Yamaha YZR M1 von 2005 U.S. Inter-coloring edition

    • Tamiya:
    • Im Bau:
    • 1:12

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      Yamaha YZR M1 von 2005 U.S. Inter-coloring edition

      Der Start in die MotoGP Saison 2017 war ja schon letztes Wochenende und jetzt packt es mich auch wieder...

      Diese M1 liegt schon eine Weile bei mir rum, es haben sich im lauf der zeit dann auch noch ein paar Detailsets dazugesellt, lediglich Farbe muss ich mal bei Gelegenheit besorgen. Dank Karlheinz' Unterstützung hab ich jetzt auch genügend Bildmaterial :thumbup: Nun, in dieser Form wird es wohl danach kein weiteres Projekt mehr geben, aber die wird nochmal entblättert gebaut. Der Bau wird daher auch wieder etwas mehr Zeit beanspruchen und läuft auch noch neben den Militärprojekten und vielleicht ein, zwei anderen GP Moppeds.

      Da die Rossi Decals beiliegen, werde ich wohl auch diese Version bauen. Der Bausatz gibt allerdings einige Details falsch wieder, was aber mit den Zurüstteilen auszubügeln ist. Die Version ist nur in einem Rennen gefahren, daher gibt es keinen Spielraum. Die Carbon Decals von Studio 27 werde ich auch versuchen zu verwenden, aber auch hier passt nicht alles. Hoffentlich diesmal Versatzfrei gedruckt. Bei der Edwards M1 war das jedenfalls nicht der Fall, so dass ich dann die Lorenzo M1 wieder selber geschnippelt hatte. Viele der Zurüstteile sind auch inzwischen nicht mehr zu haben, T2M hat, glaube ich, aufgegeben und die Tamiya gabelsets sind auch nur noch schwer zu bekommen. Die MFH Bremszangen will ich nun auch mal verwenden, mal sehen wie da geht. Aufpolieren und Klarlacken wäre da meine Vorstellung. Das TS Kettenset hat sich schon selbst zusammengefügt, oder vielleicht war ich das auch ?( . Wie gesagt, das Zeug liegt schon eine Weile...

      Angefangen hab ich mit der Schwinge, entkernen und so... Danach steht die Verfüllung mit Milliput an, den Rahmen werd ich aber diesmal lassen. Bei den beiden anderen M1 hab ich dann Probleme beim Zusammenbau gehabt, da ist jedes Fitzelchen Platz verplant. Bilder gibt's dann vor dem Lack.


      Es grüßt Floyd ( im realen Leben Heiko ) vom Sachsenring (Hohenstein-Ernstthal) :halm:
      @ Icky Bob: 'Mal wieder etwas Glanz in die Bude' war so mein Gedanke. Was die T2M Sachen betrifft ärgere ich mich, nicht noch mehr gebunkert zu haben. Für mich ist das im Moment mehr wert, als Geld auf der Bank. Verschiedene Fittinge gibt es zur Not von HD, aber gerade Sechskantdummies und so Sachen ist nichts gescheites zu haben. Für die geplanten Projekte wird es erstmal reichen, aber irgendwann ist auch der größte Vorrat erschöpft.

      @AgentK: Die R1?
      Es grüßt Floyd ( im realen Leben Heiko ) vom Sachsenring (Hohenstein-Ernstthal) :halm:
      So, die erste Schwinge ist verfüllt. Milliput ist ziemlicher Kleister, GreenStuff hat sich was besser verarbeiten lassen. Leider bleibt das aber immer etwas hartgummiartig und lässt sich auch nicht wirklich gut schleifen. Mal sehen, wenn morgen alles ausgehärtet ist, wie sich das schleifen bei Milliput anlässt. Wichtig bei diesen Schwingen ist, vorher ein Stück Sheet einzukleben, um den Durchlass fürs Federbein getrennt modellieren zu können. Anderenfalls schiebt man die Masse ständig hin und her. Den Rahmen hab ich dann doch gemacht, wird schon passen. Was ich aus dem zweiten Bausatz mache ist noch nebulös, vielleicht so eine Art Replic (das geht beim TÜV aber sicher wieder nicht durch :D )





      Es grüßt Floyd ( im realen Leben Heiko ) vom Sachsenring (Hohenstein-Ernstthal) :halm:
      Na, klebt alles voll, vor allem beim Mischen und auch am Anfang beim Spachteln. Mit Beginn der Aushärtung wird es langsam besser. Wie gesagt, Vergleich zu Greenstuff. Dort musst man ab und zu anfeuchten, aber an Fingern und Werkzeug klebt nichts. War ja auch nur der erste Versuch, wird bestimmt noch besser...
      Es grüßt Floyd ( im realen Leben Heiko ) vom Sachsenring (Hohenstein-Ernstthal) :halm:
      Letzhin ist Milliput recht gut zu verarbeiten, auch wenn das schleifen ob der Härte aufwendig ist. Mit den Schwingen bin ich durch, aber nicht wirklich zufrieden. Irgendwie ist semimattschwarz nicht meins. mit den Acryls eher unproblematisch aber mit Zero und ähnlichem nicht ganz einfach. Die Grundierung bleibt zu rauh, der Lack bekommt zuviel Glanz. Acryl ist mir hier nicht widerstandsfähig genug, da für die Detaillierungsorgie immer wieder irgendwo drangegriffen werden muss. Selbst mit Enamel hab ich da schlechte Erfahrungen gemacht. Auf die Schwinge kommen auch noch Decals drauf, mal sehen wie das dann aussieht und ob ich dort versiegeln muss oder ob das auch so geht.

      Weiter geht's an den Rahmen und dem Federbein. Dort will ich noch den Sensor für den Federweg ergänzen. Das wird wieder ein Riesenprojekt, mal sehen ob vor Weihnachten ein Rollout stattfindet.





      Es grüßt Floyd ( im realen Leben Heiko ) vom Sachsenring (Hohenstein-Ernstthal) :halm:
      Also mir gefällt der Schwarzton vom Glanzgrad her :thumbup:
      Könntes eventuell von Alclad diesen Klear Kote Semi Matt nehmen, der hat eine wirklich schönene "Glanz".
      Nur wenn die Farbe zu alt ist wird sie fast nicht mehr trocken (bei mir so und Bob ging es glaub auch schon so)
      Heute schon gelacht ?
      Gruß Karlheinz :D
      Hallo Heiko,

      Ich finde das schwarz auch sehr gut getroffen. Glatt und seidig wie's sein soll.

      Zum versiegeln der Decals hätte ich auch zuerst an Klear Kote gedacht. Die krassen Probleme, die Karlheinz angesprochen hat, hatte ich bisher nur mit der glänzenden Variante. Das Semi Gloss scheint ganz gut zu trocknen und eine belastbare Oberfläche zu ergeben. Aber ich hab's zugegebenermaßen noch nicht so häufig verwendet.

      Gruß,
      Bob
      Naja, mal schauen... Erstmal waren die Federbeine dran. Entkernen, zersäbeln, scratchen (Verstellring)... Das erste ist schon etwas fortgeschritten, der obere Teil mit dem Verstellring geht in den Lack. Das Umlenkstück war auch eine Herausvorderung, vor allem die Aussparungen, die Tamiya vergessen hat. Bei späteren Modellen der M1 (ab 2005) sind die nicht mehr da, wahrscheinlich fehlte es an Stabilität. Hier aber ein Detail was ich wollte :D



      Es grüßt Floyd ( im realen Leben Heiko ) vom Sachsenring (Hohenstein-Ernstthal) :halm:
      :) Moin Heiko !

      Sieht ja schon wieder hochinteressant aus was Du zeigst ! Bin auf jeden Fall dabei und freue mich schon auf Deine Baufortschritte ,auch wenn ich z.Zt. nur sporadisch lauern kann...

      Was mich verwundert sind die Endungen der Feder. Eigentlich sind die Enden doch plangeschliffen.
      Bin mal kurz in die Werkstatt geflitzt und habe mir das White-Power-Teil von Ablegers Mz belauert ; das Schwedengold (Öhlins) Deiner M1 ist wohl auch so aufgebaut. Soll absolut keine Kritik sein ,Heiko, aber da Du ja ein gaaaanz klein wenig detailversessen :D bist habe ich mir gedacht ich sag`s gleich bevor Du dich später ärgerst...





      Grüße, Burkhard

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „guzzifuzzi“ ()

      Sehr schön Heiko , die Kolbenstange wurde durch echtes Metall ersetzt :thumbup: und der Verstellring ist dir in der winz größe ja hervorragend gelungen ,Tippe auf 10 Teilig .
      Burkhard ich glaube Heiko hat die Feder selbst gewickelt, da die von Tamiya bestimmt zu dünn oder die Wicklungen falsch sind, das Problem hab ich auch immer ....übrigens Heiko, die Wicklungsabstände sind perfekt gleichmäßig !
      Heute schon gelacht ?
      Gruß Karlheinz :D
      Kolbenstange aus Metall - wunderbar. Feder schön gleichmäßig gewickelt - sehr schön, und der Verstellring - eine schöne Pfriemelarbeit - Klasse.
      Zu den Federenden muss ich was aus meiner Lehrlingszeit vor über 40 jahren beitragen. Feder über einen Holzrundstab stülpen - mit dem Stab ganz nah an die Schleifscheibe von nem
      Schleifbock- die Feder langsam an die Scheibe führen und andrücken. Das Ende wird heiß, glüht und legt sich wunderbar an - so Gott will.
      Ich weiss nicht, ob das bei so einem kleinen Federchen überhaupt funktioniert - aber damals mussten wir etliche Federn so anfertigen.
      War jetzt nicht Besserwisserig gemeint, aber als ich die Feder sah wurde ich einfach an meine Jugendzeit erinnert.

      LG
      pancha
      sehr geile Arbeit, bei dem Bike bin nich natürlich auch am Start :thumbup:
      :sleeping: In der Ruhe liegt die Kraft, also hab ich die meiste Kraft, wenn ich nichts damit anfangen kann.. im Schlaf :sleeping:

      Es grüßt der Tom aus der Eifel :)
      Hhm, viel Aufregung um die Feder... Bob hat recht, das ist das Bausatzteil aus dem Gabelset. Planschleifen allein macht eh keinen Sinn, da müsste die Steigung der letzten Windung auch entsprechend abflachen. Passende Federn gibt es zwar bei einem Normteillieferant, da muss ich mal die Lieferbedingungen abfragen. Selbstwickeln aus Kupfer wäre auch noch eine Option. Da aber die Feder eh fast vollständig im Hohlraum der Schwinge steckt ist bei entsprechender Einbaulage das falsche Ende kaum wahrnehmbar. Mal sehen, das hat noch Zeit bis zur Montage... Ich hab dafür den Sensor noch gefummelt, das sind Teile, die schon beim hinsehen kaputtgehen wollen. Bei eingehender Betrachtung wäre noch zu sagen, dass die Dimensionen des Federbeins insgesamt nicht ganz passen. So ist das aber mit vielen Teilen, wobei Tamiya aber noch immer ganz gut liegt. Andere Hersteller vergeigen da noch wesentlich mehr.

      Die zweite M1 wird wohl eine Art Custom Street Racer. Ich werde dort die Sensorik auf die Wheelie Kontrolle beschränken, das sind die Drehzahlsensoren an den Bremsen. Federwegüberwachung, Schaltautomat und der ganze Kram entfällt. Vielleicht kommt auch statt der offenen Trockenkupplung ein geschlossenes Kupplungsgehäuse dran. Beleuchtung könnte mit Xenonbrennern funktionieren, die lassen sich gut integrieren. Straßenzulassung in Europa... wohl eher nicht, wird wohl ein toleranterer amerikanischer Bundesstaat. Statt dem tristen schwarz gibt es poliertes Aluminium, die Schwinge glänzt schon vor sich hin. Der Verschleißschutz für die Kette wird dann noch Carbon. Kettenspanner und Bremszangenträger werden eloxiert. Der nicht aufgefüllte Rahmen wird auch schon aufpoliert, am Rennrahmen fummel ich immer noch. Der M1 Rahmen hat innen so blöde Konturen, einfach geht anders... Mit der Farbe bin ich noch nicht ganz klar, ein Candy Rot oder nochmal das Orange vom Cafe Racer und dazu wieder ein wenig Carbon. Vielleicht auch was ganz schräges, mal sehen. Die Rennmaschine ist da fix, da ist es relativ einfach. In dem Rutsch werd ich auch mal noch die zweite Panigale mit fertigstellen, da fehlt auch noch eine Idee...









      Es grüßt Floyd ( im realen Leben Heiko ) vom Sachsenring (Hohenstein-Ernstthal) :halm:
      ich hab ja keine Ahnung von Zweirädern, Aber was hier gezeigt wird gefällt mir sehr.
      Spiele den eher stillen mitlesen hier...

      Habe aber ne Idee für die Farbe der zweiten: hellblau/himmelblau matt mit Carbon? Das Carbon in Hochglanz. Das wäre mal was ganz anderes als ständiger Hochglanz im decklack...
      Grüße
      Christoph