Cap San Diego in 1/250

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      Cap San Diego in 1/250

      Moin moin.

      Es ist soweit, ich beginne mein neues Projekt. Es handelt sich um ein Modell der wohl elegantesten Frachtschiffklasse die je gebaut wurde, der Cap-San-Klasse der Hamburg Süd. Nicht umsonst trug die Klasse den Beinamen "Schwäne des Südatlantiks". Es wird die Car San Diego, weil a - der Bogen es als Hauptmodell vorsieht und b - weil ich das Original praktischerweise fast vor der Haustür habe.

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      Dies ist ein älterer Bogen aus der Reihe der Wilhelmhavener Modellbaubögen und man sieht ihm das Alter in Bezug auf die Details auch an. Ich werde sehen, was ich zur Steigerung der Detaillierung zu tun kann, gelaserte Relingssätze sind bereits geordert. Die Bauanleitung besteht aus Text und mehreren auf den einzelnen Bögen verteilten Skizzen. Hier noch einige Aufnahmen von den Bögen.

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      Bis bald.
      Einen schönen Gruß aus Schläfrig-Holstein.
      Bernd

      "Wenn das Ihre Lösung ist, dann hätte ich gern mein Problem zurück!"
      Hallo Bernd,

      da bin ich auf jeden Fall dabei! Hab das Original schon oft in Hamburg begutachtet. Im Vergleich zu dem LKW, den Du vorhin vorgestellt hast, sind die Bögen ja geradezu verschwenderisch bedruckt! Bin gespannt auf den Bau und wünsche Dir gutes Gelingen und viel Spaß dabei!
      Schöne Grüße
      Henning aus Hannover

      Hysterie und Hexenjagd und trotzdem Nummer E.I.N.S.
      Und mich wirst Du bestimmt auch oft hier lesen Bernd! :saint: :thumbup:
      Gruß vom Goliath (Fritz aus Köln)
      Meine gebauten Modelle ..... :D


      Wenn Ihr könnt, kommt bitte am 7. Dezember 2018 zu unserem 3. Kölner Kartonbauer-Stammtisch nach Köln-Höhenberg!
      @Henning:
      Stimmt auffallend, das mit dem großzügigen Druck. Der Abfallkarton zum Verdoppeln wurde quasi mitgeliefert. :) Schön dass Du dabei bist.

      @Frank und Fritz:
      Willkommen zu diesem BB. Noch ist freie Platzwahl.
      Einen schönen Gruß aus Schläfrig-Holstein.
      Bernd

      "Wenn das Ihre Lösung ist, dann hätte ich gern mein Problem zurück!"
      Moin moin.

      Wenn ich es richtg sehe, wird dies einer der ersten kompletten Bauberichte eines Kartonmodells hier im Forum. Aus diesem Grund möchte ich etwas ausführlicher über das Vorbereiten der Bauteile und den Zusammenbau, sowie über meine Gedankengänge zu bestimmten Problemen die evtl. auftreten, berichten. Sozusagen als Ergänzung zum Tutorial. Eines noch vorweg: Ich werde die Fenster nicht ausschneiden. Der Druck gefällt mir, und bei vielen Modellen die ich so gesehen habe war das Ergebnis eher bescheiden. Ich bin auch der Meinung, dass an einem Plastikmodell nicht unbedingt die Bullaugen und Fenster geöffnet werden müssen. Allerdings kann ich dort schleifen, hier nicht. Wäre der Maßstab größer, sehe die Sache aber schon anders aus.

      In diesem Sinne zu Problem 1: Während ich die ersten Teile grob ausgeschnitten habe, mache ich mir auch Gedanken, wie ich die vorgesehene Verklebung der Bordwand am Ober- bzw. Backdeck auflöse.

      comp 0014.jpg

      Es ist vorgesehen, dass die Klebelaschen zur Befestigungdes Decks gleichzeitig die Innenseite des Schanzkleides bilden. Nun möchte ich aber alle Aussparungen im Schanzkleid (Grau dargestellt) ausschneiden. Das Problem ist, dass damit einige Teile keinen Halt mehr haben. Das wäre in diesem geringen Rahmen aber noch vertretbar. Mittschiffs ist das Schanzkleid jedoch durch einen langen Schlitz vom Deck getrennt und mit diesem nur über die Stützen verbunden. D.h. ich hätte über einen längeren Bereich keine Klebelaschen für das Deck. Zurzeit habe ich 2 Ideen zur Lösung. Das Deck kopieren und die Kopie als erste Lage verwenden, mit dem Schanzkleid als Klebelaschen nach unten gebogen, darauf das Originaldeck ohne Schanzkleid. Lösung 2 wäre das Einsetzen von Traversen aus 1mm Finnpappe am Rand direkt unter dem Deck. Damit hätte ich eine ausreichende Klebefläche für einen Stumpfstoß. Lösung 2 ist zurzeit mein Favorit, da ich damit auch eine zusätzliche Aussteifung des Spantgerüstes erreiche.

      Nun ja, ganz so dringend ist die Lösung nicht, da erst mal das Ausschneiden der Teile für das Spantgerüst angesagt ist.

      Bis bald.
      Einen schönen Gruß aus Schläfrig-Holstein.
      Bernd

      "Wenn das Ihre Lösung ist, dann hätte ich gern mein Problem zurück!"
      Hallo Bernd
      Ich würde auch Lösung 2 versuchen. Das heißt dann Kopie vom Deckteil und auf 160er Karton drucken (nur die Form)?
      Gehst Du dann hin mit dem Schanzkleid und nimmst es als ganzes Stück und klebst das dann innen rein, oder schneidest Du dann Stück für Stück und klebst jedes Stück einzeln ein?
      Gruß vom Goliath (Fritz aus Köln)
      Meine gebauten Modelle ..... :D


      Wenn Ihr könnt, kommt bitte am 7. Dezember 2018 zu unserem 3. Kölner Kartonbauer-Stammtisch nach Köln-Höhenberg!
      Moin Fritz.

      Kann ich noch nicht sagen. Ich tendiere zu letzterem, da ich so gleich die Lagen der Schanzkleidstützen habe. Da werde ich noch ein klein wenig experimentieren.
      Einen schönen Gruß aus Schläfrig-Holstein.
      Bernd

      "Wenn das Ihre Lösung ist, dann hätte ich gern mein Problem zurück!"
      Hallo Bernd
      Gut, danke Dir, ich werde nächste Woche mit dem Schlepper beginnen! Drück mir die Daumen!
      Aber zur Not, weiß ich ja jetzt jemanden, der mir bestimmt hilft, oder?
      Gruß vom Goliath (Fritz aus Köln)
      Meine gebauten Modelle ..... :D


      Wenn Ihr könnt, kommt bitte am 7. Dezember 2018 zu unserem 3. Kölner Kartonbauer-Stammtisch nach Köln-Höhenberg!
      Ah Bernd die Diego ein sehr schönes Schiff war ich dieses jahr in Hamburg besichtigen , und auch noch ein Kartonmodell Interesant . Ich bewundere Leute die aus Karton Schiffmodelle Bauen das ist eine Kunst für sich und mit Sicherheit nicht einfach . :thumbsup:
      Gruß
      Peter


      Nur weil ich graue Harre habe ,bin ich nicht Weiße .
      @Fritz: Helfen? Latürnich!!!
      @Peter: Danke, aber das mit der Kunst kann ich zurückgeben. Plastik ist für mich die schwarze Magie. :D

      Kommen wir zum Objekt, um das es hier gehen soll. Grundplatte und Mittelspant der CSD sind fertig. Hier die Schritte dahin:
      Grobes Ausschneiden der Teile.

      comp 0010.jpg

      Da die Laschen nach oben geknickt werden sollen, müssen sie von hinten gerillt werden. Dazu die Endpunkte durchstechen und dann auf der Rückseite von Loch zu Loch rillen.

      comp 0011.jpg comp 0012.jpg

      comp 0014.jpg

      Anschließend ganz ausschneiden und knicken.

      comp 0013.jpg

      Bei den Schlitzen für die Spanten habe ich mich fürs ausschneiden entschieden.

      comp 0015.jpg

      Die Grundplatte richte ich auf einem Balsabrett aus und befestige sie mir Nadeln. Eigenartiger Weise liegt die Verbindung direkt an einem Spant. Setze ich dort eine Lasche, gbt es sicher Probleme. Also erst mal zwei kleine Laschen gesetzt. Den Spant passe ich dann an.

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      Aufkleben des Mittelspants im mehreren Teile und Nachträglicher Verbindung der Spantteile mit Laschen.

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      Während dieser Abschnitt gut trocknet, werde ich mich den Spanten widmen.

      Bis bald.
      Einen schönen Gruß aus Schläfrig-Holstein.
      Bernd

      "Wenn das Ihre Lösung ist, dann hätte ich gern mein Problem zurück!"
      Bernd, genau dies dachte ich auch, als ich die Fortsetzung Deines Berichtes hier las! :whistling:
      So kann ich immer mal "rüber schauen" und mir was abgucken! :thumbup:
      Gruß vom Goliath (Fritz aus Köln)
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      @Imre:
      Was heißt hier wissenschaftliche Herangehensweise? Ich will lediglich versuchen Anfänger, die das lesen und Lust am Kartonbau haben, den Einstieg erleichtern. Ich habe wie Du vor über 4 Jahrzehnten auch ganz anders und unbedarfter angefangen.

      @ Henning:
      Danke.

      @Fritz:
      Abgucken ist ausdrücklich erlaubt. Na, dann muss ich wohl zusehen, dass ich Dir immer eine Nasenlänge voraus bin. :D

      Heute kann ich Vollzug melden, was das Spantgerüst angeht. Nachdem die Spanten ausgeschnitten waren, wurden sie auf die Grundplatte geklebt.

      comp 0020.jpg

      Dabei habe ich erst nur die Laschen an den Unterkanten der Spanten auf der Grundplatte verklebt. Die vertikale Verbindung habe ich nachträglich durch Klebenähte in den Ecken hergestellt.

      comp 0021.jpg comp 0022.jpg

      So sieht es zurzeit aus. Nun darf das Gerüst erst einmal in Ruhe trocknen.

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      Bis bald.
      Einen schönen Gruß aus Schläfrig-Holstein.
      Bernd

      "Wenn das Ihre Lösung ist, dann hätte ich gern mein Problem zurück!"
      Hallo Bernd
      Das mit der Nasenlänge wird immer gegeben sein, da ich nicht mehr der Jüngste und auch dadurch nicht der Schnellste bin!
      Aber ich bin noch "lernfähig"...
      Gruß vom Goliath (Fritz aus Köln)
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      Zurzeit bin ich noch bei den Vorbereitungen zum Aufsetzen des Decks. Um ein bisschen mehr Stabilität in das Gerüst zu bringen, habe ich weitere Längsspanten eingebaut. Ist vielleicht nicht nötig, kostet aber nicht viel Zeit und ich habe ein besseres Gefühl dabei.

      Comp_0324.jpg

      Jetzt sollen noch unterhalb der Deckskante Verstärkungen als Ersatz für die abgeschnittenen Laschen eingebaut werden.

      Bis bald.
      Einen schönen Gruß aus Schläfrig-Holstein.
      Bernd

      "Wenn das Ihre Lösung ist, dann hätte ich gern mein Problem zurück!"
      Hallo Bernd, wie stark ist denn das Material der zusätzlichen Längsspanten? Könnte mich ja auch interessieren!

      Übrigens, bei meinem Schlepper ist der Längsspant nicht aus einem Stück, sondern nur einzeln zwischen den Querschotten.
      Gruß vom Goliath (Fritz aus Köln)
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      Moin Fritz,

      für die zusätzlichen Langsspanten nehme ich normalerweise immer Abfallkarton. In diesem Fall aber 2mm Finnpappe, die ich für die Verstärkung des Deckrandes genommen habe. Die Länge solcher Längsspanten braucht nicht exakt zu sein. Wenn sie leicht schräg sitzen ist das OK.
      Einen schönen Gruß aus Schläfrig-Holstein.
      Bernd

      "Wenn das Ihre Lösung ist, dann hätte ich gern mein Problem zurück!"
      OK, ich versuche das dann auch mal!
      Gruß vom Goliath (Fritz aus Köln)
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