Erste Erfahrungen mit dem ANYCUBIC Photon 3D Drucker.

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  • Wie einige von Euch im Thread "Zeigt mal Euer Modelllager" mitbekommen haben, habe ich vor ein paar Tagen den ANYCUBIC Photon 3D Drucker zugelegt.
    Um den anderen Thread nicht zuzuspammen, packe ich hier für alle meine ersten Erfahrungen rein.


    Vorneweg, ich bin nicht ganz unbedarft, doch immer noch Laie im 3D Druck. 2013 hatte ich mir einen MakerBot Klon geholt, der für mich keine zufriedenstellenden Ergebnisse brachte.
    Die Auflösung war viel zu grob, das Gerät zu unverlässig. War zwar schon mit Doppel Extruder, aber was nützt das, wenn ständig das Filament verklebt oder abreißt oder während eines
    Drucks die Druckplatte nachjustiert werden muss. Hatte mehr als einmal verbrannte Pfoten. ;-)


    Diese drei Testdrucke sind alles, was von damals übrig geblieben ist.


    IMG_4544.JPG


    Für das weiße Filament war die Temperatur zu hoch, der graue Druck war extrem schief und insgesamt sieht man gut die grobe Oberfläche. Damit war für mich das Experiment beendet,
    denn für Modellbau oder Figuren fand ich das nicht brauchbar. Ich hatte keine Lust, nach dem Druck eine Figur tagelang nachbearbeiten zu müssen.


    Nun hab ich vor kurzem mitbekommen, dass nun im Segment unter 500,- Euro SLA/DLP Drucker verfügbar sind. Einer davon ist der ANYCUBIC Photon aus China.


    IMG_4548.JPG


    Bei diesen Druckern wird flüssiges Harz (Resin) durch UV Licht erhärtet. Ähnlich zum Formlabs 2, der allerdings mit 4.000,- Euro zu Buche schlägt. Bei Amazon ist der Photon für 441,- Euro zu haben.
    Es gibt ihn teilweise noch deutlich günstiger auf eBay, doch ist Vorsicht geboten. Denn unter Umständen kommt er dann direkt aus China, wandert durch den Zoll und die erste Flasche Resin, die mitgeliefert wird fehlt auch. Denn die darf nicht per Luftfracht geliefert werden. Außerdem gibt es wohl unterschiedliche Modelle. Die erste Serie hatte blaue transparente Fenster, die kein UV-Licht blockieren. Die neuere Auflage hat orange/gelbe Fenster die das UV-Licht blocken. So kommt es beim Druck nicht zu Fehlern, weil vielleicht das Sonnenlicht drauf scheint.


    Der Drucker kommt nahezu vollständig zusammen gebaut. Nur der Knopf für den Deckel muss noch angeschraubt werden. Mitgeliefert werden alle benötigten Schrauben, drei Paar Einmalhandschuhe, eine Atemschutzmaske, ein Kunststoff Spachtel, eine Flasche Resin (250 ml) und ein USB Stick. Auch ein gut gemachtes Handbuch liegt bei. Allerdings nur auf englisch. Eine deutsche Version kann aber auf der Hersteller Seite als Pdf-Dokument herunter geladen werden.


    Die benötigte Slicer Software findet sich auf dem USB Stick. Der Drucker kann nur vom USB Stick aus drucken. Ein direkter Anschluss an einen PC, egal ob Windows, Mac oder Linux ist nicht vorgesehen. Der Slicer benötigt zwingend .stl Dateien und erzeugt daraus .photon Dateien. Nur die kann der Drucker lesen.


    Bevor nun der erste Druck starten kann, muss die Druckplatte eingelevelt werden. Das geht mit der entsprechenden Anleitung im Handbuch problemlos und hat auch auf Anhieb geklappt. Ein ständiges Nachjustieren wie bei Filament Druckern ist nicht nötig. Wenn man den Drucker nicht bewegt, muss das so gut wie nie neu gemacht werden. An der Unterseite sind vier justierbare Füsse. Damit habe ich ihn mit Hilfe einer Wasserwage justiert.


    Bei einem SLA/DLP Drucker wird nicht von unten nach oben, sondern umgekehrt gedruckt.


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    Die Druckplatte fährt von oben in eine mit Resin gefüllte Wanne. Unterhalb dieser Wanne befindet sich ein LCD UV Display mit einer Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln. Und auch anders als bei Filament Druckern, wird hier nur die Z-Achse bewegt. Eine Bewegung der X- und Y-Achse findet nicht statt. Es wird immer eine Schicht komplett belichtet. D.h., egal ob ein Teil oder fünf gleiche Teile, der Druckvorgang ist immer gleich lang. Nachteil ist der etwas kleine Bauraum von 115mm x 65mm x 155mm. Große Teile können damit also nicht gedruckt werden. Hier sind die Filament Drucker klar im Vorteil.


    Ein weiterer Nachteil ist die Sauerei, die nach einem Druck beseitigt werden muss. Hier am besten gleich jede Menge Isopropanol bereit legen. Das flüssige Resin haftet an der Druckplatte und muss nach dem Druck beseitigt werden. Das geht am besten mit Alkohol. Auch die Wanne muss gereinigt werden. Dazu muss nach dem Druck das übrig gebliebene Resin ausgegossen werden. Das muss nun aber nicht in den Müll, sondern kann gefiltert wieder zurück in die Originalflasche. Filtern muss sein, da bei Druck eventuell ausgehärtete kleine Stücke in der Wanne verbleiben. Die könnten den nächsten Druck ruinieren. Zehn Filtertüten liegen dem Drucker bei.


    Noch ein Nachteil ist der penetrante Geruch, den das Resin erzeugt. Am Besten druckt man in einem gut belüfteten Raum, in dem man während des Drucks nicht anwesend ist. Oder man baut sich eine Absauganlage und stellt ihn dort rein.


    Aber wenn man mit diesen Nachteilen leben kann, sind die Ergebnisse um so überzeugender. Wie jeder Drucker bringt auch der Photon ein Testobjekt mit. Die .photon Dateien müssen im Root des USB Sticks liegen. Ordner Strukuren kann er nicht. Über das integrierte Touch Panel werden einem alle .photon Dateien auf dem Stick bereits als Vorschau gezeigt. So kann man sich sicher sein, die richtige Datei ausgewählt zu haben.


    Nach rund fünf Stunden ist das erste Testobjekt gedruckt. Es gab keine Fehler oder Abbrüche. Das Ergebnis überzeugt. Das ist kein Vergleich zu den weiter oben gezeigten Drucken des Filament Druckers.


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    Nach dem Druck müssen die Druckstücke mit Isopropanol abgewaschen werden um die Reste des flüssigen Resins zu entfernen. Außerdem sind sie noch nicht zu 100% ausgehärtet und sollten eine Weile in direktes Sonnenlicht oder eine halbe Stunde direkt unter eine UV-Lampe gelegt werden.


    Nach diesem Testdruck juckt es natürlich weitere Druckstücke zu erstellen. Da ich mich in die CAD Materie aber erst einarbeite, kann man sich z.B. auf Thingiverse jede Menge druckfertiger Dateien herunter laden.
    Gesagt, getan, habe ich mir eine kleine Nymphe herunter geladen und hier dann auch meinen ersten Fehler gemacht. Der Druck hat an und für sich einwandfrei funktioniert. Nur hätte ich an einer Stelle abstützen müssen. Das habe ich total übersehen.


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    Der Arm auf dem folgenden Bild benötigt keine Stützen. Das funktioniert wunderbar.


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    Der Fuss auf dem folgenden Bild hätte allerdings eine benötigt.


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    Nichtdestotrotz ist das Ergebnis insgesamt phänomenal. Die Figur ist fünf Zentimeter hoch.


    IMG_4567.JPG


    Nun wollte ich das noch mal wieder holen. Hier seht Ihr die Figur mit dem Fuss im Slicer.


    nymph1.JPG


    Der Slicer kommt hier allerdings an seine Grenzen. Es gelingt mir nur eine Stütze am großen Zeh anzubringen. An den anderen Zehen klappt das einfach nicht.


    nymph2.JPG


    Auch der Auto Support, der die Stützen automatisch anbringt, ignoriert die vier anderen Zehen. Wahrscheinlich sind sie zu klein. Hier muss man also einen anderen Slicer bemühen oder gleich am 3D Objekt was passendes anbringen. Egal, das werde ich definitiv nachholen.


    Also habe ich mir noch ein anderes kleines Objekt besorgt. Ein Schloss im Stile von Neuschwanstein, ebenfalls auf Thingiverse.


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    Dieser Druck hat rund vier Stunden gedauert. Die Detailtreue ist einfach genial. Gestützt werden musste nur der Fels unten, alles andere funtioniert problemlos.


    castle.JPG


    Ich habe auch andere Erfahrungsberichte gelesen. Der Druck ist extrem genau, 100mm ergeben nachher 99,98mm. Der Tester meinte, das liegt in der Fehlertoleranz seiner Schieblehre. Andere lassen die fertigen Druckstücke seit Monaten in der Sonne liegen. Es findet keinerlei Schrumpfung statt.


    Die 250 ml Flasche Resin ist nach diesen drei Drucken noch fast voll.


    Mein Fazit für mich: Darauf habe ich gewartet. Die Ergebnisse lassen mich drüber hinweg sehen, das nach dem Drucken eine Reinigung ansteht. Mit ein wenig Vorsicht ist das in wenigen Minuten erledigt. Der Drucker selber zeigte keinerlei Ausfälle und hat alle drei Druckstücke anstandslos gedruckt. Der Preis ist unschlagbar. Die 500ml Flasche Resin kostet rund 38,- Euro im Moment. Es gibt aber auch günstigere Anbieter. Dann aber muss man sich darauf gefasst machen, den Drucker an das Resin anzupassen. Das mache ich im Moment noch nicht. Ich drucke jetzt nicht auf Teufel komm raus alles was mir in die Finger kommt.


    Ich beschäftige mich nun weiter mit TinkerCAD von Autodesk. Das läuft im Browser, ist sehr leicht zu bedienen und hat tolle Möglichkeiten und viele Tutorials und ferige Elemente. Blender ist mir noch zu komplex. Davon berichte ich dann zu gegebener Zeit an anderer Stelle.


    Vielleicht hat ja nun der ein oder andere auch Lust bekommen.


    Ich wünsch Euch Allen einen schönen Sonntag.

  • Interesanter Bericht Danke dir . Sehr interesant würd mich schon reizen ,nur bin ich mit den CAD programmen nicht so versiert besonders in meinem Masstab für schiffe wär das eine bereicherung .

  • Gern geschehen. :)


    @Wolfsherz: Peter, ich kann Dir Tinkercad nur empfehlen. War angenehm überrascht, wie mächtig und einfach diese Software funktioniert. Die Tutorials sind verständlich und man bekommt ganz schnell eine räumliche Vorstellung. Läuft direkt im Browser, braucht keine Installation.


    Ich bin da auch Laie
    https://www.tinkercad.com/

  • Danke ,das werd ich mir mal genau anschauen , Problem hab ich nun meine Angetraute hat lunte gerochen und ist begeistert .Mal sehen wie ich da wieder rauskomme .

  • @Honigtau Vielen Dank für den ausführlichen und sehr informativen Bericht, lieber Micha!


    Auch ich werde an dem Thema sehr interessiert dran bleiben. Weißt Du, wie´s mit der Verarbeitung von 3D-Scans aussieht?


    Schönen Sonntag
    Frank

  • Problem hab ich nun meine Angetraute hat lunte gerochen und ist begeistert .


    :thumbup:


    Weißt Du, wie´s mit der Verarbeitung von 3D-Scans aussieht?


    Mit 3D Scans habe ich keine Erfahrungen Frank. Ich denke aber, das ist nicht so sehr vom Drucker abhängig, sondern wie gut das Objekt gescannt ist.


    Ich setze den Link von Sam mal mit hier rein.... den fand ich auch interessant zum Thema .


    Aber gerne Karlheinz. Hier sind noch zwei sehr schöne.


    Der hier zeigt viel drumherum, wie z.B. verschiedene Resin-Sorten, Tinkercad oder auch das schleifen von Resin:


    Der hier zeigt einfach unglaublich schöne Drucke:

  • Richtig fantastisch!
    Bei dem Schloss kam mir grad der Gedanke unten ein kleines Loch zu bohren um da eine SMD zu platzieren und das transparente Grün so zum Leuchten bringen.


    Hab mir eben das untere Video angeschaut und ich muss so einen Rasenden Falken haben, wie bei ca. 17 Minuten. <3

  • 8o:coolman::coolman:
    sag mal :whistling: deine süße kleine Nymphe :whistling: packst du die noch in ne blaue oder grüne Box? :huh: so als kleine Unterwasserszene ;)

    Gruß vom Roland aus Pernitz ;) /NÖ smilie_winke_020.gif


    Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann,
    den Mut, Dinge zu ändern die ich ändern kann
    und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden


    ein gutes Wort verweilt vielleicht ein wenig, aber ein schlechtes geht nie wieder weg

  • Alles möglich Roland. ;-) Beim nächsten Druck soll sie etwas größer werden. Muss aber erst mal eine Lösung für den Fuss finden.
    Hab heute nachmittag verschiedenste Sachen gelernt, z.B. wie man römische Säulen designt. Jetzt ist aber gut, mir raucht der Kopf. :)

  • du machst das schon :thumbup::00000436:

    Gruß vom Roland aus Pernitz ;) /NÖ smilie_winke_020.gif


    Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann,
    den Mut, Dinge zu ändern die ich ändern kann
    und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden


    ein gutes Wort verweilt vielleicht ein wenig, aber ein schlechtes geht nie wieder weg

  • Hatte ich oben geschrieben Georg. Eine Flasche mit 500 ml kostet 38,- Euro. Ich schätze, ich habe für die drei Objekte keine 100 ml verdruckt. Es dürfte insgesamt teurer sein als bei Filamenten. Aber es gibt ja auch andere Hersteller, bei denen man günstiger kaufen kann. Und je mehr da mitmachen, desto günstiger wird auch das Resin. ;-)

  • Nachteil ist der etwas kleine Bauraum von 115mm x 65mm x 155mm. Große Teile können damit also nicht gedruckt werden. Hier sind die Filament Drucker klar im Vorteil.


    Na ja auch die Filament Drucker kommen an gewisse Grenzen. Natürlich könnte man ähnliche Projekte mehrteilig Drucken und hätte dann auch grössere Modelle. Natürlich nicht so toll verschweisst wie bei ABS. Da kann man hoffen das die DLP Drucker bald auch 350X350X500mm drucken können. Die Modellhersteller werden sicher bald ein Problem bekommen. Ich weiss es nicht aber Eduard macht bei den Brassin auch keine normalen Resinabgüsse mehr. Ist da etwa auch schon die neue Technik im Spiel?


    Hier mal ein Video von so einem mehteiligen Druck, welches sicher auch im DLP Drucker geht...


  • Der Photon ist vom Preis-Leistungsverhältnis absolute Spitze!


    Ich habe mir mal auf Ingos Tipp hin erlaubt, im anderen Forum Eure Beiträge zu lesen. Sehr interessant wie weit Ihr schon seid. Ich bin in der 3D Erstellung absoluter Laie. Aber ich arbeite mich da die nächsten Wochen einfach mal ein. Denn spätestens wenn der Mercedes Rundhauber auf der Werkbank steht, müssen einige Teile hergestellt werden.


    Ich weiss es nicht aber Eduard macht bei den Brassin auch keine normalen Resinabgüsse mehr. Ist da etwa auch schon die neue Technik im Spiel?


    Wer weiß Sam. Ich mach mir da auch gar keine Sorgen. Das Ganze geht jetzt richtig los. Es werden mehr Hersteller werden und die Drucker werden bald mehr Möglichkeiten haben.
    Im übrigen ist heute der Photon im Blitzangebot für die nächsten drei Stunden! Anstatt 441,- kostet er nur 375,69. Zuschlagen!


    https://www.amazon.de/gp/produ…tle_o02_s00?ie=UTF8&psc=1

  • Hab mir eben das untere Video angeschaut und ich muss so einen Rasenden Falken haben, wie bei ca. 17 Minuten.


    Ungefähr so?


    IMG_4582.JPG


    IMG_4583.JPG


    IMG_4584.JPG


    Ist allerdings ein etwas einfacheres Modell, als der im Video gezeigte. Ich wollte einfach das graue Resin testen.
    Beim ersten Druck bin ich gleich auf die Nase gefallen, der halbe Falke schwamm im Resinbad. Ich hatte mit den Einstellungen des transparent grünen Resins gedruckt und das war nix.
    Die Belichtungszeit muss deutlich erhöht werden. Zum Beispiel wurden die ersten acht Layer anstatt 50 Sek. gleich 90 Sek. belichetet. Die anderen Layer mit 18s anstatt 10s.
    Erhöht natürlich deutlich die Druckzeit. So hat es zwei Stunden gedauert, mit transparent grün wäre er in einer Stunde fertig gewesen.


    Und falls es jemand brauchen kann, gibt es hier eine Tabelle mit Werten zum anfangen:


    Photon Resin Settings


    Auch der Winkel zum drucken war von mir ungünstig gewählt. Ich hätte ihn eher stehend oder in einem deutlich steileren Winkel drucken müssen. Man erkennt nun die Layer deutlicher und die vielen Stützen haben die Unterseite etwas ruiniert.
    Deshalb hier noch ein Video, dass schön zeigt wie man vorgehen sollte:



    Ist wie alles im Leben Übung und wie immer auch mit Rückschlägen verbunden.

  • Auch der Winkel zum drucken war von mir ungünstig gewählt. Ich hätte ihn eher stehend oder in einem deutlich steileren Winkel drucken müssen. Man erkennt nun die Layer deutlicher und die vielen Stützen haben die Unterseite etwas ruiniert.


    Oh ja, die vielen Stützen haben mich zuerst auch verwundert. Also wäre hier eine Drehung sinnvoll damit diese Anzahl reduziert wird was dem Druckergebnis zu Gute kommen würde wenn ich das richtig verstehe :/ .


    Der is ja mal richtig klein, da muss sich Chewie aber ordentlich klein machen, wenn er da noch einsteigen will


    Die Größe kann man anpassen wie ich dem Youtube-Video entnehme, damit dürfte der Falke handlicher werden :) .


    Bernd

  • Es wird die Zeit kommen, da man solche Büsten nicht mehr kaufen muss ...


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    ... sondern einfach nur noch ausdruckt, nachdem man sich die CAD Datei gekauft hat. Was Ihr hier rechts seht, ist nun das vierte Druckstück aus dem Drucker.


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    IMG_4593.JPG


    Der Drucker selber arbeitet weiterhin einwandfrei, man muss sich aber ein wenig mit der Abstützerei beschäftigen.
    Denn wenn die Stützen zu nahe am Körper liegen, verbacken sie mit ihm und sowas kommt dabei raus.


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    IMG_4595.JPG


    Ist nun aber auch nichts, was man nicht mit ein wenig Putty und schleifen richten kann.


    IMG_4596.JPG


    Knapp sieben Stunden hat der Druck gedauert. Die Belichtungszeit habe ich von 18s auf 15s reduziert und es hat sehr gut funktioniert.
    Ich habe mir aber noch Nachschub von dem transparent grünen Resin bestellt, um genau diese Figur noch mal zu drucken.
    a) Ist der Zeitaufwand nur halb so groß, b) habe ich den Eindruck das grüne Material stellt kleinste Details genauer dar.


    Während ich das hier schreibe druckt eine weitere Figur, Ahsoka Tano aus den Klonkriegen.

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