Der Breslauer Dom - GPM - 1:200

Ihr Zugriff auf dieses Thema wurde eingeschränkt. Insgesamt gibt es 337 Beiträge in diesem Thema.
Um sie alle lesen zu können müssen Sie sich vorher anmelden oder registrieren oder freischalten lassen.

  • Was macht man, wenn man mal wieder Lust auf einen Kartonbausatz hat und einen alle bisherigen Baustellen nicht motivieren? Richtig, man sucht sich aus dem unerschöpflichem Fundus einfach eine neue Baustelle. Alleine die Auswahl hat fast zwei Stunden benötigt, da am Schluss drei in die engere Wahl gefallen sind.


    Nun, er hier ist es geworden:


    IMG_6395.JPG


    Der Breslauer Dom, die Kathedrale Johannes des Täufers. Ein prächtiger farbenfroher Bau, der in seiner langen und leidvollen Geschichte mehrfach fast komplett zerstört wurde und erst Ende des 21. 20. Jahrhunderts komplett restauriert wurde. Aber nicht nur ein prächtiger Bau, auch ein prächtiger Bausatz mit einem gigantischem Laser Detailcut Set.


    IMG_6396.JPG


    IMG_6397.JPG


    Los geht es mit dem südlichen Turm der Westfassade. Zunächst muss aus dem Lasercut Set ein Innengerüst erstellt werden.


    IMG_6398.JPG


    IMG_6399.JPG


    Und schon Teil 7 (das lange auf dem folgenden Bild) stellt eine echte Herausforderung dar und wird von mir nicht wie vorgesehen sofort angebaut. Das Teil soll nämlich um die obere kante herum gefaltet werden und bildet den Sockel der zweiten Etage. Heißt, man soll das Teil frei anlegen und dann hoffen, dass die obere Etage sauber da rein passt. Das werde ich anders machen.


    IMG_6400.JPG


    Deswegen ging es zunächst mit dem Mauewerk der untersten Etage weiter. Hier werden die Fenster ausgeschnitten und durch Bauteile ersetzt, die teilweise stumpf zusammen geklebt werden müssen.


    IMG_6402.JPG


    Sieht auf den ersten Blick noch nicht so professionell aus, wird aber später (auch durch Farbe) besser. Zusätzlichen kommen schon die ersten Lasercut Fenstereinsätze dran.


    IMG_6403.JPG


    Hat man es geschafft, das Teil sauber anzulegen sieht es dann so aus. Die Falzlinien sind kaum zu erkennen und eine schwarze Linie muss nicht unbedingt eine Falzlinie sein. Nach hinten zu knickende Linien sind wenigsten gepunktet dargestellt. Deutlich erkennbar sind die weißen Linien an den Kanten.


    IMG_6404.JPG


    IMG_6405.JPG


    Nach einer farblichen Behandlung mit Holzstiften ist davon nichts mehr zu sehen.


    IMG_6406.JPG


    IMG_6407.JPG


    Aus den folgenden Teilen soll nun das Mauerwerk noch gestützt werden.Die rot umkreisten Laschen habe ich gar nicht erst gefalzt. Das wird eh nix. Die werde ich abschneidenn und das Ganze stumpf verkleben.


    IMG_6408.JPG


    Wie hier an der ersten Stütze zu sehen.


    IMG_6409.JPG


    IMG_6410.JPG


    Bis hier hat der Bau drei Stunden gedauert und ich glaube, hier wird noch die ein oder andere Herausforderung auf mich zu kommen. Ihr seid alle herzlich eingeladen vorbei zu schauen. Freue mich über jeden, der rein schaut. Ich selber setz mich wieder an den Basteltisch und wünsche Euch schon mal ein schönes Wochenende.

  • Hallo Micha,


    es ist mir eine Freude, wieder dabei sein zu dürfen und ebenso ist es mir eine Freude wieder von Dir am Basteltisch zu lesen!:thumbup::)

    Ich hoffe der betriebliche Stresslevel ist auf Normalmaß gesunken!:/


    Herzlichst grüßt

    Frank

    "Racing is life anything that happens before or after is just waiting"

    Steve McQueen als Michael Delaney in "Le Mans"

  • Hallo Micha


    Auch mich freut es, dass Du wieder ein Karton-Modell machst! :thumbup:Gerne nehme ich Deine Einladung an und setz mich dazu! ;)

    Herzlich grüsst Martin


    Natürlich führe ich Selbstgespräche, ich bin Modellbauer und manchmal brauche ich kompetente Beratung. :saint:

    Einmal editiert, zuletzt von Daytona228 ()

  • Papierfalten scheint zu entspannen ,ok mich nicht..... aber ich wünsch dir was Micha .
    Wird bestimmt wieder interessant dir beim Falten zu zuschauen :)

    "Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab."

    Gruß Karlheinz :D


    Alle von mir gemachten Bilder stehen unter CC0  88x31.png

  • Was macht man, wenn man mal wieder Lust auf einen Kartonbausatz hat und einen alle bisherigen Baustellen nicht motivieren? Richtig, man sucht sich aus dem unerschöpflichem Fundus einfach eine neue Baustelle.

    ... das kenne ich nur all zu gut, es ist immer wieder ein erhebenes Gefühl, einen neuen Bausatz zu öffnen

    und sich seiner anzunehmen.



    Papierfalten scheint zu entspannen ,ok mich nicht

    ... für mich aber auch die reinste Entspannung, nicht ständig Air-Brush reinigen, nicht spachteln, nicht schleifen, nicht ...

  • Herzlich willkommen meine lieben Freunde. :) Ich habe mich übrigens im ersten Beitrag vertippt. Natürlich war Restaurierung Ende des 20. Jahrhunderts abgeschlossen. Sonst wären sie ja noch gar nicht fertig. Herzlichen Dank für den Hinweis Martin.


    LG,

    Micha

  • Natürlich war Restaurierung Ende des 20. Jahrhunderts abgeschlossen.

    Ach Micha, was sind bei einem Kirchenbau schon so ein, zwei Jarhunderte, da woll´n´ma aber auch gar nicht kleinlich sein!:D


    Liebe Grüße

    Frank

    "Racing is life anything that happens before or after is just waiting"

    Steve McQueen als Michael Delaney in "Le Mans"

  • Ich hoffe der betriebliche Stresslevel ist auf Normalmaß gesunken! :/

    Leider nein Frank, und wird er in absehbarer Zeit auch nicht mehr. Ich muss mit meinem Team eine irre komplexe Online Anwendung zur Altersvorsorgeberatung programmieren. Natürlich nach neuesten Methoden agil mit all den Konsequenzen, die das heute mit sich bringt. Jeden Tag Kontrolle im Daily Meeting, jeden Donnerstag entweder Grooming (so nennt man heute das Schätzen) oder Review/Planning. Von zehn Arbeitstagen ist einer schon mal weg für die Pflicht-Meetings. Kommen aber noch weitere hinzu. Die Erwartungshaltung ist, dass das alles 12/2020 fertig ist. Realistisch ist 04/2022. Zusätzlich ist diese Online Welt beim Programmieren neu, ich habe 30 Jahre Dos/Windows Anwendungen geschrieben. Das stresst mich mit meinen 57 Jahren doch schon ein wenig.


    Deswegen nun gezielt ein größerer Kartonbausatz. Ich möchte privat im Moment keine Zeit am Rechner verbringen (außer meinen Fortschritt hier zu zeigen). Ich muss das machen, damit ich die komplexe Welt in die ich Moment eintauchen muss, verstehen und mir auch merken kann. Wenn ich sofort wieder an meinem PC weiter arbeite, dann überschreibe ich das Gelernte gleich wieder.

  • ich habe 30 Jahre Dos/Windows Anwendungen geschrieben. Das stresst mich mit meinen 57 Jahren doch schon ein wenig.

    ... ja, das kennen heute leider noch die wenigsten und wissen auch diese Anwendungen nicht mehr zu schätzen. Auch ich habe damals mit DOS begonnen,

    dann kam Dos/Shell, bevor es das erste Windows 3.11, mittels sieben Disketten, auf den Comp. schaffte. Heute muss sich jedes Proggi auf Wimpernschlag

    öffnen und keiner weiß mehr die Arbeit dahinter zu schätzen.

  • Ich möchte privat im Moment keine Zeit am Rechner verbringen (außer meinen Fortschritt hier zu zeigen).

    Vor dem Hinetrgrund der geschilderten Umstände ist das sofort nachvollziehbar! Allein wenn ich das Wort "Meeting" schon höre, sträuben sich bei mir die Nackenhaare. In die gleiche Richtung führen mich Begriffe wie "Brainstorming" und "Grooming", nicht wegen der Begrifflichkeit, sondern wegen der Geisteshaltung, die sich oft dahinter verbirgt. Diese -und auch andere, damit im Zusammenhang stehende Dinge, haben mich vor zehn Jahren dazu veranlasst, meinem Berufsleben eine andere Richtung zu geben. Nun -ohne zu sehr in´s Detail gehen zu wollen- es ist anders geworden, aber nur in Teilen auch besser.


    Ich wünsche Dir, dass Dein berufliches Projekt besser voran kommt, als Du erwartest, wenn ich auch weiß, dass es sich meistens genau umgekehrt verhält.


    Aufmunternde Grüße

    Frank

    "Racing is life anything that happens before or after is just waiting"

    Steve McQueen als Michael Delaney in "Le Mans"

  • ... ja, das kennen heute leider noch die wenigsten und wissen auch diese Anwendungen nicht mehr zu schätzen. Auch ich habe damals mit DOS begonnen,

    dann kam Dos/Shell, bevor es das erste Windows 3.11, mittels sieben Disketten, auf den Comp. schaffte. Heute muss sich jedes Proggi auf Wimpernschlag

    öffnen und keiner weiß mehr die Arbeit dahinter zu schätzen.

    Gute Softwarearbeit weiss ich sehr wohl zu schätzen. Ich habe mal gelernt Pascal zu programmieren, resp. habe Pascal-Programme geschrieben und weiss deshalb auch um die Arbeit. Leider ist es heute so, dass jeder Idiot sich Informatiker nennen darf und jeder irgend einen Scheiss programmieren kann, der mehr Nerven kostet als Nutzen bringt.

    Ich kann mich auch noch gut an Windoof 3.11 erinnern, als ich dies privat das erste Mal in der Hand hatte. Man war das damals ein Hit! Bei der Arbeit hatte ich damals Unix-Workstations, auch Internet hatten wir da auch schon, war jedoch noch nicht öffentlich zugänglich. Ja, das waren noch Zeiten.


    Mir geht es oft ähnlich wie Dir Micha, wenn die Arbeit derartige Dimensionen erreicht, muss ein Ausgleich her. Deshalb habe ich heute alles hingeschmissen und den ganzen Tag gemütlich am Dömchen geschnipselt und geklebt. ;)

    Herzlich grüsst Martin


    Natürlich führe ich Selbstgespräche, ich bin Modellbauer und manchmal brauche ich kompetente Beratung. :saint:

    Einmal editiert, zuletzt von Daytona228 ()

  • Ich habe 1983 mit der Programmierung auf dem PC angefangen. Damals war das Betriebssystem noch C/PM. MS-DOS gab es noch gar nicht. Dann habe ich Pascal/C/C++/C# u d zu guter Letzt Cappuchino (das ist eine Syntax ähnlich der Apple Programmiersprache für iOS benutzt).


    Nun muss ich Java, JavaScript (hat nichts mit Java zu tun), NodeJs und Angular lernen. Der Toolstack drumrum, wie z.B. Maven und Jenkins zum bauen, Gitlab zum einchecken, Kafka als Messagequeue, Paketmanager wie Chocolatey oder NPM, Thunderhead als OMS (Output Management Sytem), usw. ist einfach unglaublich komplex. Das ist nur ein Bruchteil. Das schlimmste ist, dass das alles wieder Kommandozeilen Tools ohne jegliche Oberfläche sind. Und deswegen hat dann jedes dieser Tools eine eigene Art seine Konfigurationen hat, einmal als *.xml, dann wieder als *.json. Alles liegt kreuz und quer in irgendwelchen Datei-Strukturen in der Gegend rum. Dann braucht man Docker, Unter Docker laufen kleine virtuelle Maschinen mit Linux (30-40MB groß). In jeden dieser Container kommt nur ein Artefakt des Programms. Und und und ...

  • ….Natürlich war Restaurierung Ende des 20. Jahrhunderts abgeschlossen. Sonst wären sie ja noch gar nicht fertig...….

    ääähhhmmmm, 'tschuldigung :doof: aaaaaber….. Kirchen und Restaurierung abgeschlossen? ?( Sind bei mir 3 Wörter die bei mir iiiiiirgendwie absolut nicht zusammenpassen :/:rolleyes: Is doch eher so: wennst am ende angekommen bist kannst vorn wieder anfangen X/ Wie bei nem großen Garten :saint:

    Gruß vom Roland aus Pernitz ;) /NÖ smilie_winke_020.gif


    Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann,
    den Mut, Dinge zu ändern die ich ändern kann
    und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden


    ein gutes Wort verweilt vielleicht ein wenig, aber ein schlechtes geht nie wieder weg

  • Hast auch wieder Recht Roland. ;-)


    Hier noch mal die um die Klebelaschen gestutzen unteren Abstützungen.


    IMG_6411.JPG


    IMG_6413.JPG


    Im Bauplan sieht das übrigens so aus. Man muss schon drei mal hinschauen um zu sehen, wie die das meinen.


    IMG_6415.JPG


    IMG_6416.JPG


    Und das nächste Stockwerk.


    IMG_6417.JPG


    IMG_6418.JPG


    IMG_6419.JPG


    IMG_6420.JPG


    IMG_6421.JPG


    Das folgende Teil 11, wie auch schon Teil 7 lässt sich gar nicht am Stück verarbeiten. Es ist schlicht und ergreifend unmöglich und so muss Segment für Segment einzeln angesetzt werden. Bei Teil 7 hat sich gezeigt, dass auch hier die Klebelaschen eher stören und für noch mehr weiße Flecken am Schluss sorgen. Deswegen werden die ab sofort ebenfalls entfernt und das alles wieder stumpf angeklebt.


    IMG_6422.JPG


    IMG_6423.JPG


    IMG_6426.JPG


    IMG_6427.JPG


    IMG_6429.JPG


    Ein enormer Aufwand, aber die plastische Wirkung ist es wert. Das vierte Stockwerk ist ebenfalls drauf und die Makroaufnahme lässt das alles im Moment 'schlimm' aussehen. Das wirkt aber ganz anders wenn man es sich direkt anschaut. Richtig gut kommen die Fenstereinsätze des Detail-Sets. Sowas könnte kein Mensch ausschneiden.


    IMG_6432.JPG


    Bis demächst wieder. :)

  • Wieso kommt mir das so bekannt vor!

    Es klingt zwar immer nach Ausrede, ist aber nicht so. Zwischen zweitem und dritten Stock sieht man deutlich mehr weiße Flecken als zwischen drittem und vierten Stock. Das sind die verdammten Mini-Laschen, die dann so aufreissen, dass man die weißen Gräben nicht mehr zugemalt bekommt. Mit bloßem Auge sieht man aber keinen Unterschied. Auch die teilweise leuchtend roten Streifen an den Kanten sind nicht zu sehen.


    Hast Du überhaupt geschlafen oder nur gebaut!?

    Heute Nacht habe ich extrem schlecht geschlafen und hab mich dann um halb sechs hingesetzt und weiter geschnippelt. Jetzt werde ich noch eine kleine Runde Schlaf nach holen. ;-)

  • Eine schöne Baustelle, viel Spaß dabei und entspanne dich dabei :thumbup:.

    Bei dir auf der Arbeit geht es ja richtig zur Sache, das da wenig Freude und dafür mehr Stress aufkommt leuchtet ein. Wir hatten damals auf der Arbeit auch häufig Meetings, aber nicht so häufig bzw. nur Abteilungsbezogen. Zwei Wochen vor meinem Renteneintritt hatte meine Abteilung das letzte, aber das fand ohne mich statt. Bin einfach nicht hingegangen was anschließend zu einer Discussion führte. Man war der Meinung das dieses Meeting wichtig war und wenn man dazu eingeladen ist hat man auch zu erscheinen. Ich sagte nur das ich so kurz vor Ende meiner Laufbahn besseres zu tun habe und meinen Nachfolger einarbeiten muss als mir jedesmal das gleiche anzuhören was ich schon auswändig kenne. Widerworte darauf gab' es keine :saint: . Nur Schade Micha das du noch ein paar Jahre bis zur Rente hast, sonst könntest du denen auch was husten :)


    Bernd

  • Man war der Meinung das dieses Meeting wichtig war und wenn man dazu eingeladen ist hat man auch zu erscheinen.

    Das ist bei mir auch so Bernd. Auf die Frage, wann man denn mal zwischen drin was arbeiten soll kommt dann immer keine Antwort.


    So, weiter gehts, noch ein Stockwerk.


    IMG_6434.JPG


    IMG_6435.JPG


    Das man die Statuen einzeln ausschneidet und verklebt ist für mich noch okay. Obwohl es aufgedruckt auch nicht viel anders ausgesehen hätte.


    IMG_6437.JPG


    Aber ab jetzt wird es extrem knifflig und ein sauberes Arbeiten ist teilweise einfach nicht mehr möglich. Der Giebel mit seinen Türmchen besteht aus 24(!!) Einzelteilen, teilweise gerade einen Millimeter groß.


    IMG_6438.JPG


    IMG_6439.JPG



    IMG_6440.JPG


    Die Teile sind nicht mehr greifbar und ich frage mich schon, was ein Konstrukteur sich dabei denkt. Hinzu kommt, dass das Papier deutlich stärker ist als das der Kathedrale von Canzerbury. Das macht es in der Größe fast unmöglich noch sauber zu falzen. Da ich schon befürchtet hatte, dass mir der erste nicht so gelingt habe ich mit dem auf der Rückseite begonnen. Der fällt nicht so ins Auge. Und da das alles frei steht, setze ich erst das nächste Stockwerk drauf bevor ich die anderen vier Giebel mache. Das ist mir zu gefährlich, einmal nicht aufgepasst ist das alles für die Tonne.

  • ab jetzt wird es extrem knifflig

    8|Hier erhält das Wort knifflig eine ganz neue Dimension. Man das sind ja filigranste Teile, dass Du diese Fitzeldinger überhaupt verarbeiten kannst, grenzt für mich schon fast an ein Wunder!:thumbsup:


    Erstaunte Grüße

    Frank

    "Racing is life anything that happens before or after is just waiting"

    Steve McQueen als Michael Delaney in "Le Mans"

  • Micha, wenn ich ganz feine Teile falzen muss, mache ich dies mit 2 Metallmassstäben. Einen halte ich von oben genau wo der Falz sein muss, mit dem Anderen fahre ich unter das Teil in klappe es mit dem Massstab hoch, so sind sehr feine und sauber Falze gut machbar.

    Herzlich grüsst Martin


    Natürlich führe ich Selbstgespräche, ich bin Modellbauer und manchmal brauche ich kompetente Beratung. :saint:

    Einmal editiert, zuletzt von Daytona228 ()

  • Das bekomme ich mit diesen Teilen nicht mehr hin Martin. Bei Canterbury ging es noch ganz gut. Ich nehme normalerweise eine lange Flachzange. Aber das Papier ist für die Größe zu sperrig. Dann kommen kleine 1mm große Dreiecke als Verkleidung an die Türmchen. Die kann man überhaupt nicht greifen.Ich mache morgen entsprechende Bilder und zeig Euch den Satz, den man für einen Giebel braucht.


    Trösten tu ich mich damit, dass das wirklich klein ist und bei Gesamtbetrachtung des Doms ganz anders wirkt.

  • Genau diese Zange nutze ich auch um kleine Laschen zu falten. Doch denke ich mal, das Problem liegt bei der Knickstelle.

    Manchmal ist der Karton so dick, das der Farbauftrag an der Knickstelle reißt und häßliche "Weisstellen" hinterlässt und

    bei Millimeterteilen die Passgenauigkeit leiden lässt.

  • mal ne Frage an die ganzen Kartonbauer :doof:so ne Erinnerung aus meiner Volksschul- oder Hauptschul-Bastel-Zeit :/ ritzt ihr die Bauteile auch an den Biegekanten??(

    Gruß vom Roland aus Pernitz ;) /NÖ smilie_winke_020.gif


    Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann,
    den Mut, Dinge zu ändern die ich ändern kann
    und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden


    ein gutes Wort verweilt vielleicht ein wenig, aber ein schlechtes geht nie wieder weg

  • Dieses Thema enthält 312 weitere Beiträge, die nur für registrierte Benutzer sichtbar sind, bitte registrieren Sie sich oder melden Sie sich an um diese lesen zu können.