Interessante Frage: Wie bearbeitet mann sicher Resin

      Interessante Frage: Wie bearbeitet mann sicher Resin

      Hallo Modellbauer & Modellbaufreunde

      Ich habe diese Seite von unserem Kurt @Science einsetzten lassen danke noch mal :thumbup:

      Da ich in einem Militär Modellbauforum eine solche Spalte für Resin gefunden habe und Sehr Interessant fand & Finde was muss man bei Resin bei der verarbeitung auf passen oder auch wissen sollte

      beim Kleben , Schneiden , Sägen , Schutzmasnahmen wie Schutzmaske unter anderem auch das der feine Resin Staub Giftig ist wenn man in ein Atmed

      Da es immer noch Modellbauer / Modellbaukollegen nicht wissen das Resin staub Giftig ist wie Asbest

      Ich hoffe es gibt dazu Interessante Berichte
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      MfG Björn aus Aichtal :thumbsup: Baden-Württemberg


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Herr von Boedefeld“ ()

      Hallo Karlheinz ,

      Ich habe mir jetzt zwei Umbausätze aus Resin gekauft für meine Bundeswehr Bausätze
      und da muss ich vor dem Aufbau sicher Schneiden Sägen und kleben was für material oder werkzeug brauche ich für Resin bearbeitung?
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      MfG Björn aus Aichtal :thumbsup: Baden-Württemberg
      Also Björn ich habe hauptsächlich nur bei Figuren mit Resin zu tun, die Angüsse sind immer sehr klein meist werden die sogar schon vom Hersteller entfernt, sägen muss ich da nix .
      Was ich nehme, Sekundenkleber fürs verkleben und Naßschleifpapier und ich schleife auch nur Nass.
      Wenn du trocken schleifst reicht Staubmaske FFP3 und mach das nicht in der Wohnung .
      Heute schon gelacht ?
      Gruß Karlheinz :D
      Alles klar danke Karlheinz dann werde ich allso morgen mal in meiner umgebung in denn Baumarkt gehen und noch
      parr Nassschleiffpapier hollen und lieber noch ne mittel große schüssel das ich dann auf der sichern seit bin mit der schleif arbeit bin

      BS : gibt es für Resin irgend ein spezial werkzeug ?
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      MfG Björn aus Aichtal :thumbsup: Baden-Württemberg
      björn, auch polistyrol oder holz ist gar nicht fein, wenn man den staub einatmet, insofern ist die staubgeschichte wie bei allen anderen materialien zu behandeln -
      entweder vorsichtig oder eben mit einer schutzmaske arbeiten -
      schleifen würde ich ohnehin immer naß, das bindet den staub und außerdem hält das schleifmittel länger und man sieht, was man gemacht hat -
      fräsen oder bohren hängt von der menge ab - beim bohren fallen ja nur späne an, das ist nicht problematisch, ich fräse mit absaugung (alter staubsauger mit kleiner düse und zielgerichtet über dem fräsgut angebracht... das mache ich ohnehin eher wegen der sauberkeit (das material wird leicht statisch und "klebt" dann überall fest) und nicht so sehr wegen gesundheitlicher bedenken...
      beim kleben ist im prinzip nur zu beahcten, daß man den passenden kleber nimmt - ich verwende seit 30 jahren zweikomponentenkleber (uhu sofortfest oder ähnliches) - superkleber ist bei der porösen struktur ein problem, auf glatte glänzende resinoberflächen kann man kleinteile aber schon mit SK kleben - wie generell meine zugangsweise ist, SK nur bei kleinteilen ohne mechanische beanspruchung zu nehmen, sonst gehn die womöglich wieder ab...
      resin ist zwar nach dem abbinden nicht mehr chemisch aktiv (sonst wäre es noch flüssig), ich würde aber aus rücksicht auf die haut nach schleif oder bohrarbeiten die hände mit seife waschen, damit du keine hautprobleme bekommst - es gibt ja leute, die schon beim staubwischen in der wohnung ausschläge bekommen oder rissige haut...
      Moin Björn

      Manchmal muss man Resinteile bohren oder auch Teile davon absägen, häufiger schleifen. Ich mache das immer per Hand und so wirbelt fast kein Staub auf, das schleifen dann unter Wasser, ist sicherer besonders wenn man viel schleifen muss.
      Meine Werkzeuge sind Handbohrer, fotogeätzte Säge und Nassschleifpapier in unterschiedlichen Körnungen wobei das grobe Papier nur zum Einsatz kommt wenn viel Material abgetragen werden muss wie es bei einigen meiner Umbau-Kabinen der Fall ist. Zum kleben ist Sekundenkleber erste Wahl, davon habe ich flüssige, 2K und auch Gel da, je nachdem was ich für am geeignetsten halte, Kleinteile ohne Belastung klebe ich auch ab und zu mit wenig Schmucksteinkleber an was den Vorteil hat das nicht sofort die Kleinteile an der Pinzette festkleben wenn mal etwas Sekundenkleber daneben kommt.

      Ciao, Bernd

      statler schrieb:



      ich fräse mit absaugung (alter staubsauger mit kleiner düse und zielgerichtet über dem fräsgut angebracht... das mache ich ohnehin eher wegen der sauberkeit (das material wird leicht statisch und "klebt" dann überall fest) und nicht so sehr wegen gesundheitlicher bedenken...


      Alte staubsauger haben kein partikelnfiltern die so fein sind das die den staub festhalten (ob die uberhaupt ein filter haben.....), daher blasen die alle klein teile wieder in den raum, eigentlich machts du es mit ein staubsauger schlimmer. Ich wurde es lieber sagen als frasen (mit sagen sind die korner grosser) sonst gut nass halten z.b. mit wasser aus einen planzenspritze, eine schutzmaske tragen, und den staub mit klebeband andersrum auf die hand wikkeln und damit den staub auf nehmen.
      "das licht am ende des tunnels kan auch einen Muppet mit eine taschenlampe sein' :D
      Am besten du nimmst eine art Verdünnung und wischt kurz drüber.
      Keine Angst,am Resin kann da nix passieren.
      Dann würde ich ein sehr feines Schleifpapier,ich nutze immer Schleifpads,und schleifst kurz alles an.
      Danach abblasen und das wars.

      http://mezzo-mix-models.jimdo.com
      Hallo Ingolt

      Ich schrubbe die Resinteile schön mit Scheuermilch ab, dann geht's weiter mit dem Lackaufbau wie man (ich) es auch an normalen Plastemodellen mache :yes: .
      Durch die Scheuermilch werden die Reste vom Trennmittel entfernt und das Resin leicht angeraut, so hat der Lack prima halt. Eine Alternative ist Zahncreme, aber die verwende ich nur selten :saint: .

      Bernd
      kleine einsprüche eure ehren:
      bernd, trennmittel ist ein altes märchen - zumeist wird als trennmittel nämlich talkum (also puder) genommen, denn das ist hygroskopisch = es zieht flüssigkeiten an -
      das heißt, der guß wird genauer, wenn damit vorher die silikonformen eingestaubt wurden - der vorteil, das zeug verbindet sich mit dem resin und wird also auch ein teil der oberfläche - wenn man also kein babypopo schonenedes, mit olivenöl versetztes, puder genommen hat, dann gibts da keine trennmittelrückstände...
      christian, wenn dünnere wandstärken im spiel sind oder sehr feine ornamente, kann es schon passieren, daß das lösungsmittel da schaden anrichtet -
      ich empfehle also wundbenzin aus der apotheke, das ist absolut neutral und nimmt unerwünschtes von der oberfläche ab - angeschliffen wird bei mir, selbst bis in den 1:43er bereich, mit 400-500er naßschleifpapier, eventuell mit neutraler seife und alter zahnbürste noch abgewaschen (weil die abgeschliffenen resinpartikel gerne mal in ritzen verschwinden) und dann mit weichem tuch trockengewischt und abgedeckt 24 stunden zum trocknen versteckt - danach grundieren etc...
      das hat so immer funktioniert...
      Kommt halt auf die Negativform an.
      Ich habe welche aus Silikon für die Karosserie und welche aus Resin fürs Chassis.
      Bei letzterer muss ich Trennmittel nehmen. Das bleibt durchaus am Guß hängen.

      http://mezzo-mix-models.jimdo.com
      ...deswegen schreibt der alte mann hier auch "zumeist..." und nicht kategorisch immer -
      das würde sich auf von mir produziertes allerdings immer auf "immer" beziehen, bin ja nicht mein eigener feind, da ich nur fertigmodelle gemacht habe und möglichst wenig zeit mit der dummen vorbereitung verbringen wollte...