Aston Martin DB5 1:8 De Agostini/Eaglemoss

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      Aston Martin DB5 1:8 De Agostini/Eaglemoss

      wird zeit, daß hier ein neuer mieter einzieht, und zwar mein db5 - er ensteht aus den teilen des james bond abobausatzes, der in 85 ausgaben geliefert wurde;

      wie sich zeigen wird, sind an dem bausatz mindestens so viele änderungen notwendig, wie teile geliefert wurden, wenn man es als ernsthaftes modell bauen möchte und nicht einen übergroßen corgi 007 wagen in der vitrine stehen haben will. leider sind die macher des abos trotz unterstützung ab werk einem großen problem aufgesessen, nämlich der tatsache, daß es mindestens 4 007 wagen gab, und diese unterschiedliche details aufwiesen. wenig hilfreich war auch die tatsache, daß das filmauto eigentlich ein DB4 serie 5 war, dem man etliche verbesserungen angedeihen ließ, um den prototyp des DB5 daraus zu machen. der prototyp selbst unterschied sich zusätzlich noch in details vom ersten echten DB5, somit wenig chancen auf ein naturgetreues modell vorhanden waren, ohne sich gründlich mit der mateirie auszukennen.

      was auch schon den zweiten punkt betrifft, nämlich meine entscheidung, das auto als straßenfahrzeug zu bauen und sämtliche 007 gadgets verschwinden zu lassen. es gibt also baustellen ohne ende und so wird im baubericht auch oft von einer auf die andere gewechselt...

      damit mal das autochen ein herz bekommt, wurde mit dem motor begonnen, schon der kopf ist durch das fehlen der letzten reihe der schrauben aufgefallen - also wurde abgeklebt und mit silikon das innere abgeformt:








      damit dann mit dem versetzten stück silikon die richtigen konturen in den kopf gegossen werden können


      am völlig glatten kopf wurde eingezeichnet, wie die originalen konturen verlaufen


      mit der fräse wurden auch die angegossenen scharubenköpfe sowie die kerzenstecker entfernt


      sowie die aufnahmen der kopfentlüftung an der vorderseite


      danach wurde das vorderteil des kopfes in form geschliffen, da es rund und nicht eckig sein soll


      ...und ebenfalls an anderen ende sind die konturen nun so, wie im original


      bald gehts hier mit dem ölverschluß weiter...
      :D

      der öleinfüllstutzen ist ein recht eckig ausgefallenes stück, das einfach in den schlitz gesteckt würde - wenn man es nun so ließe, ALSO

      mal rundgeschliffen (überall der lack ab) und das scharnierstück ausgeschliffen und durchgebohrt


      danach wurde ein wenig mit bare metal gewerkt


      ...die buchstaben wieder versenkt


      ...und freigemacht, damit das rote wieder strahlt


      dann aus einem streifen messing ein neues scharniergelenk geformt


      und damit das ganze nicht schlabbert mit einem feinen durchgebohrten evergreenstab verfüllt


      so kann man also "auf"


      ...und "zu" simuliert werden - vorher wurde der schlitz zu einem kreisrunden loch gefräst


      kerzen gefällig? aus alu gedreht und aus evergreen stäben...


      nun wurden die entlüftungsröhrchen eingesetzt


      leider ist im unteren bereich eine stufe im kopf, und der einfüllstutzen nicht vollständig, also mal ran...


      verklebt und verspachtelt


      danach in form gebracht und die schraubenlöcher eingearbeitet


      ...als nächstes gehts an die wasserpumpe...
      Sau gut Imre, endlich auch en ein weiterer Abobausatz hier :thumbsup:
      Deine Arbeit ist natürlich eines Statlers würdig *mich in Ehrfurcht verneig*

      Achja Peter, eigentlich müsste ma deinen 300er SL auch hierher verschieben, oder? der Richtigkeit wegen ;)
      :sleeping: In der Ruhe liegt die Kraft, also hab ich die meiste Kraft, wenn ich nichts damit anfangen kann.. im Schlaf :sleeping:

      Es grüßt der Tom aus der Eifel :)
      Respekt, Imre

      den Öleinfüllstutzen zu bearbeiten, das macht sicher nicht jeder. Aber dafür gehört das hier schon in höhere Sphären.

      Topp !!!!!
      mit freundlichen Grüßen
      Wolfgang aus Köln

      KMF auf Facebook


      ja wolfgang :saint: , wenn man dann unter der decke schwebt, stößt man sich auch schon mal den kopf, bleibt nicht ohne folgen...

      leider ist die lichtmaschine an die untere abdeckung des kettentriebes und der wasserpumpe angegossen, also ab damit und mit sheet verfüllt


      von vorne sieht das desaster so aus, also muss auch hier entsprechend gewütet werden - sagt zumindest immer die stimme, die auf meiner schulter sitzt


      danach wurde von hinten aufgefüllt und von vorne mit neuen teilen wieder aufgebaut (und gleich die position geändert)


      ist schon mal ein guter start, auch die lichtmaschine wieder im rohbau, mit neuem löfterteil


      wie man sieht, verwende ich, wo es geht, schon den abfall wieder, denn da kommen weitere teile aus dem bausatz dran...
      wird übrigens alles mit dem humbrol flüssigkleber geklebt, die teile sind polistyrol...

      achja, noch zwei ansichcten des (fast) fertigen vorderteiles war ich noch schuldig


      - und die eigenbaukerze in großaufnahme

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „statler“ ()

      da das nun erledigt ist zum großteil, habe ich mir die traurigen ventildeckel vorgenommen,
      die waren schön eckig und konnten so nicht bleiben - man kann bisher meinem eingangsstatement folgen, kein teil wurde bisher in geliefertem zustand belassen :whistling:

      die angedeuteten mickrigen schraubenköpfe wurden entfernt und stattdessen bohrungen angebracht


      da die deckel auch noch zu schmal waren, wird nun mit styren rundherum aufgestockt


      und dann rundherum rundgeschliffen


      damit man sieht, ob es geglückt ist, nun noch ein wenig grundierung


      für mich sah das (zu diesem zeitpunkt) wunderbar stimmig aus - also ging es weiter ans werk mit dem block...

      es wurde eingezeichnet, was weg musste


      und das kam dann auch weg


      nun wurde der motor beiseitegestellt, mit aufgelegtem kopf, und es kam, wie es kommen muss -
      ich war nicht mehr zufrieden - die kerzen und die zylinder wollten nicht zusammenpassen -
      so wurden strenge blicke gewechselt und alles mal und mal vermessen und mit originalen verglichen,
      zum schluß war mir klar, die säge muß nochmal raus - keine gute tat bleibt ungesühnt...

      also nochmal ran mit dem rotstift


      und dan ran an die säge


      empfindliche naturen verspüren nun den drang davonzulaufen, denn nun gings dem schön gemachten kopf und den ventildeckeln an den kragen


      da nun die festigkeit beim kopf im eimer war, wurde alles eingerichtet und mit resin ausgegossen


      ...und danach die zerschnittenen ventildeckel festgehalten und verklebt - die eine seit bekam ein klein wenig sheet, da der schnitt zu optimistisch verlaufen ist


      zu diesem zeitpunkt und nach neuerlicher grundierung hätte jeder gesagt, das sieht doch schon viel besser aus


      ...in der tat, die längenverhältnisse kamen nun schon nahe ans original, dennoch, etwas war noch, das mir keine ruhe ließ...
      du hast dich ja schon gewaltig an dem Koenig Testarossa ausgetobt.. und hier geht es bunt weiter :thumbsup:
      Wenn ich nicht wüsste das daraus Hammer-Fahrzeuge werden, hätte ich etwas Mitleid mit den armen, zerstückelten Bauteilen :D
      :sleeping: In der Ruhe liegt die Kraft, also hab ich die meiste Kraft, wenn ich nichts damit anfangen kann.. im Schlaf :sleeping:

      Es grüßt der Tom aus der Eifel :)
      zerlegen die dort auch die autos? umpf...

      na mal erst beiseite, nach längerem studium dämmerte es, das obere stück des blocks ist zu hoch ausgefallen, das mit den zylindern,
      also gings mal daran, das zu begradigen - ich habe mir nicht zugetraut, alles so zu verspachteln/verschleifen, daß ein schöner übergang dabei rauskäme, also kam wieder silikon zum einsatz,
      wurde zunächst die eine seite abgeformt und danach die teile aus dem silkon geschnitten, die im wege gewesen wären, und mit knetmasse hinterfüttert, und anschließend mit resin ausgegossen:


      also mal vorher.......................................................................und nachher


      auch steht jetzt die motorhalterung nicht mehr so weit aus dem block, wie zuvor


      ...und ab auf die andere seite


      und dann noch eine kleine korrektur des tieferen teils des rückwärtigen motorblocks


      dann wurde noch das vorderteil begradigt, hier gibt es wohl eine ausnehmung der viel zu heftigen vorderachse zuliebe, die wird also auch neu gemacht werden müssen


      als nächstes wurde die ölwanne überarbeitet


      was sich aber als teilweise unkorrekt erwies, also nochmal ran ans sheet und spachtel


      und dann noch die löcher für die verschraubung mit dem block


      danach mussten nur noch die (jetzt korrekten) schraubensitze sowie der neu verlegte platz für den ölfilter gebaut werden


      dann noch der verschraubungsrand unten und der flansch für die ölpumpe sowie die versteifungsrippen...


      SO, jetzt nur noch das getriebe und vergaser + auspuffkrümmer, dann wäre der motor "fast" so weit...
      Imre, bei so vielen Änderungen und Korrekturen könntest du das eigentlich direkt komplett selber bauen. Das nenn ich mal Detailwut, aber: Chapeau !!
      mit freundlichen Grüßen
      Wolfgang aus Köln

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      hihi, ich sagte ja anfangs, so viele verbesserungen, wie teile geliefert wurden - wobei das ja nicht ganz stimmt, denn:
      für mutige, die felgen kommen noch - da sind dann vier mal 72 speichen einzusetzen, vorher natürlich 576 löcher zu bohren...
      und alles nur, weil dem bausatz kein ersatzrad beiliegt 8|
      Junge, Junge, der Motor ist noch nicht mal fertig und da steckt schon mehr Arbeit drin als in so manchem fertigen Modell!

      Schöne Grüße
      Henning
      Schöne Grüße
      Henning aus Hannover

      Hysterie und Hexenjagd und trotzdem Nummer E.I.N.S.