Güterverladeszene

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  • Liebe Leute,


    nach meiner FKK-Dame kommt nun ein etwas aufwändigeres Diorama. Ihr erinnert Euch eventuell noch an meine selbst gegossenen Fässer.
    Abformen mit Stewalin - es muss nicht immer Resin sein


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    Nun sollen die Fässer auch einer Verwendung zugeführt werden. Aufmerksame Beobachter haben heute vielleicht festgestellt, dass ich im Bereich
    Dioramen und Militär Trucks einige Bausatzvorstellungen eingestellt habe. Mir schwebt da eine kleine Güterverladeszene vor.


    Diese Bausätze sollen alle Verwendung finden.


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    Im einzelnen sind dies (Links zur Bausatzvorstellung immer dabei).


    Der Güterschuppen von MiniArt.


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    Goods Shed


    Das Schienenset von Azimut.


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    Railway Set


    Der Waggon von Trumpeter.


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    German Railway Gondola (high sides)


    Der L4500A von Zvezda.


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    Und jetzt seh ich grad, dass es von dem noch keine Bausatzvorstellung gibt. Ich war mir sicher, dass den
    schon mal jemand anders vorgestellt hatte. Ich werde das morgen vormittag nachholen.


    Der Umbausatz für den L4500A von Plus Model.


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    German L4500A Railway Truck


    Und last, but sicherlich not least, die Figurentruppe von MiniArt.


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    German Soldiers w/Fuel Drums


    Mein Plan ist, diesselbe Pinwand wie bei meinem WKI Diorama zu verwenden. Muss ich mir am Montag
    aber erst organisieren. Innenfläche wäre 36x26 cm. Das Schienenset bringt 78cm mit, so dass man mit
    2x36cm 72cm verbrauchen würde. Muss aber zuerst noch mal nachmessen, ob Schuppen und zwei Schienenstränge
    auf 26cm Tiefe passen. Wenn nicht, wird eine Styrodur-Basis verwendet und später verkleidet.


    Was ansonsten noch Verwendung finden wird, wird sich zeigen, vielleicht einen Baum. Möglicherweise kommt noch ein Motorrad
    oder ein Kübelwagen drauf. Aber das ist alles noch nicht genau festgelegt. Dieses WE komm ich sowieso nicht mehr wirklich
    dazu, weil wir die nächsten zwei Tage auf einem Familiengeburtstag sind. Aber ab nächsten Donnerstag habe ich elf Tage frei. :thumbup:

  • Das schaut ja wieder sehr interessant aus, auch wenn ich nicht alles kommentiere, sei Dir aber sicher,
    mich haste wieder auf dem Hals.

  • Hallo Micha,


    weder meine Epoche, noch mein Maßstab und ich bin auch kein Freund der Eisenbahn. ;(


    Aber ein Diorama mit so vielen Zutaten und dieser Idee, da bin ich dabei, bin gespannt. :thumbsup:


    Gruß Thomas

  • Ein ehrgeiziges Projekt Micha, da werd ich dir auf jeden Fall wieder zuschauen, eine kleine Flak würde sich da noch gut machen, was meinst du ?

    Das Glück ist das Einzige, das sich verdoppelt wenn man es teilt .
    Gruß Karlheinz :D


    Alle von mir gemachten Bilder stehen unter CC0  88x31.png

  • Ui, es wird voll, da muss ich noch ein wenig Platz machen. :)


    Die Vacu-Teile habe ich zwischenzeitlich ausgeschnitten.
    Bilder morgen früh oder am Sonntag Nachmittag, wir fahren
    schon morgen früh um zehn auf die Geburtstagsfeier.


    Weiß also auch nicht, ob's morgen noch für die Vorstellung es L4500 reicht.

  • Ist da noch was Platz? Bin auch dabei. Das kann ja nur gut werden!


    Die Vakuumteile, hast du mal überlegt ob du die anformst? Dann hast du massive Wände und evtl eine Möglichkeit diese zu erweitern bzw den Schuppen in seiner Form etwas zu ändern, vergrößern sonst was...

  • Freut mich, dass Du auch dabei bist Ingo. Ich denke 26cm sind zu wenig. Deshalb fange ich auch
    gar nicht erst mit der Bodenplatte an. Erst wird der Schuppen fertig gestellt, dann kann ich mit den
    Schienen die wirklich benötigten Außmaße festlegen. Das Ganze soll auch nicht gedrängt wirken, sondern
    Luft lassen.


    Zuerst aber hier noch wie versprochen, die Bausatzvorstellung des L 4500 A: Schwerer Lkw 4,5t L 4500 A


    Wie bereits angedeutet, nehme ich mir zuerst den Güterschuppen vor. Da dieser aus Vacu-Teilen besteht,
    müssen die befreit werden.


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    Spätestens jetzt ist es Zeit mal wieder eine neue Klinge ins Bastelmesser zu setzen. Vorsichtig mit dem Messer
    an den entsprechenden Kanten lang fahren. Beim ersten mal nicht zu stark drücken. Zwei- bis dreimal entlang
    fahren sollte reichen, dann kann man das überstehende Stück abbrechen.


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    Der Reihe nach alle freizulegenden Teile.


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    Bei den Fenster und Türöffnungen ist besondere Vorsicht geboten.


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    Auch an den Dachplatten sind seitliche Überhänge, die entfernt werden müssen.


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    Damit sind nun alle Vacu-Teile für die weitere Verwendung vorbereitet.


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    Das ist der Schnittabfall. Nicht wegwerden, sind tolle Sheet-Stücke, die man immer mal gebrauchen kann.


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    Als nächstes sollten nun die Innenkanten, an denen die Teile zusammen geklebt werden, plan geschliffen werden.
    Dazu die nächsten Tage mehr.


    Ich wünsch Euch Allen ein schönes Wochenende. :thumbup:

  • Hallo Christoph, auch Dir ein herzliches Willkommen. ^^


    Die Vakuumteile, hast du mal überlegt ob du die anformst? Dann hast du massive Wände und evtl eine Möglichkeit diese zu erweitern bzw den Schuppen in seiner Form etwas zu ändern, vergrößern sonst was...


    Hmm, darüber habe ich mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken gemacht. Bin mir nicht sicher, ob sich das finanziell lohnt.
    Das ist schon eine Menge Silikon bei den Teilen und das benötigte Gießmaterial ist auch nicht wenig. Insgesamt sind die
    MiniArt Bausätze günstig und nach dem Zusammenkleben sind die Wände sehr stabil. Aber wenn man Änderungen oder
    Ergänzungen vornehmen will, ist das eine tolle Idee.

  • Moin Micha


    Die Schuppenteile sehen sehr gut aus. Ich stell' mir gerade vor das es da schnell zu Klebeunfällen kommen kann. Das Material ist ja wohl nicht besonders dick und mit zuviel Kleber hat man das schnell aufgeweicht und versaut 8| . Ich muss mir mal den Miniart-Artikel dazu durchlesen, das sind ja Fachleute :rolleyes: . Wenn du ja schon einmal ein Vacu-Haus gebaut hast und das geklappt hat seh' ich bei dir keine Probleme die auftauchen könnten :yes: .
    Bernd

  • Alle herein spaziert, es ist noch jede Menge Platz. :)


    ie Schuppenteile sehen sehr gut aus. Ich stell' mir gerade vor das es da schnell zu Klebeunfällen kommen kann. Das Material ist ja wohl nicht besonders dick und mit zuviel Kleber hat man das schnell aufgeweicht und versaut


    Yep Bernd, dem ist genauso. Die Vorder- und Rückseiten werden ja einfach auf Stoß geklebt. Und dieser ist wiederum sehr dünn.
    Wen man aber einfach mit dem Pinselchen des Klebers beide Kanten entlang fährt, kann man nach rund einer Minute die Teile zusammendrücken.
    Nach wenigen Minuten hebt schon alles bombenfest. Ich nehme den Revell-Kleber dafür.


    So sieht das bei den beiden Seitenwänden aus.


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    Nach dem Zusammenkleben entferne ich aber die Klebekanten nicht wie im Tutorial gezeigt mit dem Messer sondern ziehe die Teile ebenfalls
    über das Schleifpapier.


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    Stehen tun sie schon mal und richtig stabil sind sie auch. Am Fenster muss noch nachgearbeitet werden.
    Da muss ich aber zuerst sehen wie der Fensterrahmen sitzt.


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    Als nächstes kommt die Front dran. Zusätzlich habe ich mir noch ein Päckchen Schienen von MiniArt
    gegönnt. Werde dann am Donnerstag oder Freitag die drei verschiedenen mal genauer vergleichen.


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  • Kann man Ingo, muss man aber in dem Fall wirklich nicht. Wenn die Teile nach wenigen Minuten
    auszuhärten beginnen, kann man sie nur noch mit übelster Gewalt auseinanderreissen. Das ist absolut stabil so.
    Die Front muss sowieso anders angebracht werden. Mehr Bilder dazu morgen. ;-)

  • Bevor die beiden teile für die Front zusammen geklebt werden, müssen links und rechts am
    vorderen Teil die Ränder weggeschnitten werden. Die Bauanleitung zeigt den Schnitt erst nach
    dem zusammen kleben. Das ist aber dann kaum noch ohne Probleme in den Griff zu bekommen.


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    Diese nun entstehenden 'Laschen' werden wie beim Kartonmodellbau möglichst plan auf die Seitenwände
    geklebt. Schon stehen die notwendigen Wände.


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    Auch innen ist das Gebüde strukturiert. Jedoch ist keinerlei Inneneinrichtung vorgesehen.


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    Meine Idee ist nun, diese beiden enstehenden Steinsäulen, die vorne als Treppenstütze benötigt
    werden, aus Stewalin nachzugießen und einen Boden aus Balsaholz einzuziehen. Dann könnte ich
    das Ganze auch von hinten mit Regalen, Schreibtisch usw. mit Leben füllen. Ins Untergeschoss könnte
    man noch ein wenig 'Gerümpel' platzieren.


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  • Erst zusammen kleben und erst dann die Seitenränder abtrennen halte ich für völlig unpraktisch. Wenn man das zuerst macht wie du es auch getan hast kommt man da viel besser dran ohne etwas zu beschädigen. 100 Punkte für diese Vorgehensweise, Micha :thumbup: .
    Da die Wände innen ja auch so toll strukturiert sind würde sich da etwas Leben durchaus anbieten. Für eine Zwischendecke wäre ich zu haben, dazu neben Waren noch 'ne alte Sackkarre, ein Pult als Lager-Kantor und einen Lagermeister. Stell' ich mir gerade sehr passend vor :yes: .
    Bernd

  • Für eine Zwischendecke wäre ich zu haben, dazu neben Waren noch 'ne alte Sackkarre, ein Pult als Lager-Kantor und einen Lagermeister. Stell' ich mir gerade sehr passend vor


    :dafuer: Yes, genau so hatte ich das vor Bernd, eventuell sogar einen Dachstock mit noch mehr Gerümpel. ;-)


    Weiter ging es mit dem einpassen von Tür und Fenster, alles nur lose eingesetzt. Passt soweit.


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    Ein Wort zu den Kanten im Tür- und Fensterbereich. Es wird nicht gelingen, diese absolut fehlerfrei
    aneinander zu kleben. Das gelang schon beim letzten MiniArt Gebäude nicht. Die Türen usw. sind
    Spritzgussteile und passen mehr schlecht als recht in die Vacu-Teile. Da helfen auch keine zusätzlichen
    aus Platten erstellten Klebeteile. Die Fenster- und Türrahmen sind einfach von Haus aus schon nicht
    wirklich gerade und passend geformt.


    Aber man kann die teilweise hässlichen Schlitze kaschieren, in dem man eben Fenster und Türen genau da drüber setzt.


    Das Gebüde kommt nun auf eine Breite von 24cm und eine Teife von 13cm. Durch die angesetzte Treppe links vorne kommen
    noch mal ca. 5cm Breite dazu.


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    Noch schnell mal das Dach zur Probe angesetzt, passt auch. :coolman:


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    Diese beiden Säulen stützen nachher den Übergang zur Treppe und sollen später auch nachgegossen
    als Stützen im Keller eingebaut werden.


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    Damit sind alle Vacu-Teile verarbeitet. Bevor es nun weiter geht, werde ich das Grundgerüst des Gebäudes bemalen.
    Hier schon mal die erste Grundierung in schwarz.


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    Als nächstes folgt dann wieder eine Schattierung in weiß.


    Edit: Hier geht's übrigens noch zu den Vorstellungen der anderen Gleise:


    Railway Track European Gauge


    German Railway Track

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