Bachem Ba 349 A Natter - Brengun 1/144

      Bachem Ba 349 A Natter - Brengun 1/144

      Kennt jemand die Bachem Natter in 1:72 ? Also wer's kennt, der kann sich vorstellen, daß das nette kleine Raketenflieg in 144 leicht pervers wird : Gesamtlänge des Modells ganze 3,5 cm ! Und wer mich kennt, der weiß, daß ich das Modell nicht einfach so auf eine kleine Platte schmeiße - da muß schon ordentlich was drumrum . . .

      Einen Startturm scratch mit Tanklastern hab ich mir eingebildet - und stellte mir nach einer Woche Arbeit die Frage, ob ich nicht langsam für solche Fummeleien zu alt werde ;(

      Naja - jetzt hab' ich's fertig :

















      Die kleinsten Dinge machen immer die größte Mühe ! (Oskar Wilde)
      8o :coolman: tolle Arbeit :yes: :bowdown: :bowdown: :bowdown: :bowdown: :bowdown: :super: :super: wundert mich nur dass du Startturm und LKWs nicht in Tarnmuster lackiert hast :huh:
      Gruß vom Roland aus Ternitz (bald Pernitz ;) )/NÖ
      Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann,
      den Mut, Dinge zu ändern die ich ändern kann
      und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden

      ein gutes Wort verweilt vielleicht ein wenig, aber ein schlechtes geht nie wieder weg

      Balrog schrieb:

      wundert mich nur dass du Startturm und LKWs nicht in Tarnmuster lackiert hast :huh:


      Hab mich da an die existierenden Fotos gehalten. Die Tanklaster - sieht man auch bei Me 163 Komet Filmaufnahmen - hatten extra zwei verschiedene Grundfarben, um sofort C- und T-Stoff auseinanderzuhalten. Der Turm war eigentlich nur für Testzwecke geeignet und sollte während des scharfen Einsatzes durch Lafetten an Strommasten und fahrbare Lafetten ersetzt werden.

      Da im Bausatz zwei Natter enthalten waren kommt so ein Strommasten-Diorama in Kürze . . . es ist eigentlich schon fertig, nur die Fotos müssen noch gemacht werden. In dieser Natter sitzt dann auch ein selbstgegossener Pilot ^^
      Die kleinsten Dinge machen immer die größte Mühe ! (Oskar Wilde)
      8o wieder was gelernt :thumbsup: :00000436: freu mich auf die zweite Natter :yes: :thumbup:
      Gruß vom Roland aus Ternitz (bald Pernitz ;) )/NÖ
      Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann,
      den Mut, Dinge zu ändern die ich ändern kann
      und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden

      ein gutes Wort verweilt vielleicht ein wenig, aber ein schlechtes geht nie wieder weg
      Sauber Axel wieder ein Stück Geschichte im Winzmaßstab, gefällt mir wieder ausgesprochen gut, hab auch gleich mal was über die Natter gelesen .
      Aber eine Frage, war die Abschußrampe zum drehen gebaut oder besser gesagt gab es das so wirklich ?
      Heute schon gelacht ?
      Gruß Karlheinz :D

      Alle von mir gemachten Bilder stehen unter CC0

      Agent K schrieb:

      Sauber Axel wieder ein Stück Geschichte im Winzmaßstab, gefällt mir wieder ausgesprochen gut, hab auch gleich mal was über die Natter gelesen .
      Aber eine Frage, war die Abschußrampe zum drehen gebaut oder besser gesagt gab es das so wirklich ?


      Die große Startrampe war drehbar gelagert - vermutlich wegen den Windeinflüssen. Diese war aber sehr aufwendig und konnte nur auf fest installierten Betonplatten befestigt werden. Natürlich hatten die Alliierten sehr schnell raus, wo die waren und so waren diese ideale Ziele für die Tiefflieger. Um der Sache zuvorzukommen sollten die Lafetten auf Strommasten montiert werden können und so etwas besser getarnt sein. Da man aber mittlerweile stärkere Startraketen bekommen hatte (das Raketentriebwerk alleine war für einen Senkrechtstart zu schwach) konnten die Startschienen extrem verkürzt werden und mobile Lafetten auf speziellen Transport- und Startanhängern wurden möglich.


      Quelle: wikipedia
      Startturm während der ersten Startversuche in Kircheim / Teck. Die Betonplattform ist auf diesem Foto nur zu erahnen, aber da diese heute noch existieren (3 Stück, die aber bald einer neuen Bahntrasse weichen müssen) gibt es auch Fotos davon :



      Quelle : https://www.google.de/search?q=natter+startrampe&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&sqi=2&ved=0ahUKEwj1z53pqrLTAhXjA8AKHacvBCAQsAQINg&biw=1366&bih=658#imgrc=QvKTienCES4olM:


      Quelle: wikipedia

      Vereinfachte Startlafette auf einen Telefonmasten/Strommasten montiert.




      Quelle: google.de/url?sa=i&rct=j&q=&es…6SBw&ust=1492753661130404

      Dies sollte die endgültige mobile Startrampe werden. Darauf konnten zwei Nattern transportiert werden. Nach dem Abladen konnte das Gestell aufgestellt werden und die beiden Nattern gestartet werden. So war man von festen Standorten unabhängig und konnte von den übermächtigen alliierten Flugzeugen nicht so leicht entdeckt werden.
      Die kleinsten Dinge machen immer die größte Mühe ! (Oskar Wilde)