1969 Mercury Cougar Eliminator

  • Hallo Leute,


    nach einigem Aufwand, unter anderem aufgrund der Farbwahl (Gelb ist eine ziemliche M**tfarbe), wurde nun der Eliminator fertig.


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    Wie zu erkennen ist, habe ich diesmal auch auf eine ausreichende Bestückung mit Kfz-Kennzeichen geachtet - nicht, dass mir hier durch den Forums-TÜV noch die Stillegung droht... :stups:


    Über Eure Meinungen freue ich mich.

  • Das Gelb passt ausgezeichnet zum Mercury :mrburns: . Als Endstück kamen wohl Aderendhülsen zum Einsatz, passt :thumbup: . Unter der Haube fehlen mir die Anschlusskabel der Batterie, aber dennoch finde ich dein Werk sehr gelungen :yes: .

    Wie zu erkennen ist, habe ich diesmal auch auf eine ausreichende Bestückung mit Kfz-Kennzeichen geachtet - nicht, dass mir hier durch den Forums-TÜV noch die Stillegung droht...

    Einen Forums-TÜV gibt es hier nicht und sowas wollen wir hier auch nicht einführen. Hier kann jeder seine Modelle bauen wie Sie oder Er es für richtig hält. Ich sage nur das was mich persönlich stört und gebe Anregungen wie es besser oder passender aussehen kann, mehr nicht. Diese Anregungungen auch umzusetzen ist immer dem Erbauer überlassen, ich zwinge niemanden dazu.


    Bernd

  • Das Gelb knallt und passt auch hervorragend zu dem Ami, aber ich glaube du hast bei dem Cougar Emblem "hinten" noch nicht freigerubbelt dies sieht noch leicht verwaschen aus.

  • Danke für Eure Rückmeldungen.

    Agent K : das siehst Du richtig. Das Freilegen der BMF auf den Cougar-Emblemen hat bei diesem Modell, warum auch immer, nicht so schön geklappt. Auch der Einsatz von Micro Mesh brachte nicht den gewünschten Erfolg. Das Gelb hat sich auch hier als schwierige Farbe erwiesen...

  • Hallo Thomas


    Sieht echt gut aus :thumbsup:. Ja, Gelb ist eine Super lackierbare Farbe ^^. Wie hast denn lackiert ?


    Gruß Fredl

    Danke Dir Fredl!


    Zunächst war Tamiya TS-16 Yellow im Einsatz, was der damals erhältlichen Originalfarbe "Competition Yellow" etwas näher kam. Ich war allerdings überhaupt nicht mit der Deckung bzw. Gleichmäßigkeit der Farbe zufrieden, sodass ich die bereits fertig lackierte und mit BMF versehene Karo dann komplett entlackt habe.


    Für die zweite Runde kam dann Tamiya TS-47 Chrome Yellow zum Einsatz, was deutlich besser klappte. Aufgrund der ständigen Gefahr des Durchschleifens des dünnen Tamiya-Lackes beim Polieren habe ich mich dann für den Auftrag eines Klarlacks entschieden, in diesem Fall Testors One Coat Wet Look. Dieser Klarlack ist von Deutschland aus praktisch nur über Ebay aus den USA zu beziehen, glänzt aber sehr schön, trocknet schnell und lässt sich hervorragend schleifen/ polieren.

  • Abend Thomas


    OK. Du nimmst Glänzend Lack aus der Dose. Ich verwende Matte Lacke und dann 2K-Klarlack ( alles Airbrush). Vorteil vom mattem Lack ist ,er deckt besser an den Kanten von Türspalten .

    Glanzlack verläuft immer an Ecken und Kanten , Auch wenn die Kanten angeschliffen sind. Das ist meine Erfahrung.

    Und wenn ich ein helleres Gelb will,lackier ich Matt Weiss vor.


    Gruß Fredl

  • Hallo Fredl,

    das mit dem Mattlack leuchtet ein, die Automobilindustrie wird schon wissen, warum sie das in 1:1 so macht. 8)

    Grundieren tue ich fast immer in Weiß. Gerade bei hellen Farben kann man gegen grauen Primer kaum anlackieren.

    Beim Basecoat habe ich unterschiedliche "Lackier-Strategien", in Abhängigkeit vom Vorbildfahrzeug. Vorteil und Nachteil zugleich der Mattlacke ist, dass man sie mit den i.d.R. superglänzenden 2K-Klarlacken versiegeln muss. Dabei komme ich zumindest häufig auf eine recht hohe Schichtstärke. Natürlich sind diese Lacke super-robust und lassen sich geradezu "idiotensicher" schleifen und polieren. Soweit der Vorteil. Doch der enorme Glanz passt meiner Meinung nicht immer so gut zu "Vintage"-Fahrzeugen, wie ich sie insbesondere in letzter Zeit in Form von 60er-/ 70er-Jahre Amis baue. Daher bevorzuge ich hier zumeist das Tamiya-Spray, welches poliert einfach realistischer rüberkommt. Ggf. kommt noch der Testors-Klarlack drauf, aber auch der verhält sich glanzmäßig eher "natürlich".


    Ein Beispiel für grenzwertigen Glanz bei einem solchen Fahrzeug ist mein 68er Firebird:

    http://www.modellbauforum-koeln.de/wcf/index.php?attachment/116769-compkölner-modellbauforumimg-8590-jpg/

    Hier kam ich um den 2K-Glanzlack nicht herum, weil ich unbedingt eine Originalfarbe von Gravity Colors (Pontiac Verdoro Green) verwenden wollte.

    Bei modernen oder auch Tuning-/ Showfahrzeugen mag das passen, aber wie gesagt, bei den alten Autos ist es mMn manchmal (nicht immer) unpassend.

    Beim "General" wurde Hemi Orange von ZP und darüber ebenfalls 2K-Klarlack verwendet, der glänzt zwar auch wie "Sau", aber aufgrund des eher Showcar-mäßigen Auftritts stört es da wiederum nicht so:

    http://www.modellbauforum-koel…dellbauforumimg-8115-jpg/

  • Hallo Thomas


    Sehen beide Super aus :thumbsup: . Nur das Grün sieht ein bisschen Grobkörnig aus . Oder macht das die Nahaufnahme `?

    Grundierungen gibts ja in verschiedenen Farbtönen. Ich nehm Hellgrau. Ist gleichzeitig auch ein Filler.

    Früher hab ich nur Acryllacke verwendet. Da brauchts keinen Klarlack. Aber mit den ´´neuen´´ Wasserlacken gehts leider nicht ohne.

    Und bei Decals ist es auch besser mit Klarlack zu versiegeln.

    Und klar, es muss nicht immer Hochglanz sein :)


    Gruß Fredl

  • Sehen beide Super aus :thumbsup: . Nur das Grün sieht ein bisschen Grobkörnig aus . Oder macht das die Nahaufnahme `?

    Hi Fredl,

    nein, von dem Grün war ich diesbezüglich auch etwas enttäuscht. Irgendwie wirkt sie inhomogen. Es ist ja eine Farbe von Gravity-Colors, also sollte es schon ein speziell für den Modellbau angemischter Lack sein. Vielleicht haben der 2K-Klarlack und die helle Sonne bei den (außen aufgenommenen) Fotos den Eindruck noch verstärkt, aber an die wunderschöne Originalfarbe kommt sie jedenfalls leider nicht dran.


    Ich habe aber noch reichlich Vorrat davon... Denn die erste Lieferung aus Spanien erfolgte als ziemliche Sauerei aufgrund eines gebrochenen Farbglases (Pontiac Autum Bronze). Das sah dann so aus:


    IMG_8416.JPG


    Ich habe das dann beanstandet und eine komplette und 100%ige Neulieferung erhalten. Die alten Farben durfte ich zudem behalten. Daher habe ich also noch einen recht hohen Bestand an Pontiac Verdoro Green & Autumn Bronze, zudem an Chevy LeMans Blue und Ford Lime Gold, sowie Chrysler Panter Pink. Allein schon von daher muss ich weiter alte Amis bauen... :D

  • Das sieht aus wie eine verunfallte Tomatenkiste. :(

    Ja, da hast einiges an Farbe. Also da bin ich gespannt , was Du noch so an Amis abust.

    Spanien und Tomaten - passt doch! :cursing: :evil:8o

    Aber im Ernst, auch wenn ich mir darüber im Klaren bin, dass Gravity sich das Geld vom Transportdienstleister wiederholt, fand ich die Lösung unterm Strich sehr kundenfreundlich.

    Ja, die nächsten Amis sind in der Mache. Nur ein Tipp: sie werden etwas größer bzw. länger. Sowas in Richtung "personal luxury car" wird demnächst auch dabei sein.

  • Die Krimiserie "Nash Bridges" und der gelbe Hemi Couda Convertible,

    die Karre hat mir immer gefallen!

    Tu Dir keinen Zwang an:

    https://www.scalemates.com/kit…-cuda-convertible--964389

    Ist ja der normale Monogram/ Revell-Kit in 1:24, aber hübsch aufgemacht für den geneigten Don Johnson-Fan. :stups:


    Der Bausatz bringt leider eine völlig fehlerhafte Frontpartie mit sich, bei der die Doppelscheinwerfer beidseitig jeweils viel zu weit auseinander stehen. Da ist umbauen angesagt, wenn das Modell eine Chance auf Authentizität haben soll. Wer's nicht glaubt, einfach mal Bilder von Original und gebautem Modell vergleichen. =O