des 60. Jahrestages der "BOB" als Modell zu bauen !!!


    Wie bereits in der Bausatzvorstellung


    HA 1112 Buchon "Movie Star"


    erwähnt, ist dieses ein typischer "Special Hobby" Bausatz;

    Der erste Blick in die Schachtel kann etwas abschreckend sein, aber der Inhalt ist letztlich doch ganz gut umgesetzt....


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    Begonnen wird standardmäßig mit dem Arbeitsplatz des Flugzeugführers.

    Die relativ dickwandige, einteilige Verglasung hat mich zum Verzicht auf die geätzen Details wie Gurte ,Ruderpedale, oder Armaturentafel bewogen, da davon später so gut wie nichts zu erkennen wäre ( Da findet sich sicher anderswo Verwendung !).


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    Ein wenig Bleifolie und gezogener Gußast tut hier gute Dienste...


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    ...nach der Bemalung in teilweise bewußt etwas kräftigen Farben,erscheinen künftig ausreichend Details durch die Haube, um dem Betrachter zu suggerieren, das dort "etwas ist" !

    Die Rumpfhälften wurden übrigens vor dem Bild oben noch über einen flach aufgeklebten Bogen Schmirgel gezogen, da ansonsten keine brauchbaren Klebeflächen vorhanden gewesen wären....


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    Rumpfhälften verklebt, und die obere Abdeckung angepaßt; Vorne bündig, fehlten hinten etwa 1,5mm , die ich mit einem Stück Sheet überbrückte.

    Anders als in der Anleitung gezeigt, montierte ich zuerst die untere Tragfläche an den Rumpf, wodurch sich die beiden oberen Hälften am Übergang besser justieren ließen, und so weniger Spachtelarbeiten an ungünstiger Stelle entstehen !

    Während der Kleber trocknete, konnten bereits weitere Anbauteile in Form geschliffen werden...


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    Hier mal ein Blick auf die Flügelvorderkante, die stellvertretend für die "Passgenauigkeit im Short Run Sektor" steht.....20200712_014402.jpg


    Das Ätzteil des Frontkühlers wurde in die Haube geklebt, und diese, sowie diverse andere Anbauten im Anschluß an einer der vielen Schleif- und Polierorgien angebracht.


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    Verschwundene Gravurlinien wurden nachgezogen, und alle Oberflächen ( der Guß war mit leichter Orangenhaut überzogen) geglättet. Ein paar Pinselstriche für den Bereich des Piloten folgten....


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    ...und schon konnte ( mit dem oft erwähnten "Goldband") die Maskierung des Klarteils in Angriff genommen werden!


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    So schaut das dann nach dem Zuschnitt mit NEUER (!) Skalpellklinge aus !

    HA 1112 M-1L Buchon


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    Modell: HA 1112 M-1L Buchon "Movie Star"


    Hersteller: Special Hobby

    Modell-Nr.: SH 72311

    Maßstab: 1/72

    Teile: ca. 70 ( + Resin & Ätzteile)

    Anzahl der Spritzlinge: 3 Grau , 1 Klar, Fotoätzteile, Fotofilm, Resinteile

    Schwierigkeitsgrad: mindestens für Fortgeschrittene ;)

    Preis: ca. 16€

    Herstellungsjahr: 2014

    Verfügbarkeit: gut


    Besonderheiten: Ätz und Resinteile enthalten



    Spritzguß:


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    Basisteile , welche überwiegend der spanischen Version dienen...


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    Dieser Rahmen enthält die Bauteile der "eingedeutschten Filmversion"


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    Die Haube liegt leider nur einteilig und recht dick im Kit


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    Kanonen und offene Abgasrohre in Resin


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    Filigrane Ätzteile, die mangels offener Cockpithaube überwiegend nicht sichtbar sein werden...


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    Sehr dünn und scharfkantig gedruckte Decals für 3 Varianten


    Die Bauanleitung ist farbig gedruckt, und führt in klaren Schritten durch die Montage des Kits:


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    Auch die Schachtelrückseite zeigt noch einmal die Bemalungsoptionen:


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    Anmerkungen :


    Die Bauteile zeigen feine versenkt dargestellte Blechstöße, die Maßhaltigkeit scheint stimmig, und die ab Werk beiliegenden Zurüstteile sind eine willkommene Ergänzung.

    Der Spritzguß als solches ist jedoch typisch Short Run , wodurch an fast allen Teile Nacharbeit anfällt, da nicht immer alles einfach so aufeinander paßt ( Also nix für "Tamiyabastler"! :evil:).

    Es gibt keinerlei "Paßstifte" ,mächtige Gußäste,reichlich anzupassen, hier und da etwas zu unterfüttern, oder nachträglich neu zu gravieren....

    Ein Anfänger wird hier schnell die Motivation verlieren !


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    Mit der nötigen Tiefenentspannung, und dem Willen zur Selbstkasteiung, bietet der Kit aber die Möglichkeit ein schönes Modell entstehen zu lassen ! :thumbsup:


    Ausführlicher Baubericht :


    Bauberichte