Ford Capri RS 3100 Academy 1/24 mit Motor in der DRM Version 1974

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      Ford Capri RS 3100 Academy 1/24 mit Motor in der DRM Version 1974

      Hallo zusammen,

      ich habe mich entschlossen euch an einem Baubericht teilhaben lassen den ich 2015 im WMF angefangen habe und
      derzeit dort fortführe. Ich hoffe es findet euer Interesse.

      Basis ist der bekannte Bausatz von Academy:

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      Entstehen soll diese Rennlegende die ab 1974 in der DRM und Europameisterschaft gefahren ist.

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      Den passenden Decalbogen habe ich mir sicherheitshalber 2x vom Decal-Doc besorgt.

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      Hier zur Erinnerung ein paar Bilder vom Basismodell:

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      Ich möchte hier nicht die einzelnen Bauschritte aufzeigen die zum bisherigen Ergebnis geführt haben,
      so das ich relativ zügig zum aktuellen Stand kommen kann, daher nur ein paar Bilder auf denen man die Veränderungen/Umbauten
      sehr gut erkennen kann. Wer es ausführlicher wissen möchte den verweise ich an diesen Link im WMF.
      wettringer-modellbauforum.de/f…ge=Thread&threadID=56100&

      Die weißen Flächen sind die mit Plastiksheet überarbeiteten Stellen. Hier die wichtigsten Änderungen:
      - Frontschürze verlängert
      - Vorne und hinten die Radkästen verbreitert
      - Lufteinlässe in den hinteren Kotflügeln aufgebaut
      - Heck überarbeitet
      - Heckbürzel neu erstellt
      - seitliche Fensterrahmen und B-Säule überarbeitet
      - Heckscheibenholme angepaßt

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      Das war der 1. Teil des bisherigen Umbau´s.

      Gruß Boris :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Boris66“ ()

      Hallo,

      weiter geht es hier mit dem aktuellen Stand der Karosserie.

      Nach dem ich noch ein paar kleinere Korrekturen und Ergänzungen vorgenommen (siehe Pfeile)
      habe, wurde das Ganze grundiert und sieht derzeit so aus:

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      Die Felgen stammen übrigen vom 934er Revell-Porsche, die Slicks sind vom M1.

      Soweit die Vorgeschichte zum bisherigen Bau. Am 1. November 2018 habe ich mir
      den Capri wieder hervorgeholt, da ich diesen jetzt fertigstellen möchte.
      Als ich mir die Karosserie so angesehen habe kam mir die Idee hier einen Motor
      einzubauen. Da ich aber zunächst nichts passendes gefunden hatte, wollte ich die Idee schon verwerfen
      bis mein Sohn so lapidar gemeint hatte "wenn es keinen gibt dann bau ihn doch selber".
      Also wird der Motor Scratch gebaut, nur die Getriebeglocke ist von einem anderen Bausatz.

      Im Capri RS 3100 war ein Ford Cosworth GAA 6Zylinder verbaut.
      Hier ein Link zum Vorbildmotor: race-cars.com/engsold/cosworth/gaa-v6/gaa-v6pa.htm

      Angefangen habe ich damit die Grundform aufzubauen. Für die Maße habe ich mich zum einen an einem anderen vorhandenen
      Modellmotor und am F1 Ford Motor von 1974 aus einem Ebrro-Bausatz ( umgerechnet auf 1/24 und sechs Zylinder ) orientiert.

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      Dann habe ich begonnen dem Motor Struktur zu geben:

      - Nockenwellenabdeckungen mit Kühlrippen und Verschraubung versehen
      - Riemenscheiben erstellt
      - Ansaugtrichter erstellt
      - Nebenagregate für den Motorblock

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      Weiter geht es im 3. Teil.

      Gruß Boris :)
      Noch Interesse?

      Es wurden jetzt noch ein paar Details angebracht und die Front des Motorblocks
      aufgebaut mit Umlenkrollen, Antriebsscheiben, Verschraubung etc.
      Hier musste ich viel probieren und nacharbeiten damit die Riemen
      später auch richtig laufen. Das Ganze wurde dann grundiert.

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      Anschließend kam Farbe ins Spiel. Die Riemen wurden probeweise aufgezogen
      und die Einspritzdüsen mit Leitungen und Zündkabel eingebaut.

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      Hier mein ein Vergleichsbild Original und Modellmotor:
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      Ab hier seit Ihr auf dem derzeitigen Stand.
      Ich bin gerade dabei die Einspritzpumpe zu bauen und damit verbunden das Gasgestänge.

      Der Motorinnenraum wird noch aufgebaut sobald der eigentliche Motor fertig ist.

      Bin auf eure Resonanz gespannt.

      Gruß Boris :)
      Der Rohmotor sieht echt Klasse aus - da hüpft mein Modellbauherz.
      Nach der Bemalung verliert er allerdings etwas an Charme - ok 1:24 ist schon n kleiner Maßstab und das ganze im zusammengeklebten Zustand zu bemalen ist auch ne Herausforderung,
      aber die Ansaugtrichter sollten einfach nach Alu aussehen und da ist der Farbton falsch und die Pigmentierung der Farbe viel zu grob.
      Den Motorblock blau zu machen ist ne Klasse Idee, leider sind die Kanten von Blau zu Silber durch die Pinselbemalung etwas unscharf - aber fällt im eingebauten Zustand, mit den ganzen Einspritzleitungen
      wahrscheinlixch nicht mehr auf.

      LG
      pancha
      @Karl-Heinz: jepp, noch einer, den habe ich sogar vor meinem 2600er angefangen.
      Da ja aller Guten Dinge drei sind, wird auch noch ein Dritter gebaut.
      Das wird ein Kit-Basching aus dem Doyusha Capri und einem Revell Shelby GT 350.
      Hab ich auch schon testweise angefangen.
      Ich denke auch, dass ich dem original Motor so weit das möglich ist schon relativ nah bin.

      @Pancha: Das ich dich mit meinem Motorenbau als solches anspreche freut mich ganz besonders, da du ja
      auch jemand bist der gerne viel selbst an seinen Modellen macht und das in einer Perfektion
      von der ich weit entfernt bin, vom Lackieren ganz zu schweigen. Du hattest ja schon bei dem
      von mir gebauten Porsche-Motor die ähnliche Kritikpunkte. Ich kann mich einfach immer noch nicht damit anfreunden
      für so kleine Teile die Airbrush zu benutzen (Ist halt bei mir ein längerer Lern- und Erkenntnisprozess). Mit bloßem Auge ist das in Natura gar nicht so auffällig.
      Bei der Farbwahl wollte ich die eigentlichen Trichter von dem Rest nach hinten etwas absetzen.
      Vom blauen Motorblock wird man später tatsächlich nicht mehrt viel sehen.

      @Bob: Danke, für deine lobenden Worte.

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      Für Alle,

      hier das Neueste aus der Motorenschmiede.

      Ich habe aus Plastiksheet und einer Spritzenkanüle die Einspritzpumpe gebaut.

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      Als nächstes habe ich die Hebel und die Halterung für das Gastgestänge sowie den Gaszug erstellt.
      Für die Hebel habe ich den oberen Rand eines Teelichtbleches verwendet, da am Rand das Blech einmal gebogen
      ist und somit doppelte Stärke hat. Das sorgt für eine größere Stabilität und ist immer noch recht dünn,
      außerdem kann man sehr nah an den Rand bohren was bei Plastiksheet problematisch werden kann.

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      Dieses Teil habe ich dann an der Nockenwellenabdeckung angeklebt.
      Die Einspritzpumpe wurde provisorisch an ihre Stelle gesetzt um zu sehn ob alles
      soweit passt, endgültig wird diese erst festgemacht wenn das Gasgestänge und der Gaszug angebracht wurde.

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      Zum Schluß noch eine kleine Spielerei mit zwei Mechanikerfiguren (Fujimi).

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      Gruß Boris :)
      Habe ich auch schon öfters bei mir festgestellt, dass wenn man solche Sachen komplett selbst baut einfach bei manchen Sachen Kompromisse eingehen muss, bei 1:24 sowieso.
      Sehe ich ja grad bei meinem 312 und der ist noch in 1:20 .
      Nichtsdestotrotz ist der Motor für mich Top gebaut :thumbup:
      Und fast zu Schade um ihn im Motorraum zu verstecken .
      Heute schon gelacht ?
      Gruß Karlheinz :D

      Alle von mir gemachten Bilder stehen unter CC0
      Hallo auch von mir Anerkennung für den Scratch Bau, ich kann aber auch verstehen, dass man selbst ein wenig kritischer drauf schaut, man denkt halt selbst, es wäre auch ein bissle sauberer gegangen. Allerdings vergiss nicht, dass das ein sehr kleiner Motor und verdammt große Fotos sind :) Also du kannst schon zufrieden sein, das ist eine gute Arbeit.
      Hallo zusammen,

      vielen Dank euch dreien für eure motivierenden und anerkennenden Worte. 8o
      Die vergrößerten Aufnahmen lassen ein schon manchmal zweifeln, da sie gnadenlos jeden
      Fehler bzw. Unzulänglichkeit aufzeigen.

      Meine Mechaniker und ich haben heute noch das Gasgestänge, den Gaszug sowie die Einspritzpumpe samt
      Benzinleitungen angebracht. Das war eine ganz schöne Frickelei. 8|
      Für den Gaszug habe ich auch noch eine kleine Halterung aus Teelichtblech gemacht.
      Die Rückholfeder für den Gaszug ist nur der Prototyp, ich will probieren diese noch etwas dünner zu kriegen
      und feiner zu wickeln.
      Farblich muß am Motor natürlich noch an der einen oder anderen Stelle nachgebessert werden, aber ich bin ja auch noch nicht fertig.
      Es fehlt noch die Lichtmaschine und ein Nebenaggregat sowie die eine oder andere Leitung.

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      Gruß Boris :)
      Motorenbau für den kleinen Capri?
      Du spinnst doch!

      So mag ich es aber.
      Mir gefällt was ich sehe.Einzelteile mit ner Airbrush zu lackieren ist schon nervig.
      Wenn dann aber ein kompletter Motorblock mit Anbauteilen lackiert werden soll greife ich auch lieber zum Pinsel und versuche das ganze am ende mit einem washing zu verschleiern.

      weiter so!

      http://mezzo-mix-models.jimdo.com

      Neu

      Eigentlich nicht, ich möchte den Capri schon vollständig bauen,
      da er ein absolutes Wunschmodell von mir ist.

      Den Anstoß einen Bau in diese Richtung zu dokumentieren gab mir "Raybrig"
      beim 935er Doppelturbomotor. Daher experimentiere ich hier ein weinig.
      Da soll dann später noch Hebebühne, Motorkran etc. dazu kommen.

      Gruß Boris :)